Tu du’s! – Projektwoche an der ESS

Tu du’s! – Projektwoche an der ESS

Ganz im Sinne des thematischen Rahmens “Ziele für eine  nachhaltige Entwicklung” findet vom 11. bis 14. Juli 2022 nach zwei Jahren Unterbrechung wieder eine Projektwoche an unserer Schule statt. Aufgrund der unsicheren Umstände werden die vier Tage in zwei Blöcke geteilt, so dass alle Schüler*innen an zwei verschieden Projekten teilnehmen.

Wie läuft es diesmal mit der Einwahl?

  1. Ihr informiert Euch über die angebotenen Projekte hier auf der Homepage oder am Aushang im Foyer.
  2. Ihr teilt Eurer Klassenleitung die Projektnummern von drei Wunschprojekten mit.
  3. Das Vorbereitungsteam der Projekttage
    (Frau Thanheiser und Herr Wust) teilt dann alle Schüler*innen ein erstes und zweites Projekt zu und berücksichtigt dabei bestmöglich deren 3 Wünsche.
  4. Die Bekanntgabe der zugeordneten Projekte erfolgt nach Pfingsten durch die Klassenlehrer*innen.

Alle weiteren Infos entnehmt ihr den jeweiligen Projektbeschreibungen oder fragt Eure Klassenleiter*innen oder an das Vorbereitungsteam, Herrn Wust und Frau Thanheiser.

>>> alle Projektangebote

>>> Infos zu den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung

 

Rauchende Köpfe bei Mathe Landesolympiade

Rauchende Köpfe bei Mathe Landesolympiade

Für die Mathematik Landesolympiade der Regelschulen hatten hatten sich nach dem Stadtausscheid Rasmus (7d) und Emilian (6d) qualifiziert. In der Erfurter Handwerkskammer rauchten am 19. Mai über zweieinhalb Stunden die Köpfe der Teilnehmer bevor sie sich in ihre verdiente Pause begeben konnten. In dieser Phase traten die Juroren auf den Plan und korrigierten die Ergebnisse. Beide ESS Schüler haben erfolgreich teilgenommen und für Emilian reichte es sogar für einen hervorragenden 2. Platz.
Herzlichen Glückwunsch!

Thüringens beste Vorleser begeistern

Thüringens beste Vorleser begeistern
Am Samstag, dem 21. Mai,  fand der Thüringer Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs – nun erstmals wieder als Präsenzveranstaltung – in der Kinder- und Jugendbibliothek in der Erfurter Marktstraße statt.
Alle sechs Teilnehmenden – darunter auch Kilian aus der Klasse 6a unserer Schule – hatten sich zuvor in ihren Schulen, beim Kreisentscheid und schließlich auf Bezirksebene als beste Vorleser für den Landesentscheid qualifiziert, indem sie auf jeder Stufe des Wettbewerbs unterschiedliche Jugendbücher vorstellten und daraus spannende Passagen vorlasen. 
Am Samstag bestand die Aufgabe für die sechs Schülerinnen und Schüler zusätzlich zur Buchvorstellung darin, noch einen fremden Text zu lesen. 
Kilian vertrat unsere Schule auch beim Landesentscheid würdig und konnte das Publikum begeistern mit seiner fesselnden Vorstellung des Buches „Der 1000-jährige Junge“ von Ross Welford. 
Wir gratulieren Kilian zu seiner hervorragenden Leistung und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Erfolg beim Lesen und Vorlesen.
Marion Mittag

Schulmannschaft setzt Ausrufezeichen bei DM

Schulmannschaft setzt Ausrufezeichen bei DM

Erstmalig in der über zwanzigjährigen Geschichte des Edith-Stein-Schulsportvereins nahm eine Schulmannschaft an Deutschen Vereinsmeisterschaften teil und hinterließ bei der U14 Rugby DM in Heidelberg einen bleibenden Eindruck in der deutschen Rugbylandschaft. Bisher war es eher die Jugend trainiert für Olympia Bühne, auf der sich die Sportler des ESSV deutschlandweit präsentierten, aber gerade die Rugbyteams haben bei verschiedenen überregionalen und internationalen Turnieren bereits für Furore gesorgt.

Die Ausgangsbedingungen für Heidelberg hätten dennoch kaum ungünstiger sein können. Um den eigenen Kader für eine U14 Meisterschaft auf im besten Fall 20 Spieler*innen aufstocken zu können meldeten die Erfurter eine Spielgemeinschaft mit Jena, Gera und Leipzig an. Jedoch konnten die anderen Vereine nur einzelne Spieler zur Verfügung stellen und so waren von vornherein nur drei Wechselspieler*innen für das gesamte Wochenende eingeplant. Am Freitag kamen zur Abfahrt zwei weitere krankheitsbedingte Absagen dazu und so machten sich die 10 Erfurter mit vier Unterstützer*innen quasi in Minimalbesetzung auf den Weg in das Herz des Deutschen Rugbys.

Lediglich 12 Teams und Spielgemeinschaften hatten nach zwei Jahren Pause überhaupt für die Deutsche Meisterschaft in der klassischen Variante gemeldet, doch während sich die Mannschaften der üblichen großen Traditionsvereine bereits im regionalen Ligabetrieb oder bei mehreren Testspielen intensiv vorbereitet hatten, wurden die 7er Rugbyspieler*innen aus dem Osten ins kalte Wasser geworfen.

Die Gruppenphase am Samstag begann direkt mit der größten Herausforderung des Wochenendes. Niemand geringeres als der Deutsche Serienmeister im Nachwuchsbereich, der SC Frankfurt 1880, forderte Höchstleistungen von der ersten Turnierminute an. Zur Überraschung aller waren die Schüler aus Erfurt mit ihren Unterstützer*innen aber vor allem im Sturm ebenbürtig und so zeichnete sich in den Gedrängen, den Gassen und Rucks ein Schlagabtausch auf Augenhöhe ab. Nachdem die Frankfurter, die mit einem 30er Kader angereist waren, erkannt hatten, dass sie nur mit schnellen Bällen über die starke Hintermannschaft zum Erfolg kamen, nutzten sie diese dann ein ums andere Mal, um einen ungefährdeten 48:0 Sieg einzufahren. 

Die Erfurter Spielgemeinschaft ging dennoch mit erhobenem Haupt nach der ersten Feuerprobe vom Platz. Leider gab es zwei leichte Verletzungen und damit Ausfälle zu verzeichnen. Im zweiten Gruppenspiel wurden darum mit Einverständnis der Gegner vom Hamburger RC die Spieler*innenanzahl auf 12 reduziert. Das kräftezehrende Auftaktspiel schien dennoch Spuren hinterlassen zu haben. Von Anfang an gerieten die Thüringer und Sachsen gegen die Hanseaten ins Hintertreffen und kurz vor der Halbzeit lagen sie bereits mit 0:35 zurück. Mit dem Pausenpfiff gelang jedoch der Anschlussversuch. Was dann in der zweiten Halbzeit folgte, hätte kein Drehbuch besser schreiben können. Wie entfesselt spielte die Spielgemeinschaft fortan auf und eine Angriffswelle folgte der nächsten, während es in der Verteidigung kein Durchkommen für die Hamburger gab. In den Schlusssekunden gelang der letzte Versuch und Erfurt gewann unter dem Jubel der mitgereisten Eltern den Rasenkrimi mit 36:35. Damit hatte das Schulteam bei ihrer ersten DM Teilnahme den zweiten Gruppenplatz und die Platzierungsrunde um den 5. bis 8. Platz erreicht.

Mit Blick auf die kommenden Gegner, die Ermüdung und die reduzierte Anzahl spielfähiger Rugger entschieden sich Trainer und Team jedoch zugunsten Hamburgs auf die vordere Platzierung zu verzichten und am Sonntag um die Plätze 9-12 mitzuspielen sowie auf die Unterstützung der anderen Mannschaften zu bauen. Im ersten Spiel am Tag 2 gegen die SG Hannover konnte das ESSV Team so wieder vollzählig antreten und das Szenario des Vortages nahm seine Fortsetzung. 0:21 zur Halbzeit und wieder wurde mit dem Anpfiff die Aufholjagd eingeläutet. Auch wenn es diesmal nicht ganz reichte, bei 19 unbeantworteten Punkten in der zweiten Halbzeit hat nicht mehr viel gefehlt. 

Besser lief es dann gegen St. Pauli. Auch dem zweiten Team aus dem Norden hatte die Spielgemeinschaft aus dem Osten etwas entgegenzusetzen. Mit 12:0 konnte so der zweite Sieg eingefahren werden. Im letzten Spiel gegen den Münchner RFC fehlten dann sichtbar die Kräfte und nach insgesamt 140 intensiven Spielminuten bei der ersten Deutschen Meisterschaft war das 0:29 trotzdem ein achtbarer Abschluss. Deutscher Meister der U14 wurde nach einem packendem Finale der TSV Handschuhsheim vor dem VfR Döhren und dem SC Frankfurt 1880.

 

Aufnahme ukrainischer Schüler*innen 

Aufnahme ukrainischer Schüler*innen 

Die Geschehnisse der letzten Wochen in der Ukraine sind auch an unserer Schule nicht spurlos vorbeigegangen. Neben Spendenaufrufen im Kleinen und Großen sowie den regelmäßigen Friedensgebeten sind es vor allem die ukrainischen Mitschüler*innen, die nunmehr den Alltag an der Edith-Stein-Schule mitprägen.
In den vergangenen zwei Monaten kamen immer wieder Anfragen über die Eltern unserer Schüler*innen oder auch direkt, inwieweit es an der Edith-Stein-Schule möglich sei, ukrainische Kinder und Jugendliche aufzunehmen und ihnen Möglichkeiten zum Lernen zu bieten.
Weder die Schulleitung noch die Kolleg*innen oder die Klassen haben hier lange gezögert und so wurde umgehend geprüft, in welchem Umfang hier Unterstützung angeboten werden kann.
Die Zielstellung bei einer Aufnahme war schnell klar. Zum einen sollen die Schüler*innen wieder in einen Lernalltag und soziale Beziehungen integriert werden. Zum anderen steht die Vermittlung der deutschen Sprache im Vordergrund. Letztlich geht es aber aufgrund der unklaren Entwicklungen auch darum, eine langfristige Heranführung an den deutschen Lehrplan und die Vorbereitung auf die entsprechenden Abschlüsse zu gewährleisten.
In diesem Spannungsfeld lernen die nunmehr 12 ukrainischen Schüler*innen in den entsprechenden Jahrgangsstufen und werden von den Kindern und Jugendlichen in den jeweiligen Klassen herzlich betreut. Auch wenn die Sprachbarrieren unterschiedlich ausgeprägt sind, klappt die Verständigung zwischen den Schüler*innen erstaunlich gut. Die Fachkolleg*innen sind bemüht, alternative Angebote in Russisch oder Ukrainisch vorzubereiten, übersetzen ins Englische oder nutzen technische Möglichkeiten, um Sprachhindernisse zu überwinden.
Darüber hinaus erhalten die Schüler*innen wöchentlich fünf Unterrichtsstunden in DaZ (Deutsch als Zweitsprache). Hierfür haben zwei entsprechend ausgebildete Kolleg*innen zusätzliche Stunden übernommen. Geplant ist hier noch eine Erweiterung auf die vom Thüringer Bildungsministerium angedachten 15 Stunden.
So sehr die Schulleitung, die Fachlehrer*innen und die Mitschüler*innen auch bemüht sind, unter dem eigenen Anspruch der Integration und den Vorgaben des Spracherwerbs möglichst viele Schüler*innen aufzunehmen, stoßen wir inzwischen an die Grenzen des Machbaren. Sowohl die räumlichen Kapazitäten, als auch die Klassengrößen sind ausgereizt. Das bedeutet vorläufig, dass wir keine weiteren ukrainischen Kinder aufnehmen können. Sobald sich diesbezüglich wieder etwas ergeben sollte, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Lebendige Chemie in den Laboren der TU Ilmenau 

Lebendige Chemie in den Laboren der TU Ilmenau 

Am 11.05.2022 brach der Chemieleistungskurs unter der Führung Frau Seiler nach Ilmenau an die Technische Universität auf, an welcher wir den Studiengang „Chemie“ und die nebenliegenden Studienbereiche erkunden wollten.
Nach einer Stunde Fahrt kamen wir erschöpft an der Universität an, wurden dort aber freundlich begrüßt und konnten eine Frühstückspause einlegen. Anschließend wurden wir von Herrn Dr. Täuscher begrüßt und in den ungefähren Ablauf des Tages eingeweiht. Danach kam Professor Scharff geradewegs aus einer Vorlesung und erklärte uns, was an der Universität im Fachbereich Chemie unterrichtet wird.
Herr Dr. Täuscher führte uns in das erste Labor und zeigte uns, wie die Praktika der Studenten aussehen können. Neben Apparaturen, wie einer großen Destillationsanlage, bestaunten wir auch verschiedenste Chemikalien und Gefäße, planend, was wir denn im Unterricht damit anstellen könnten.
Direkt danach wurden wir in das nächste Labor geführt, welches ein Stück größer war und an einen Klassenraum, bestehend aus Arbeitsflächen, Waschbecken, Chemikalien und Anlagen, erinnerte.
Uns wurden hier von Herrn Dr. Günther Versuchsvorbereitungen der Studenten gezeigt und kurz erläutert, nebenbei stellte er uns Fragen zur physikalischen Chemie.
Nach dieser Einheit wurden wir von Professor Dr. Scharff abgeholt, welcher uns nach einer kurzen Pause in eine Vorlesung über „Sauerstoff“ einlud.
Diese war keineswegs langweilig, da nach ca. fünf Minuten Erklärung eine Reihe von Experimenten folgten, welche wir gespannt aufzeichneten und beobachteten. Ein kleines Highlight war eine in flüssigen Sauerstoff getränkte Zigarette, welche angezündet wurde. An alle Raucher: Es geht zwar schneller, brennt euch aber das Gesicht weg, kurz bevor sie mit einem Knall davonfliegt. Ja, das ist wirklich passiert. (Außerdem sind – 200 Grad Celsius kalte Zigaretten nicht angenehm. Hände weg)
Nach diesem und anderen Experimenten (zum Beispiel leuchtende Versuche) wurden wir von Dr. Singh in ein weiteres Labor gebracht, in welchem wir Kittel und Überschuhe tragen mussten.
Nach kurzer Einführung in die Nanobiosystemtechnik durften auch wir ein kleines Experiment starten, basierend auf der Verbindung mehrerer Moleküle. (Aus Sicherheitsgründen schreibe ich genaue Materialien nicht dazu, denn daran wird zurzeit intensiv geforscht!)
Schlussendlich erfuhren wir, dass dieses Experiment eigentlich STUNDEN dauert, wir aber gehen mussten, um den Zug in Richtung Erfurt zu erwischen. Nach einem herzlichen Abschied und Aussage eines definitiven Wiedersehens, und Gedanken an ein Studium an der TU Ilmenau, fuhren wir zurück und verabschiedeten uns von Frau Seiler, in der Hoffnung, dass der nächste Projekttag ebenso aufregend sein wird.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim Team des Fachgebiets Chemie der TU Ilmenau unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Scharff für diese interessanten und spannenden Veranstaltungen bedanken.

R. Göttlich

 

Die Frankreich Fahrt – mehr als nur eine Studienfahrt  

Die Frankreich Fahrt – mehr als nur eine Studienfahrt  

Am 25. April 2022 begann für 36 Schülerinnen und Schüler die lang erwartete Frankreichfahrt. Nach ca. 2 Jahren ohne jedwede Klassenfahrt konnte man die Begeisterung in der Gruppe förmlich spüren, jeder freute sich auf diese spannende Reise, die uns erwartete. Nach ca. 6 Stunden Busfahrt kamen wir an in Straßburg – der inoffiziellen Hauptstadt Europas. Nachdem wir unsere überraschend sauberen Zimmer bezogen ging das Abenteuer dann wirklich los. Wir marschierten noch als Gruppe zum Münster – unserem zentralen Sammelplatz für alle Aktivitäten in Straßburg – als wir uns aufteilten. Die „Aufgabe“ war es die Stadt in Gruppen von mindestens 3 Personen zu erkunden. Eine recht simple, aber trotzdem unglaublich spannende Aufgabe; schließlich war man in einer völlig fremden und dazu noch französischen Stadt. Voller Tatendrang erkundeten wir sie, schlugen ohne wirklichen Plan Wege ein um zu schauen, wo wir ankamen. Zwei Stunden verbrachten wir so in der Stadt, aßen zu Abend und trafen uns schlussendlich erneut am Münster. Von dort aus ging es dann zurück zum Hotel, wo Herr Dr. Schrammek und Frau Hölzner noch die Aufgaben für diese Studienfahrt bekanntgaben und wir den ersten Tag abschlossen.
Nach einem recht kargen Frühstück – jeden Tag gab es das gleiche trockene Croissant, Blätterteiggebäck und Mini-Brötchen mit entweder Marmelade oder Nutella – begaben wir uns am Dienstag erneut hinein nach Straßburg. Die heutige Aufgabe war dabei bereits konkreter; wir sollten verschiedenste Sehenswürdigkeiten in Straßburg aufsuchen und Fragen zu diesen beantworten. Während dieser Stadt-Rallye konnten wir Straßburg in seinen verschiedensten Facetten betrachten; vom gewaltigen Münster und Palais Rohan, zur lieblichen „Petit-France“, zu Deutsch „Klein-Frankreich“ bis hin zu ulkigen Straßen wie der „Rue de sœurs“. Doch das sollte es kulturell für den heutigen Tag noch nicht gewesen sein. Anschließend an diese Rallye nahmen wir an einer Stadtführung zu Wasser teil, welche uns nochmal die wichtigsten Stadtteile Straßburgs zeigte. Dazu wurde uns ein Audio-Guide auf Deutsch, Französisch oder Englisch angeboten. Nach dieser multilingualen Bootstour besuchten wir eine Mediathek in der für jedes französisch Niveau Literatur zu finden war. Zum Abschluss des Tages begaben wir uns noch in ein Restaurant, wo wir die Elsässer Spezialität schlechthin verkosten durften – den Elsässer Flammkuchen. Nachdem auch wirklich der letzte mit dieser Köstlichkeit gesättigt war, begaben wir uns zurück zum Hotel und der zweite Tag fand sein Ende.
Am dritten Tag besuchten wir die südlich Straßburgs liegende Stadt Colmar, welche uns erneut durch eine kleine Bootstour nähergebracht wurde und welche wir eigenständig erkunden durften. Nachdem diese Erkundung abgeschlossen war, machten wir uns auf zu einer Käserei in Lapartou. Dort angekommen begrüßte uns ein älterer Herr der uns den Herstellungsprozess des bekannten Münsterkäses erklärte; mit anschließender Käseverkostung gleich inklusive. Da wir noch etwas Zeit hatten konnten wir noch einen kleinen Abstecher in den idyllischen Ort Obernai machen, wo wir eine gute Stunde verbrachten. Und auch der dritte und bereits vorletzte Tag fand nach einem ausgiebigen Pizzaessen vor einem der vielen Regierungsgebäude Straßburgs sein Ende.
Das Memorial d’Alsace-Moselle, ein hochinteressantes, interaktiv gestaltetes Museum, welches sich mit der Geschichte des Elsass befasst, besuchten wir am vierten Tag. Auch hier durften wir das Museum zwei Stunden lang auf eigene Faust erkunden und zu Aufträgen forschen. Anschließend besuchten wir nach kurzer Busfahrt und Wanderung den Odilienberg; einen wunderbar ruhigen Ort mit einer kleinen Kirche, in der man sich kurz besinnen konnte. Nach diesen kulturellen Exkursen und einer weiteren Busfahrt zurück nach Straßburg hatten wir noch zwei abschließende Stunden, um uns die Stadt anzuschauen. Man konnte noch einmal die Schönheit Straßburgs bewundern, bevor es ein letztes Mal zurück zum Hotel ging.
Am nächsten Morgen mussten wir leider schon die Heimreise antreten. Aber im Gepäck hatten wir nun viele neue Erfahrungen aus Frankreich; sei es über die Sprache, das Land oder auch die Klassenkammeraden. Es war schön und erfrischend nach mehr als zwei Jahren als Klasse auch außerhalb der Schule zu agieren und einfach Spaß zu haben.
Herzlichen Dank an Frau Hölzner und Herrn Dr. Schrammek für die sehr gute Vorbereitung und Betreuung während der Studienfahrt!

M. Weiß

 

 

Chorworkshop als Auftakt zum „Neustart Schulmusik“ 

Chorworkshop als Auftakt zum „Neustart Schulmusik“ 

„Spring, spring, spring, like all the birds that sing!“, klingt es fröhlich es durch die Aula des Königin-Luise-Gymnasiums Erfurt. Mit einem jazzigen, swingenden Frühlingskanon aus England beginnt das Konzert zum Abschluss des Chorworkshops am Samstag, 8. Mai 2022. Einen ganzen Tag lang haben 50 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung des Chorpädagogen und Universitätsmusikdirektors David Timm aus Leipzig fleißig geprobt und intensiv an den Stücken gefeilt, um jetzt im Abschlusskonzert dem interessierten Publikum die Ergebnisse zu präsentieren.
Dieser Chortag ist das erste Projekt der Initiative Neustart Schulmusik, um nach zwei Jahren Pandemie Thüringer Schulen und deren Schulensembles zu unterstützen. Musikbegeisterte Schülerinnen und Schüler soll wieder die Möglichkeit gegeben werden, sich in Auftritten und Konzertmöglichkeiten zu zeigen und sich durch Workshop und Kooperationsangebote motivieren zu lassen.
Das Projekt – von den Erfurter Musiklehrerinnen und -lehrern erdacht – wird durch den Bundesverband für Musikunterricht getragen sowie durch Fördergelder (u.a. durch die Fördervereine der beteiligten Schulen) unterstützt.
Zum ersten Workshop unter der organisatorischen Leitung von Franziska Földházi und Uli Frefat waren Sängerinnen und Sänger aus vier Thüringer Schulen eingeladen. Neben Stimm- und Gehörtraining durch Kanonsingen, Rhythmusübungen und Improvisation wurden neue Lieder aus mehreren Jahrhunderten erarbeitet. Ausreichend Pausen zum Erholen und Kennenlernen machten aus dem Sing together gleich ein Come together. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es Gelegenheit andere Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen und sich mit ihnen kurz auszutauschen.
Der Jugendchor VoicESS der Edith-Stein-Schule Erfurt unter Leitung von Ekkehard Fellner durfte 26 Sängerinnen und Sänger für den Chorworkshop nominieren, darunter auch einige zukünftige Sänger aus dem Kinderchor ESS-Kids.
Und der Bogen war sehr reich gespannt: Die Männerstimmen trugen im einstimmigen, gregorianischen Choral „Da pacem, Domine“ eindringlich die Bitte um den Frieden vor, der gesamte Chor antwortete mit der vierstimmigen, romantischen Vertonung „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dirigierübungen und Bodypercussion sorgten für viel Spaß und Abwechslung. Vor Max Regers hochromantischem „Der Mond ist aufgegangen“ zogen „Regen und Gewitter“ durch den Raum, von den Schülern täuschend echt mit Händen und Füßen simuliert. Zwei besonders mutige Sänger und eine hoch motivierte Sängerin absolvierten dann im Konzert erfolgreich ihren ersten Einsatz als Chordirigenten.
Lang anhaltender Applaus war der Dank für ein wunderbares Konzert, der Neustart Schulmusik ist gelungen. Alle Chorsänger sind sich einig im Wunsch nach weiteren Workshops, Fortbildungen und Chorbegegnungen.
Das erste Konzert unter Beteiligung mehrerer Ensembles im Rahmen von „Neustart Schulmusik“ findet am 2. Juli 2022 im Theater Erfurt statt.

Ekkehard Fellner

Erster Platz beim Adam-Ries-Wettbewerb

Erster Platz beim Adam-Ries-Wettbewerb

Richard aus der Klasse 5b hat bei der diesjährigen Landesrunde des Adam-Ries-Wettbewerbes einen ersten Platz errungen. Er war einer von 188 Schülern und Schülerinnen der 5. Klassen aus ganz Thüringen, die Ihre Lösungen zu drei kniffligen Matheaufgaben eingesandt hatten. Die 10 besten Schüler und Schülerinnen wurden in der letzten Woche zur Auszeichnung nach Erfurt eingeladen, wo sie ihre Urkunden und Preise überreicht bekamen.

Nun wird Richard Thüringen in der nächsten Runde, einem Vierländerwettbewerb zwischen Thüringen, Bayern, Tschechien und Sachsen vertreten. Dazu wünschen wir gute Lösungsideen und viel Erfolg.

Foto:  (C) Stadtverwaltung Erfurt/Grit Kästner

Tennis Teams trumpfen auf

Tennis Teams trumpfen auf
Im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia fand bei sommerlichen Temperaturen das Schulamtsfinale im Tennis der Wettkampfklasse III männlich und weiblich statt. 21 Jugendliche kämpften mehrere Stunden auf den acht Sandplätzen des TC Apolda um den Einzug als Mittelthüringer Vertreter in die Landesfinals.
Am Ende waren sowohl das Jungen-, als auch das Mädchenteam der Edith-Stein-Schule erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in den Landesfinals an gleicher Stelle. Diese finden allerdings getrennt für Mädchen am 25.5.2022 statt und eine gute Woche später, am 02.06.2022, für die Jungenteams.
 

Edith-Stein-Schule Erfurt