VoicESS-Kammerchor: Christmas Pops Trio

Die Sängerinnen und Sänger des Jugendchores VoicESS der Edith-Stein-Schule Erfurt wünschen allen einen frohen und gesegneten Ausklang der Weihnachtszeit und einen guten Start in das Neue Jahr 2023.

Die Sängerinnen und Sänger des Jugendchores VoicESS der Edith-Stein-Schule Erfurt wünschen allen einen frohen und gesegneten Ausklang der Weihnachtszeit und einen guten Start in das Neue Jahr 2023.

Traditionell trafen sich ehemalige und aktuelle ESSV Basketballer*innen zum Jahresabschlussturnier in der Turnhalle. Während die „Alten“ mit tollen Aktionen unterm Korb immer noch zu beeindrucken wussten, nutzte der Nachwuchs das Turnier als kleinen Härtetest für die „Jugend trainiert für Olympia“ Stadt- und Schulamtsfinals. Für letzteres hatten sich zum Jahresende sowohl die WKII weiblich, als auch die WKIII männlich mit Siegen gegen die Aktivschule und das Hannah-Arendt-Gymnasium qualifiziert. Darüber hinaus konnten auch die Jungs der WKII in der Vorrunde glänzen und sich mit einem Sieg gegen das ASG füe das Stadtfinale im Januar qualifizieren. Wir drücken die Daumen für die nächste Runde.
Den längeren Atem hatten am Abend des Abschlussturniers auf jeden Fall die Ehemaligen, was sie auch bei der anschließenden gut besuchten ESSV Party im Kickerkeller unter Beweis gestellt haben.

Ein Krippenspiel für die Weihnachtszeit 2022 mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 5d und 6d des Wahlpflichtfaches Musik der Edith-Stein-Schule Erfurt.
Einstudierung und Leitung: Ekkehard Fellner

“Ein kleines ESS Wunder zu Weihnachten” war die Andacht der Ehemaligen in der Schottenkirche für unseren Schulleiter Dr. Voigt. Erfreut war er dabei nicht nur über die Klänge bekannter Weihnachtslieder und vertrauter Schulgottesdienstklassiker, die beeindruckend vom fast spontanen Ehemaligenensemble vorgetragen wurden. Auch die Menge der Ehemaligen, die am Tag vor Heiligabend zum Singen und Andacht halten in den alten Gemäuern der Schottenkirche zusammengekommen ist, hatte nicht nur ihn zutiefst erfreut.
Schon am Mittag trafen sich über zwei Duzend Ehemalige im Gemeinderaum der Lorenzkirche, um in kürzester Zeit teils vierstimmige Lieder einzustudieren und entsprechend zu begleiten. Am frühen Abend klang es, als ob sie in dieser Konstellation bereits wochenlang geprobt hätten.
Ein paar Worte als Impuls für die Weihnachtstage, ein kurzes Innehalten und Gedenken, ein gemeinsames Gebet und viel Gesang und Klang – dann war die Andacht schon wieder vorüber. Zum Glück gab es im Anschluss noch die Gelegenheit zum Austausch mit warmen Getränk gegen den Regen.
Vielleicht war das ja der Auftakt für eine neue kleine Tradition der ESS, die auch über die Schulzeit hinaus noch ein Gemeinschaftsgefühl im Singen und Beten aufleben lassen kann. Es schadet sicher nicht, sich der 23.12.23 schonmal freizuhalten.
Danke an alle Mitwirkenden und alle, die den Weg in die Schottenkirche gefunden haben für ein vorweihnachtliches Erlebnis der besonderen Art.

Zu einer der häufigsten Krankheiten in Deutschland zählt Leukämie. Alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch an Blutkrebs. Darunter jährlich ca. 600 Kinder. Doch es gibt Hoffnung für die Betroffenen.
Am 14.12.2022 besuchte eine Mitarbeiterin der Deutschen Stammzellspender Datei die 12.Klassen der Edith- Stein Schule. In ihrem Vortrag informierte sie ausführlich, wieso Stammzellspender wichtig sind und wie der gesamte Prozess von Beginn der Registrierung hin, bis zur Spende verläuft.
Jeder Mensch besitz in seinem Körper Stammzellen. Diese haben zwei besondere Fähigkeiten. Zum einen sind sie in der Lage, dass sich die Tochterzellen nach der Teilung in eine spezialisierte Zelle weiterentwickeln. So tragen sie dazu bei, dass ständig neue Blutzellen, Muskelzellen, Nervenzellen oder Knochenzellen entstehen. Zum anderen können sich Stammzellen durch Replikation selbst erneuern. Durch Teilung bringen sie eine Kopie mit den gleichen Eigenschaften hervor. Verletzte oder kranke Zellen werden so ersetzt. Stammzellen übernehmen somit wichtige Regenerations- und Reparatur-Mechanismen im Körper. Durch Autoimmunkrankheiten oder Krebskrankheiten, z.B.: Leukämie liegt ein defekt in den Stammzellen vor, wodurch diese keine neuen, gesunden Zellen reproduzieren können. Um diesen Defekt zu beheben bietet sich die Stammzelltransplantation als eine mögliche Therapie an.
Um sich als Stammzellspender*in zu registrieren, muss man mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben. Bis zu einem Alter von 50 Jahren ist es möglich sich in der Datenbank registrieren zu lassen, allerdings werden die Stammzellen von jüngeren Menschen bevorzugt, da diese vitaler sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man als Spender an keinen schweren Erkrankungen leidet, z.B.: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Erkrankungen des Blutes, schwere Nierenerkrankungen oder infektiöse Erkrankungen.
Der Vorgang einer Stammzelltransplantation benötigt keinen großen Aufwand, doch die passenden Spenderzellen zu finden erweist sich als Herausforderung. Denn die Zellen des Spenders müssen mit fünf Merkmalen des Empfängers im sogenannten HLA-System übereinstimmen. Ist dies der Fall, gibt es zwei Möglichkeiten der Stammzellentnahme. Die periphere Stammzellspende ist die häufigere und unkompliziertere Variante, die einer Blutabnahme ähnelt. Hierbei wird aus der Sehne im Arm des Spenders Blut entnommen, gefiltert und die Stammzellen werden gebeutelt. Das „überflüssige“ Blut wird dem Spender zurückgegeben. Dieser Eingriff erfolgt ambulant, doch bereits 4-5 Tage vor der Entnahme muss sich der Spender den Wachstumsfaktor G-CSF in die Bauchdecke spritzen, um die Stammzellbildung anzuregen. Ein anderer Weg ist die Knochenmarkspende. Diese ist aufwendiger und findet unter Vollnarkose statt. Auch hierbei werden Stammzellen entnommen, jedoch aus dem Beckenboden. Diese Methode ist besonders gut geeignet, wenn der Erkrankte ein Säugling ist. Beide Methoden stellen keine großartigen Risiken dar und der Körper ist nach wenigen Tagen wieder fit.
Der ganze Prozess ist kostenlos und anonym. Erst nach zwei Jahren kann ein Treffen zwischen Spender und Patient in die Wege geleitet werden, soweit beide Seiten einverstanden sind.
Die Vorstellung der Stammzellspende regte viele von uns zum Nachdenken an und führte dazu, dass sich ein Großteil registrierte. Wir denken es ist wichtig besonders an Schulen zu diesem Thema zu informieren, da so direkt eine große Menge junger Leute angesprochen wird. Es gibt einfach nicht genug Möglichkeiten dazu aufzuklären, obwohl es ein sehr wichtiges Thema ist und so vielen Menschen, welche davon betroffen sind, geholfen werden kann.
Eine einfache Registrierung kann Leben retten. Je mehr Menschen in der Datenbank vorliegen, umso größer besteht die Hoffnung auf Heilung. Werde Spender! Rette Leben!
Kajsa Leimbach, Joline Scheler-Eckstein

Ich bedanke mich für das Wort! So beginnen Redebeiträge der Delegierten des Modell Europaparlaments. In diesem Planspiel versetzten sich die Klassen 10a-c an zwei Tagen in die Rollen von Abgeordneten des Europaparlaments. In vier Ausschüssen wurden Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Europäischen Union gesucht und in Resolutionsvorlagen zusammengefasst. In einer Plenardebatte wurden diese Resolutionen schließlich diskutiert und abgestimmt. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten dabei über die Zukunft im Verhältnis zu Russland, die Chancen der Reproduktionsmedizin und die Einhaltung der Klimaziele der EU. In der letzten Debatte suchten die Delegierten nach Möglichkeiten, Jugend nachhaltig am politischen Prozess in der Demokratie zu beteiligen. Hart in der Diskussion, blieb der Umgangston stets höflich und konstruktiv. Stolz auf so manche gewonnene Abstimmung und gelungenen Redebeitrag gehen wir jetzt in die Weihnachtsferien. 8 Schülerinnen und Schüler werden die Schule und Thüringen nun beim nationalen MEP in Berlin im März vertreten. Wir wünschen viel Erfolg!

Auch zum vierten Advent leuchtet wieder ein besonderes Licht mit textlichen und musikalischen Impulsen zur Weihnachtszeit. Lehnt Euch noch einmal zurück und lasst Euch für die Weihnachtstage inspirieren.
Am dritten Adventssonntag gibt es ein ganz besonderes Video. Es wurde u.a. gestaltet von unseren ukrainischen Schüler*innen und ihren Familien. Neben weihnachtlichen Eindrücken aus einigen ukrainischen Städten vor dem Krieg werden auch paar Traditionen aus dem Heimatland unserer Mitschüler*innen vorgestellt. Zum Abschluss stimmen sie zusammen mit ukrainischen Liedern, begleitet von drei Banduras, auf das Weihnachtsfest ein. Ein Dank gilt allen Beteiligten für diesen bewegenden Beitrag.
3. Adventskerze
Was ursprünglich als coronabedingte Lösung angedacht war, entwickelt sich auf Wunsch vieler so langsam zur adventlichen Tradition unserer Schule.
Auch in diesem Jahr haben sich wieder einige Schüler und Lehrer die Mühe gemacht, mit audiovisuellen Adventskerzen einen kleinen Impuls auf digitalem Weg zu schicken.
2. Adventskerze:
1. Adventskerze

Mit englischsprachigen Adaptionen der Stücke „Two Gentlemen“ von William Shakespeare, sowie „The Picture of Dorian Gray“ von Oscar Wilde, begeisterte die White Horse Theatre Company unsere Schüler*innen. In zwei Vorstellungen – „Two Gentlemen“ für die Klassenstufen 8, 9 und 10, sowie „Dorian Gray“ für die Klassen 11 und 12 – zeigte das vierköpfige Ensemble seine Vielseitigkeit und Spielfreude, wobei immer wieder beeindruckend unter Beweis gestellt wurde, dass auch mit kleiner Besetzung komplexe Stücke mit vielen Charakteren mitreißend gespielt werden können. So verwandelte sich unsere Turnhalle im Nu in eine venezianische boarding school und bald darauf in das Atelier eines Künstlers. Und während bei den beiden Gentlemen noch Humor und Liebe den Ton bestimmten, wurden bei der Inszenierung von Dorian Gray ein wesentlich düsterer Ton angeschlagen und die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele erforscht.
Das @whitehorsetheatre ist Europas größtes professionelles Tourneetheater in Englisch. In ganz Deutschland, Teilen von Frankreich, Japan und China und weiteren Ländern sind sie auf Tournee, haben ca. 400.000 Zuschauer jährlich und bieten professionelles Theater auf Englisch für die Grundschule, Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, Gesamtschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium und weitere Schulformen in ganz Deutschland und Europa.
Ch. Stezycki





In zwei Altersklassen konnten unsere Handballerinnen in diesem Schuljahr beim Jugend trainiert für Olympia Wettbewerb im Stadtfinale an den Start gehen. Gespickt mit einigen Aktiven vom Thüringer Handballclub rechneten sich vor allem die jüngeren Mädchen in der WK3 Chancen aus in die nächste Runde zu kommen.
Zunächst war es aber die WK2 die am Gutenberggymnasium ihr Finale gegen die Gastgeberinnen ausspielte. Das sehr junge Team lieferte einen großen Kampf, musste sich nach vielen guten Aktionen und tollen Toren jedoch mit 10:18 geschlagen.
Zwei Wochen später sollten es die “Kleinen” richten, den auch das WK3 Finale wurde an gleicher Stelle ausgerichtet. In 2×10 Minuten sollte der Grundstein gelegt werden für ein Weiterkommen im Wettbewerb. Die Mädchen der ESS hatten zunächst auch einen besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung. Bis zur Halbzeit hatten sich die Gegnerinnen aber gefangen und führten mit 6:5. Die zweite Hälfte war dann vor allem von sehr viel Kampf geprägt und es gab weniger spielerische Höhepunkte. Viel Kampf, einige technische Fehler auf beiden Seiten und ungewohnt intensiver Körpereinsatz sowie Pech im Abschluss sorgten dafür, dass in der 2. Hälfte insgesamt nur 3 Tore erzielt wurden. Die Partie endete mit 8:6 für das Gutenberggymnasium. Die Rivalinnen, die sonst zum Teil gemeinsam beim THC in einem Team spielen schenkten sich nichts und waren nach dem Abpfiff nicht besonders gut aufeinander zu sprechen.
Am Ende bleibt leider nur dem Gegner zu gratulieren und die Erfahrungen für die Zukunft zu nutzen. Im den nächsten Jahren gibt es sicher noch ein paar Gelegenheiten sich zu revanchieren.

Edith-Stein-Schule Erfurt
