Chemie-Exkursion zur Uni Jena

Chemie-Exkursion zur Uni Jena

Die Schüler der Klasse 10a besuchten am 25.10. im Rahmen einer Exkursion des Faches Chemie das Schülerlabor der Universität Jena. Dort bekamen sie die Möglichkeit, ausgiebig zum Thema Waschmittel zu experimentieren.

Nachdem wir Jena mit dem Zug erreicht hatten und den kurzen Fußmarsch zur Uni hinter uns gebracht hatten, wurden wir zunächst mit der nötigen Schutzkleidung ausgestattet und in die Regeln des Experimentierens eingewiesen. Danach konnten wir auch schon beginnen. Uns standen insgesamt 22 Stationen und zwei Stunden Zeit zur Verfügung, unser Wissen zu erweitern und praktische Erfahrungen zu sammeln. Der Inhalt der verschiedenen Stationen reichte von der Geschichte der Waschmittel über deren Funktionsweise und Zusatzstoffe in Waschmitteln bis hin zu ökologischen Aspekten. Bei den vielen interessanten Experimenten wurden wir stets von aufgeschlossenen Studenten unterstützt und konnten so viele neue Erkenntnisse gewinnen.

Alles in allem war dieser Tag ein gelungener Ausflug mit wertvollen Einblicken in die Laborarbeit und das überraschend komplexe Thema Waschmittel.

Auf Tuchfühlung mit Zebramangusten

Auf Tuchfühlung mit Zebramangusten

Um sich auf das Ethologiepraktikum mit den Tieren aus dem Vivarium vorzubereiten, haben die Schüler des Kurses 9b NWuT die Zooschule im Zoopark Erfurt besucht. Nach einer theoretischen Einführung konnten die Zebramangusten beobachtet und gefüttert werden. Diese neugierigen Tierchen hatten nach kurzer Zeit ihren Respeckt vor den Schülern abgelegt und kletterten über Rücken und Schultern. Besonders interessant waren auch die Arbeitsblätter der Schüler, die gut zum Spielen und Anknabbern geeignet waren.

Fahrt ins Herz Europas und ins Elsass

Fahrt ins Herz Europas und ins Elsass

Gemeinsam mit ihren beiden Französischlehrern erkundeten über 40 Schüler der 10. Klassen in der vergangenen Woche deutsch-französische Geschichte im Elsass sowie europäische Institutionen in Straßburg.

Nach einer entspannten Busfahrt kamen wir am Montag, den 15. Oktober, in der Jugendherberge in Kehl an. Am ersten Abend fuhren wir über den Rhein auf die französische Seite nach Straßburg, um uns die hell erleuchtete Kathedrale anzuschauen. Die folgenden Tage bis zum Freitag, den 19. Oktober, bekamen wir Stadtführungen in Colmar und Straßburg, besichtigten das Kriegsdenkmal des 1. Weltkrieges „Hartmannwillerskopf“, das Europaparlament und waren im Mémorial d’Alsace. Wir lernten viel über das Elsass und seine Geschichte, sowie über die EU.

Die Fahrt war erlebnisreich und geprägt von viel Kultur. Nach dem bildenden Programm gönnten wir uns gerne auch mal typisch französisches Essen, z.B. Flammkuchen.

(Magdalena Dorst, 10a)

Patronats- und Herbstlesefest

Patronats- und Herbstlesefest

Ein besonderer Tag im Jahresplan unserer Schule war wieder der Geburtstag von Edith Stein, der mit einem gemeinsamen Gottesdienst begann und dem traditionellen Herbstlesefest endete.

So versammelten sich zum Auftakt des Tages über 850 Schüler und Lehrer im Dom, um u.a. bei einer kleinen Zeitreise gemeinsam auf das Leben und Wirken der Schulpatronin zu schauen und Impulse für den eigenen Alltag mitzunehmen. Musikalisch umrahmt wurden diese Gedanken von den verschiedenen Chören sowie dem Orchester der Schule. Mit einem rhytmisch beschwingten Auftakt begannen die Kleinsten, das Vokalensemble überzeugte dann mehrfach mit dem beeindruckenden Zusammenspiel der Stimmen und der große Chor krönte die Darbietungen gemeinsam mit dem Orchester. Erstmals konnten zudem alle ihre neu erworbenen Gesangsbücher bei den Gemeindeliedern zum Einsatz bringen. Für die Schüler der 6. und 11.  Klassen drehte sich anschließend bei verschiedenen Projekten weiter alles um Edith Stein.
Den Abschluss des Tages bildete das Herbstfest der 5. Klassen sowie das 19. Herbstlesefest der Edith-Stein-Schule. Auf das Vorprogramm am Nachmittag hatten sich der jüngste Jahrgang wochenlang vorbereitet. Es war es schließlich auch der erste gemeinsame Auftritt vor großem Publikum. Auf der kleinen Bühne im Musikraum stellten alle Schüler der Klasse 5b ihr vielseitiges schauspielerisches Können mit der Szenencollage Gänsehaut und Herbstzeitlose unter Beweis. Bei einem Ritt durch Westernszenerie, Wohnzimmer, Klassenraum und romantischen Sonnenuntergang wurden u.a. Themen, wie Mathematik- und Sprachenunterricht, Tests schreiben oder Ehediskussionen überzeugend umgesetzt. Anschließend verzückten mehrere Instrumentalsolisten mit ihrem Können und schließlich kam auch das Publikum in den Genuss, sich bei einem Kanon am Geschehen zu  beteiligen. Ein kleiner Wermutstropfen kam auf, als die Deutschlehrerin Frau Palme bei ihrem letzten Herbstlesefest von der Klasse mit einem Blumenstrauß bedacht wurde.
In der Aula versammelten sich zur gleichen Zeit die Schüler und Eltern der Klassen 5d, 5c und 5a. Auch hier standen Gesang und Schauspiel auf dem Programm. Den Auftakt machte die Klasse 5a mit einer Reihe von Sketchen, wobei z.B. Klassiker von Loriot für viel Freude bei den Zuschauern sorgten. Danach gehörte den Schülern der 5c die Bühne. In einer abgewandelten und auf die Schule zugeschnittenen Version erweckten sie Schneewittchen wieder zum Leben und durchlebten dabei die unterschiedlichsten Gefühlsebenen.
Den Abschluss des Vorprogramms gestaltete die Klasse 5d und griff dabei auch auf einen Klassiker zurück. Die Streiche und das tragische Ende von Max und Moritz wurden hier als Reim oder Lied vorgetragen und szenisch umgesetzt. Neben der Darstellung, der Kulisse und den Kostümen der Witwe Bolte und des Lehrer Lempels war das Publikum besonders fasziniert vom real bellenden Spitz und den flatternden Hühnern. Auch in der Aula durfte sich das Publikum am Ende gesanglich und tänzerisch bei Hejo, spann den Wagen an auf möglichen einen Ernteeinsatz vorbereiten.

Als sich dann die Aula wieder geleert hatte, dauerte es nicht lange, bis der nächste Publikumsstrom in großer Anzahl in die Edith-Stein-Schule einfiel. Grund dafür war der Besuch des bekannten Psychiaters, Psychotherapeuten,  Theologen, Kabarettisten und Buchautoren Manfred Lütz im Rahmen des ESS Herbstlesefestes. Das neue Organisationsteam um Frau Scholz, Frau Fischer, Frau Kische, Frau Saitz und Frau Peter hatte sich zu ihrer ersten Veranstaltung schon frühzeitig diesen renommierten Redner gesichert. Dass Ihnen damit etwas Besonderes gelungen war zeigte schon die Überbuchung der Kapazitäten der Aula über sechs Wochen vor der Veranstaltung. Dementsprechend wurde der Vortrag dank professioneller Technik auch in das Foyer übertragen, wo weitere Zuschauer dem Geschehen live folgen konnten.
Manfred Lütz bezog sich in seinen sehr unterhaltsamen Ausführungen vor allem auf sein neuestes Buch Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Dieses beschreibt er in erster Linie als Abrechnung mit herkömmlichen Glücksratgebern und sieht sich dementsprechend nicht als Empfehlungsgeber oder Anleiter zum Glücklichsein. Vielmehr zeigt Manfred Lütz mit zahlreichen Referenzen zu privaten und beruflichen Erfahrungen und Erlebnissen, aber auch Seitenhieben auf die mediale Verarbeitung des Themas, wo sich einerseits glückliche Momente entdecken lassen und andererseits vermeintliches Glücksstreben als leeres Versprechen entlarvt wird. Seine rheinische Herkunft nutzt er dabei immer wieder geschickt als Bezug, um dem Publikum die kabarettistische Darbietungsform zu untermauern – mit sichtlichem und hörbarem Erfolg. Dennoch gelingt es Manfred Lütz vor allem im letzten Teil, auch nachdenklichere Töne anzuschlagen indem er die Wahrnehmung des Glücks auch auf den Ebenen des Leides und Schmerzes verdeutlicht. Dass seine Ausführungen nicht nur zum Schmunzeln einluden, wurde auch an den anschließenden Gesprächen im Herbstlese Bistro im Foyer deutlich.

Seine Erfahrungen teilte Manfred Lütz aber nicht nur dem abendlichen Publikum mit. Am folgenden Unterrichtstag konnten die Schüler der Oberstufe an einem eigenen Vortrag teilnehmen. Diesmal stand nicht sein aktuelles Buch, sondern das schon 2007 veröffentliche Werk Gott: Eine kleine Geschichte des Größten auf dem Programm. In dieser Auseinandersetzung mit dem Atheismus greift er auf ein ähnliches kommunikatives Muster zurück, wodurch die Präsentation vergleichbar amüsant verlief. Seine persönlichen Erlebnisse sowie die Auseinandersetzungen mit Atheisten auf wissenschaftlicher und medialer Ebene, bilden die Grundlage seiner Auseinandersetzung mit Gott.
Viele Schüler fühlten sich dadurch nicht nur unterhalten, was auch an der ESS bei diesem Thema nicht immer selbstverständlich ist, sondern schienen soweit angeregt, dass sich im Nachgang noch eine größere Gesprächsgruppe auf persönlicher Ebene mit Autor auseinandersetzte.

Hoch, schnell und weit ging es beim Leichtathletiktag

Hoch, schnell und weit ging es beim Leichtathletiktag

Die letzte Sommersonne schien auf unsere Schüler, als sie sich im Stadion beim Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen, Ballwurf und spannenden Klassenstaffelrennen miteinander maßen.

 

Äthiopische Gäste zu Besuch

Äthiopische Gäste zu Besuch

Nach der Bistumswallfahrt und der Eröffnung des Monats der Weltmission auf dem Domplatz, waren die Gäste aus Äthiopien am Montag zu Gast an unserer Schule.

Bischof Markos Gebremedhin aus der Kaffee-Region Jimma-Bonga und die beiden Brüder Pater Angel Valdivia und Pater David Escrich Perez wurden zuerst von Schülern der Klasse 11 durch unsere Schule geführt. Besonders beeindruckt waren sie von dem schönen Schulgebäude und den guten Sprachkenntnissen der Schüler, denn die Gespräche fanden in englischer Sprache statt. In einer anschließenden Gesprächsrunde waren Schule und Bildung wichtige Themen. Sowohl der Bischof als auch die beiden Pater arbeiten mit Volksstämmen, die noch sehr traditionell leben. Einen Schulbesuch kennen die wenigsten Kinder, da auch ihre Eltern und Großeltern keine Schule besucht haben. Meist müssen sie der Familie helfen: die Mädchen im Haushalt und bei der Betreuung und Versorgung der kleinen Geschwister und die Jungen beim Hüten des Viehs. Denn oft ist das Vieh wie Rinder, Schafe und Ziegen der wichtigste Besitz der Familien. In vielen ländlichen Gebieten ist der Weg zur nächsten Schule weit und gefährlich, ein Schulweg von 1 ½ Stunden zu Fuß keine Besonderheit und mit Löwen und Geparden muss man rechnen. Nicht immer ist ein Schulgebäude vorhanden, so dass der Unterricht oft unter Bäumen abgehalten wird. Einziges Schulinventar ist dann eine Schultafel. So ist vielleicht der Verständlich, dass Bischof Markos am Liebsten unser gesamtes Schulgebäude nach Äthiopien verschiffen würde. Pater Angel Valdivia, der seit vier Jahren in einem Zelt wohnt, hofft endlich auf ein Gebäude zum Wohnen und Arbeiten. Gern würden  er und Pater David Escrich Perez unsere Schüler mit zum Volk der Nyangatoms nehmen, um den Jugendlichen dort zu zeigen, was man aus seinem Leben mit Bildung machen kann.

 (c) Annika Reisch / missio (c) Annika Reisch / missio

Laufen für den guten Zweck

Laufen für den guten Zweck

Knapp 30 Läufer und Läuferinnen starteten im Rahmen der Bistumswallfahrt beim Spendenlauf für die Schule oder den Schulsportverein und erliefen über 200 km für den guten Zweck. Runde um Runde ging es dabei jeweils 700m eine Stunde lang um den Dom und bei jedem Zieldurchlauf gab es ein Gummiband. Aus der Gesamtrundenanzahl aller 230 Läufer ergab sich am Ende eine Spendensumme von 7000 € für geflüchtete Menschen in Nord-Äthiopien sowie die Beratungsarbeit für Menschen mit Behinderungen. Allen großen und kleinen Läufern der ESS und des Schulsportvereins gilt ein Dankeschön für ihren Einsatz sowie auch den Helfern der Schule, die den Lauf vorbereitet und am Streckenrand begleitet haben.

Weitere Informationen zum Spendenlauf >>>

 

 

Skilageranmeldung 2020

Für das Skilager 2020 gibt es hier das entsprechende Formular und Hinweise zur Anmeldung. Weitere Informationen können ab Anfang Oktober heruntergeladen werden.

>>> Das aktuelle Anmeldeformular.

„In all den Jahren, die ich das Skilager jetzt betreue, habe ich das noch nicht erlebt.“ Selbst Routinier Herr Dubiel konnte nicht glauben, was sich in den fünf Tagen auf der Geislhochalm wettertechnisch abgespielt hat. Während über 60 Schüler der Edith-Stein-Schule auf knapp 2000m ihre Skiausbildung genossen, gab es insgesamt 95 cm Neuschnee und bei der Abreise war noch kein Ende anzusehen. Nun sollte man meinen, dass es die gesamte Zeit geschneit hat; weit gefehlt. An den ersten beiden Tagen hingen zwar die Wolken tief, es pfiff auf den Bergstationen und Sicht war teilweise kaum vorhanden, doch der Neuschnee war noch übersichtlich. Am dritten Tag wurden die ESSler sogar mit mit herrlichstem Sonnenschein belohnt. In der folgenden Nacht ging es dann los mit dem Schneesturm. Als am Morgen dann einige Lifte dennoch öffneten hielt es die wagemutigen Skischüler nicht mehr zurück und die verschiedenen Gruppen stürzten sich auf die Piste. Mit einem Kraftakt und Durchhaltevermögen kämpften sich alle den Hang hinunter. Ab Mittag musste man sich dann doch den Naturgewalten geschlagen geben, da alle Lifte aufgrund des Sturms mit Windböen von 125 km/h auf dem Pfeifferköpfl schliessen mussten. In kniehohem Neuschnee wurde dafür zum Ausgleich Rugby gespielt und sehr viele konnten im Laufe des Nachmittags engere Bekanntschaft mit dem weißen Pulver machen. Der letzte Skitag stand dann wieder im Zeichen der Ausbildung und die einzelnen Gruppen konnten ihr Können bei fantastischem Winterwetter weiter entwickeln. Die Profis kamen zunehmend in den Genuss des Carvens. Die mittleren Gruppen verfeinerten ihre Parallelschwünge und sammelten Erfahrungen im Tiefschnee. Den größten Fortschritt konnten natürlich die Totalanfänger verzeichnen, die zum Abschluss souverän eine Talabfahrt meisterten.

Nachdem tagsüber Sportprogramm angesagt war, wurden nach erfolgreicher Stärkung am Abend die geistigen Fähigkeiten der Schüler gefordert. Neben FIS Regeln und und Informationen über alpine Gefahren und Lawinenkunde wurden die praktischen Übungen der Skitechniken theoretisch untermauert. Ihr breites Wissen über die Alpen konnten die Schüler zudem im Anschluss an einen breit gefächerten Kurzvortrag unter Beweis stellen. Höhepunkt war natürlich der bunte Abend. Die einzelnen Zimmer präsentierten zum Abschluss ihre kreativen Beiträge und so war das Programm mit zahlreichen musikalischen und literarischen Schmankerln gespickt.
Als am nächsten Morgen das Gepäck mit dem Pistenbulli zur Bergbahn gefahren und zum letzten Mal die Ski angeschnallt wurden, blickten alle mit einem traurigen Auge zurück, waren aber froh, heil und unbeschadet die Heimreise antreten zu können.

Neuer Schülersprecher gewählt

Neuer Schülersprecher gewählt

Neu gewählter Schülersprecher der Edith-Stein-Schule Erfurt ist Nam Vu und die neue stellvertretene Schülersprecherin ist Clara Hengst.

Wir gratulieren beiden und danken gleichzeitig Nuria, Benedikt, Leonie, Victor für ihre Bereitschaft, als Kandidaten für diese Schülersprecherwahl zur Verfügung zu stehen.

Elternbrief

Elternbrief

Der erste Elternbrief zum neuen Schuljahr ist da. Aktuelles, Personalia und Leistungsbewertung sind nur einige der Themen.


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Edith-Stein-Schule Erfurt