30 Jahre Schullandheimfahrt nach Dörnfeld

30 Jahre Schullandheimfahrt nach Dörnfeld

Vom 28.8. bis 1.9.23 sind die Klassen 6a und 6b ins Schullandheim Dörnfeld gefahren. 1993 fand die erste Fahrt in dieses Schullandheim von Sechstklässlern unserer Schule statt. Nach all den Jahren und Erlebnissen geht auch ein goßes Dankeschön an die Leiterin Frau Fröhlich, ihr Name ist Programm!
Das Wetter war sehr herbstlich, aber die Spielmöglichkeiten auf dem Gelände und das Freizeitangebot haben uns sehr gefallen. Jeden Tag gab es ein abwechslungsreiches Programm. Der junge Förster Johannes hat seinen Jagdhund Bruno mitgebracht und uns spielerisch alles zum Thema Wald erzählt. Außerdem bekamen wir eine Exkursion ins Gelände auf den Spuren des Bibers. Tatsächlich entdecken wir einen Biberdamm und einige Schüler konnten ihn am Abend bei seinen „Bauarbeiten“ beobachten. Einige haben leckeren Honig mit im Gepäck, weil wir einen sehr anschaulichen Imkervortrag sogar mit Schau-Bienenkasten erleben durften. Natürlich fand auch die klassische Wanderung auf den Singer Berg statt, Herr Hock hat uns botanisch durch den Wald geführt. Weidenstöcke haben wir für das Lagerfeuer mit Stockbrot gesucht und Marshmallows versüßten uns den Abend. Dann gab es noch Bootsbau mit Naturmaterialien, die kreativen selbstgebastelten Boote wurden von den Schülern prämiert und in der Ilm ins Wasser gelassen. Ein Dankeschön auch an unsere Schulsozialarbeiter, die coole Teamspiele mit unseren Klassen spielten. Traditionell findet am letzten Abend eine Disco in Dörnfeld statt, die Stimmung war super! Am Freitag war die Reise zu Ende und wir blicken auf eine erfüllte Schullandheimwoche zurück.

Ivonne Steffen

 

Gänsehautatmosphäre im Mariendom

Gänsehautatmosphäre im Mariendom

Der Gottesdienst zum Schuljahresanfang hinterließ auch in diesem Schuljahr nicht nur bei den neuen 5. Klassen einen spürbaren Eindruck. Die versammelte Schulgemeinschaft von fast 800 Gottesdienstbesuchern ist an sich schon ein tolles Bild im selten so gut gefüllten Dom. Wenn dann auch noch gemeinsam gesungen und der Gottesdienst gestaltet wird, kann man die Schulgemeinschaft buchstäblich fühlen. 
Mit verschiedenen Erzählungen, Lesungen, Fürbitten und Gebeten wurden Schüler- und Lehrer*innen gedanklich abgeholt und auf das neue Schuljahr eingestimmt. Ein Anspiel des Religionskurses der 10c von Prof. Lindner setzte sich in Anlehnung an die griechische Mythologie und der Erzählung von „Herakles am Scheideweg“ mit der Debatte zwischen Bequemlichkeit und Herausforderung auseinander. So motivierte auch Pfarrer Lindner in seiner anschließenden Predigt die Schüler*innen, Herakles‘ Beispiel zu folgen und sich bewusster der letzteren zu stellen, um voranzukommen und Abenteuer und Aufgaben des Lebens und der Schule zu meistern. Selbst Münchhausen spielte dabei ein Rolle, wenn es auch mehr um die Erkenntnis ging, dass es entgegen der Berichte des Lügenbarons eher unmöglich ist, sich selbst am Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen. Vielmehr wurden alle ermutigt, sich der anbietenden Hilfen und Unterstützung sowie der Gemeinschaft zu bedienen, um Hürden zu überwinden und Probleme zu lösen.
Am Anfang des Gottesdienstes machte sich etwas Verwunderung breit, da die überlicherweise so präsenten Orchester und Chöre nicht zu sichten waren. Als dann aber der Lehrerchor die ersten Töne anstimmte, die Saxophontöne durch das Domgewölbe hallten und schließlich im Duett You are my home erklang, blieben einige Münder offen und es machte sich eine Gänsehautstimmung breit, die den Emotionen der sonstigen musikalischen Höhepunkte in nichts nachstand.
Nach der besonderen Begrüßung der neuen 5. Klassen, den Worten des Schuleiters Dr. Voigt und dem Abschluss des Gottesdienstes mit Dank an alle Beteiligten, zogen die beiden Zelebranten und die Ministrant*innen in ihren nigelnagelneuen Gewändern aus und Schüler und Lehrer machten sich auf den Weg zurück zur Schule, um die erste Woche mit neuen Impulsen für das Schuljahr zum End zu bringen.

 

 

Einladung zum ESS-Kompass und Ehemaligentreffen

Einladung zum ESS-Kompass und Ehemaligentreffen

Liebe Ehemalige der Edith-Stein-Schule Erfurt,

Der letzte ESS-Kompass liegt bereits 4 Jahre zurück und es wird Zeit, dieses Projekt wieder neu aufzusetzen. Nach dem sehr guten Anklang der letzten Veranstaltungen wollen wir auch den zukünftigen Absolventen wieder die Gelegenheit geben, vom reichhaltigen Erfahrungsschatz unserer Ehemaligen zu profitieren. Gerade die Praxiserfahrungen aus erster Hand, egal ob Studium, Ausbildung oder freiwilliges Jahr, waren vielen eine gute Orientierung bei der eigenen Zukunftsplanung. 

Die Planung für den nächsten ESS Kompass am 22.09.23 ab 12:30 Uhr in der Edith-Stein-Schule Erfurt ist in vollem Gange. Für ein möglichst breites Angebot brauchen wir jedoch noch Eure Hilfe! Eine genauere Beschreibung der Idee zum ESS Kompass und einen ersten Entwurf des Ablaufs findet ihr hier.
Wenn ihr das Projekt also unterstützen mögt, schreibt bitte bis zum 08.09.2023 eine Mail an: esskompass@ess-erfurt.de

Dazu bitte zunächst folgende Eckdaten: euren Namen, eure Ausbildung/ Studiengang/ FSJ, Studien-,Ausbildungsort/ etc., welches ihr vorstellen wollt, euren Abschlussjahrgang und eure Mail-Adresse.

Wir werden Euch umgehend antworten.
Und noch eine Bitte: wir haben leider nicht von allen Jahrgängen die Mail-Adressen bitte leitet die Information an euren Absolventenjahrgang weiter, damit noch mehr Ehemalige davon erfahren!
Ihr erhaltet dann alle Details zur Anmeldung und Organisation. Damit sich der Weg für die Referenten auch lohnt, findet das Ehemaligentreffen am 23.09.23 ab 16.00 Uhr in der ESS statt.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme
Das Orgateam ESS-Kompass

Projektwoche 2023 – ein digitaler Rückblick

Projektwoche 2023 – ein digitaler Rückblick

In der letzten Schulwoche fand die Projektwoche für die Klassen fünf bis elf statt. Es gab viele Projekte zu unterschiedlichen Themen wie Essen, Sport, Kunst, Technik, Geschichte, Natur oder Spielen. Durch die große Vielfalt an Projekten war für jeden etwas dabei und die Projektwoche konnte das Schuljahr perfekt abschließen. Wir freuen uns schon auf die Projekte im nächsten Jahr! Das Ziel unseres 4-Tages-Projekts war es, TeilnehmerInnen und ProjektleiterInnen anderer Projekte zu interviewen und die Inhalte anschließend zu dokumentieren. Unser Ergebnis ist diese digitale Zeitung.

Parkour – Wege anders gehen

Parkour – Wege anders gehen

Vom 3.7. bis zum 4.7.23 haben wir das Projekt Parkour durchgeführt. Das war für alle eine aufregende, aber vor allem neue Erfahrung. Viele von uns hatten dies noch nie zuvor gemacht und wir waren alle sehr gespannt, was uns erwarten würde. Zunächst lernten wir einige Grundlagen, z. B. Rollen und Springen. Dies konnten wir nach kurzer Zeit auch schon sehr gut, weshalb wir das ganze gleich draußen umsetzten. Es hat viel Spaß gemacht. An einigen Stellen kostet es natürlich Überwindung, doch man war sehr stolz auf sich, wenn man es geschafft hatte. Wir steigerten uns von Minute zu Minute. So erreichten wir alle am Ende des Projekts unser eigenes Ziel. Es waren also zwei gelungene Tage mit vielen neuen und schönen Erfahrungen, die wir mit einem guten Gefühl und Muskelkater in Erinnerung behalten.

(Pia und Leonie, Klasse 7)

 

Ein Blick über den Tellerrand

Ein Blick über den Tellerrand

Wird es auch Schnitzel geben? Oder Thüringer Rostbratwurst?

Nein, ganz sicher nicht, denn die drei Achtklässlerinnen Johanna B., Henrika A. und Carolina S. hatten die Idee, in der Projektwoche „Speisen der Welt“ zuzubereiten, also Gerichte auszuprobieren, die in anderen Ländern gern gegessen werden. Dieser Gedanke gefiel ihrer Lehrerin Frau Samaan, die durch die Kochkünste ihres Mannes ganz besonders die syrische Küche schätzen gelernt hat. Vielleicht ließen sich ja mit einem Blick über den Tellerrand die Begeisterung für fremde Kulturen wecken, das Ausprobieren neuer Rezepte anregen und nebenbei ganz praktische Fähigkeiten vermitteln. Zwar fürchtete sie sich etwas vor dem zu erwartenden Chaos in der Küche. Aber auf der anderen Seite war die Vorstellung verlockend, zwanglos und in kleinen Gruppen miteinander zu werkeln, zu schwatzen, voneinander zu lernen und am Ende zu genießen. Also schmiedete sie zusammen mit den drei Projektleiterinnen den Plan, dass vorab für den ersten Tag eine Einkaufsliste für eine Vor-, zwei Haupt- und zwei Nachspeisen erstellt werden sollte. Für den zweiten Tag könnten dann die Ideen der TeilnehmerInnen aus den Klassen 5 bis 7 einfließen. Damit möglichst viele Kinder in den Genuss kommen, sollte das Projekt dann noch einmal wiederholt werden. Der Plan ging auf: Im Nu waren alle 24 Plätze vergeben! Mädchen und Jungen gleichermaßen fanden die Idee super, für einen Unkostenbeitrag von 5 € ihr Mittagessen selbst zuzubereiten. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten gute Lebensmittel in Bio-Qualität und möglichst wenig Verpackung eingekauft werden. Ein Dankeschön gebührt neben dem Förderverein auch der Martinigemeinde, deren Küche in der Brühler Straße genutzt werden durfte, Frau Malur im Pfarrbüro für die freundliche Vermittlung sowie Frau Thanheiser und Herrn Wust für die perfekte Organisation der Projektwoche! Die drei Projektleiterinnen gaben sich alle Mühe, bereits während des Kochens Teile vom Abwasch zu erledigen, um Frau Samaans Sorgen zu zerstreuen und das Chaos nicht allzu groß werden zu lassen. Dafür konnte Frau Samaan ihnen mit Tipps und Tricks zur Seite stehen und bei einigen schwierigen Handgriffen unter die Arme greifen. Die Thüringer Rostbratwürste, die Gabriel wohl eher zum Spaß vorgeschlagen hatte, wurden nicht vermisst. Es gab stattdessen lecker gewürzten frischen Salat, arabische Pizzen, unterschiedlich gefüllte polnische Piroggen/ russische Pilmenis/ asiatische Dumplings, einen kroatischen Kartoffelauflauf und zum Nachtisch Nanaimo Bars, eine besondere Spezialität aus Kanada, sowie orientalische Baklawa mit gerösteten Nüssen. Lucia, die eigentlich am liebsten Schnitzel mag, hat uns schließlich mit einem wunderbaren Rezept für eine sommerliche Ratatouille überrascht, die unser Favorit wurde und uns schon auf die bevorstehende Urlaubszeit eingestimmt hat.

Edith-Stein-Schüler in der Luft

Edith-Stein-Schüler in der Luft

.. so titelte die TA am 14.07.2023 auf ihrer lokalen Leserseite. Ein Projekt rund ums Fliegen, das war das Angebot für 12 Schüler der siebten bis elften Klasse im Rahmen der diesjährigen Projekttage in Zusammenarbeit mit dem Aeroclub Arnstadt und Unterstützung durch unseren FöV. Von der Theorie über das Spielen am Simulator bis hin zum „echten“ Flug war alles dabei. Ein kurzes Video und ein Bericht der Schüler lassen die Eindrücke aufleben. Mehr…

Spurensuche in Buchenwald

„Schreib meinen Namen, dass ich bleibe…“

Dieses Leitmotiv war der Grundgedanke für unser Projekt 2023 auf dem Ettersberg in der Gedenkstätte Buchenwald. Uns begleitete Christian Molitor auf dem Gedenkweg Buchenwaldbahn. Er und sein Team erweckten den Gedenkweg 2007 zum Leben. Der Weg auf der Trasse der ehemaligen Buchenwaldbahn erinnert an die über 2000 Jugendlichen, die von dem Konzentrationslager Buchenwald aus in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden und dort ihr Leben verloren haben. Er, sein Team und viele engagierte Helfer meißeln die Namen der Jugendlichen und Kinder in große Steine und legen diese entlang des ehemaligen Gleisbetts nieder. Christian Molitor berichtete uns über das sehr interessante Projekt und stellte uns exemplarisch einzelne Biographien deportierter Jugendlicher vor. Wir halfen ihm weitere Gedenksteine mit Namen zu versehen und vorhandene Steine zu restaurieren. So wurden auch wir Teil des Gedenkweges Buchenwaldbahn.

Des Weiteren hatten wir an den anderen Projekttagen die Gelegenheit, die Gedenkstätte Buchenwald näher kennenzulernen: wir arbeiteten in der Restaurationswerkstatt, forschten im Archiv und der Bibliothek der Gedenkstätte, besuchten die Dauerausstellung und die Kunstausstellung des ehemaligen Lagers.

Wir durften originale Artefakte aus den Zeiten des Konzentrationslagers Buchenwald restaurieren, unter anderem eine Schüssel und verschiedene Gegenstände aus dem medizinischen Bereich. Im Archiv der Gedenkstätte Buchenwald und in der Bibliothek recherchierten und beschäftigten wir uns mit Lebensläufen verschiedener Häftlinge, unter anderem Bruno Apitz, dem Autor von “Nackt unter Wölfen”, und Marie Kos. Wir konnten so einen sehr detaillierten Einblick in ihre Lebensläufe und Geschichten erlangen, auch über die Zeit nach der Befreiung.

Ein besonderer Dank für diese Erfahrungen gilt neben dem Team der Gedenkstätte Buchenwald, den begleitenden Lehrern Herrn Sander und Herrn Fritsch, auch dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung.

Lea Willenbockel, 10a

 

Schulschwimmfest

Kurz vor den Sommerferien, am 29. Juni hatte unsere Schule das ganze Nordbad für sich und konnte dort ein fulminantes und super spaßiges Schwimmfest stattfinden lassen. Alle teilnehmenden Kinder und Lehrerinnen und Lehrer hatten eine sehr gute Zeit, bei bestem Wetter und Wassertemperaturen. In vier spannenden Wettbewerben traten die Klassen gegeneinander an, wobei unsere Lehrerinnen und Lehrer sich mit den Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen beim Staffelschwimmen gemessen haben. Aber auch im kreativen Springen vom 3er, dem Wassertransport und dem Rutschen auf Zeit gab es einige beachtliche Ergebnisse. Doch schlussendlich siegte der Spaß und alle Kids gingen nach diesem schönen Tag am frühen Nachmittag mit breitem Lächeln nach Hause. Ein Riesendank gilt der Fachschaft Sport für die großartige Organisation, sowie dem Nordbad Erfurt für die Möglichkeit unser Schwimmfest bei ihnen stattfinden zu lassen.

Plötzlich offline – der Tag an dem das Internet starb

Plötzlich offline – der Tag an dem das Internet starb

Wie kann ich jetzt meine 5000 Follower updaten? Und wie bekomme ich 2000 Likes? Wie soll ich mit meiner Freundin videochatten? Und wie kann ich mir wichtige Informationen beschaffen? Unser Stück „Plötzlich offline – der Tag an dem das Internet starb“ kann Antworten auf diese Fragen geben. Für die große Spielfreude und die Aktualität des Themas erhielt unsere Theater AG Drama Express den Schultheater Förderpreis 2023 und eine Einladung zu den Thüringer Schultheatertagen. Hier konnten wir mit unserem Stück die anderen neun Theatergruppen begeistern. Auch wir waren von den übrigen neun Aufführungen angetan. Im Anschluss an die Präsentationen gab es dann Auswertungsgespräche, Workshops und natürlich gemeinsame Mahlzeiten. Wir hatten vier tolle Tage in der Schotte und freuen uns sehr auf die Präsentation des Stücks in der Schule. Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 


Edith-Stein-Schule Erfurt