Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

Innerhalb von 10 Tagen triumphierten drei Schulmannschaften in drei Sportarten bei drei regionalen Wettbewerben. Ob mit der Hand oder dem Fuß, aufs Tor oder den Korb, gegen die Edith-Stein-Schüler war im Januar kein Kraut gewachsen.
Nachdem die Handball Mädels in der Vorwoche den Schritt ins Landesfinale geschafft haben, zogen die Basketballer der WK III in dieser Woche nach und gewannen ihr Schulamtsfinale. Auch die Fußballer der WK II gewannen sehr souverän und schon fast traditionell den Sparkassen Cup der Erfurter Schulen

Die WKII Fußballer nach vier Spielen, 12 Punkten und 15:1 Toren.
Die Basketballer der WK III beim Schulamtsfinale in Weimar mit klaren Siegen gegen Weimar (66:2), Kölleda (27:10) und Bad Berka (42:4) – souveräner Einzug ins Landesfinale von “Jugend trainiert für Olympia

Den Profis ein Vorbild

Den Profis ein Vorbild

Während die Deutsche Handball Nationalmannschaft bis Dienstag warten musste, hatten die Mädels der WK III schon am Montag ihr Ticket für die nächste Runde in der Tasche. Beim Schulamtsfinale in Weimar gelangen ihnen zwei ungefährdete Siege gegen die Regelschule Kranichfeld (8:2) und das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Sömmerda. Damit zieht unser junges Handballteam erstmals in Landesfinale ein, welches am 19.02. im Thüringer Frauen Handballmekka Bad Langensalza stattfindet.

Burgerplaneten, Riesenköpfe und mehr beim Graffitiprojekt

Burgerplaneten, Riesenköpfe und mehr beim Graffitiprojekt

Schüler der achten Klassen erschufen Fantasiewelten mit Spraydosen. Unterstützung von Künstler Max Kosta.

Auf der Terrasse der Edith-Stein-Schule klackert und zischt es an diesem 15. Januar. Achtklässler wuseln aufgeregt um weiße Pappboxen herum, die sie gerade mit skurrilen Graffitis besprühen: Burgerplaneten im Weltraum stehen neben überdimensionierten Köpfen und Mangafiguren. Für das Graffiti-Kunstprojekt der 8b und 8c hat sich die Schule mit dem Künstler Max Kosta prominente Unterstützung geholt.

Kosta geht herum und gibt den Schülergruppen Tipps. Hier lohnt es sich zu sprenkeln, dort ist etwas mehr Abstand nötig für den perfekten Farbübergang. Man berät, wo der nächste Punkt, der nächste Strich mit der Sprühdose platziert wird. Und immer: Vom Hintergrund nach vorn sprayen!

Fragerunde in der Künstlerwerkstatt

Ortswechsel, wenige Stunden zuvor: Die Achtklässler haben es sich in der Werkstatt des Künstlers gemütlich gemacht und wollen ihre Fragen loswerden.

Wie er zur Graffitiszene gekommen ist? Vor etwa 18 Jahren habe er in der Schule begonnen, Unterrichtslangeweile mit Skizzen auf dem Papier zu bekämpfen. „Ich war im Kunstunterricht gut, habe auch an Zeichenwettbewerben teilgenommen. Aber den Rest habe ich mir selbst beigebracht“, erzählt Max Kosta den Schülern. „Es geht darum, Buchstaben immer wieder neu auszuformen, andere Farben auszuprobieren und seinen eigenen Style zu entwickeln.“

Irgendwann brachte er die Skizzen dann an Wände. Seine Bilder schmücken Stromkästen in Erfurt, aber auch Fassaden in Kalifornien und aller Welt. Jährlich kommen bis zu 300 Bilder hinzu. „Ich bleibe also in Übung“, grinst Kosta.

Besonders an der Graffitikunst reizt ihn: „Die unglaubliche Freiheit. Es gibt Grundsätze, die auf Respekt beruhen, aber viele Möglichkeiten“, schwärmt Kosta. Außerdem könne man seine Bilder überall im öffentlichen Raum sehen.

Ausstellung am Tag der offenen Tür

Ob es auch mal Ärger mit der Polizei gegeben habe, wollen die Achtklässler wissen. Er sei immer mal beim „ungefragten Sprühen“ erwischt worden, wie er es nennt. Den Schülern rät er heute jedoch von illegalen Graffitis ab. Vielerorts gebe es mittlerweile „Hall of Fames“, freigegebene Flächen für die Sprayer.

Gefördert wurde das Projekt der Schule vom Immobilienberatungsunternehmen Drees & Sommer, in dessen Auftrag die Schüler zuvor ihre Visionen einer Welt im Jahr 2050 in Bildern festgehalten hatten. Herausgekommen ist auch ein kleines Kunstwerk. Ein nützlicher Wochenplaner, welcher die Visionen und Ideen unserer Schüler in besonderer Weise präsentiert.

Auf der Schulterrasse geht es nun an die letzten Details. Die Werke der jungen Künstler werden am Tag der offenen Tür der ESS am 2. Februar zu sehen sein. Ganz legal und ohne Polizeieinsatz.

von Benedikt Bathe

LichterAusblick 2019

LichterAusblick 2019

Bei Kerzenschein und Gesang fand am Freitag den 18.01 in der Ursulinenkirche der Lichte Ausblick statt. Musikalisch begleitet vom Vocalensemble und der 10a  blickten wir auf das kommende Jahr und die bevorstehenden Ereignisse. Unterstützt wurde dieser abendliche Gottesdienst von einer Lichtinstallation der 9. Klasse, die dem Abend im Einklang mit der Musik, trotz der winterlichen Temperaturen, Wärme und eine ruhige Atmosphäre gaben. Auf diese Weise wurde uns ein inspirierender und schöner Gottesdienst beschert, der glücklicherweise schon traditionell im Januar stattfindet und auch nächstes Jahr hoffentlich wieder zum gemeinsamen Beisammensein einlädt.

Schulball 2019

Schulball 2019

Nach dem großen Jubiläumsball 2018 in der Stadionhalle ging es in diesem Jahr wieder eine Nummer kleiner. Da der Stadtgarten, der seit 2012 Heimstätte des Balls war, vorübergehend nicht zu buchen war, wichen die Organisatoren um Hanna und Rebecca in den Saal der Alten Parteischule aus. Das noch junge, aber nicht weniger professionelle Team der Technik AG warf alles in die Waagschale, um die gewohnte Qualität der Licht- und Soundtechnik ihrer Vorgänger abzuliefern. Dem positiven Stimmungsbarometer unter den Schülern und zahlreichen Ehemaligen während der Party nach zu urteilen, schien Ihnen das absolut gelungen zu sein. Ein besonderer Dank geht an die Helfer in der Garderobe und am Einlass und vor allem an die leider wenigen fleißigen Aufräumer nach der Veranstaltung.

Bilder: Benedikt Bathe



Luther und …

Luther und …

Am Mittwoch den 19. Dezember fuhren die Schüler des Stammkurses 12a mit Herrn Bartsch und Herrn Beuster nach Eisenach zu einer Exkursion auf die Wartburg. Wir hatten einige Stunden im Deutschunterricht über das Thema „Martin Luther – ein großer Deutscher?“. Dazu hielten wir Vorträge zu den Bereichen Luther und der Papst, die Bauern, die Juden, die Frauen, Luther im Nationalsozialismus und der DDR und Luther und die Sprache. Auf der Wartburg lernten wir noch einiges über seine Zeit dort.

Schon auf dem Weg vom Bahnhof zur Wartburg hat uns Herr Bartsch einige interessante Stellen in Eisenach gezeigt, wie zum Beispiel das „Schmales Haus von Eisenach” am Johannisplatz 9. Dieses ist eines der kleinsten bewohnten Häuser Deutschlands. Außerdem erfuhren wir von ihm viel zur Geschichte der Wartburg und ihren Bewohnern. Das Wetter an dem Tag war kalt und nebelig, sodass die Aussicht nicht perfekt war, aber immerhin regnete es auch nicht. Um 11:55 begann die Führung durch die Wartburg vom Hauptgebäude über die Torhalle, die neue Kemenate und den Dirnitz wurden wir zum Margarethengang und der Vogtei geführt, wo sich die Lutherstube befindet.

Nach der Führung machten wir uns auf den Rückweg nach Eisenach. In Eisenach hatten wir eine Stunde Freizeit um uns weiter die Stadt und den Weihnachtsmarkt anzuschauen. Gegen 17:00 waren wir zurück in Erfurt.

Stammkurs 12A

Siyabonga Spendenbericht

Siyabonga Spendenbericht

Liebe Siyabonga-Freunde, wieder geht ein spannendes Vereinsjahr zu Ende, in dem wir Dank Eurer/Ihrer Spenden vielen benachteiligten Kindern und
Familien in unseren vier südafrikanischen Hilfsprojekten einen
Funken Hoffnung schenken konnten.
2018 haben wunderbare Spendenaktionen … mehr …

Sternsinger

Sternsinger

„Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg …“ klingt es froh und lautstark durchs Foyer der ESS. Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen bereiteten sich am Mittwoch, 09. Januar 2019 in einer Andacht mit Gebet und Liedern vor, um anschließend als Sternsinger in alle Klassen zu ziehen und den Segen zu bringen und um Spenden für die diesjährige Sternsingeraktion zu bitten. In diesem Jahr werden Projekte für Kinder in Peru unterstützt. Allen Spendern und den fleißigen Sternsingern ein herzliches Dankeschön.

Ángeles spielt gerne Klatsch- oder Ballspiele. Ihre Freundinnen müssen genau zielen, denn Ángeles sitzt wegen einer Muskelkrankheit im Rollstuhl. Die Mädchen kichern viel beim Spiel, sie kennen sich gut und besuchen gemeinsam die zweite Klasse. Dass Ángeles nicht laufen kann, ist für ihre Freundinnen kein großes Thema. „Wir helfen ihr manchmal in der Pause“, sagt Melanie. „Wir holen ihr am Schulkiosk was zu essen, wenn sie etwas will“, berichtet Camila. Der liebevolle Umgang der Mädchen untereinander ist in Peru leider keine Selbstverständlichkeit. Viele Kinder mit Behinderung erleben täglich Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie werden von ihren Familien versteckt, vernachlässigt oder sogar ausgesetzt – aus Scham oder weil ihre Eltern nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen und sie versorgen sollen. Besonders Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die aus armen Verhältnissen stammen, haben kaum eine Chance, eine schulische Förderung oder gar eine Ausbildung zu erhalten. .. mehr …

Chemie zum Jahreswechsel mit Knall und Rauch!

Chemie zum Jahreswechsel mit Knall und Rauch!

Das Jahr 2018 verabschiedeten drei 7. Klassen farbig, fröhlich, knallend und mit pfeifenden Wasserstoffexplosionen im Chemie-Schülerlabor der Uni Jena mit zahlreichen Experimenten rund um den Inhalt einer Federtasche. Begleitet von Studenten der Chemie, dem Chemie- und dem Klassenlehrer verlebten sie einen intensiven Tag an der Uni. Die 7c beginnt das neue Jahr im Januar mit spannenden Experimenten.
Feuerspuckend verabschiedete sich die 8b und 8c vom alten Jahr. Heiß und feurig entstand eine Eisenkugel in der Thermitreaktion auf dem Schulhof.
Auch im neuen Jahr bietet die Chemie wiede​r viel Spannendes

Gelebte Europapolitik an der ESS

Gelebte Europapolitik an der ESS

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“ Mit diesem angeblich von Goethe stammenden Zitat eröffnete Paul Göttlich seine Rede zu Beginn des diesjährigen schulinternen MEPs und schaffte damit das Motto der folgenden zwei Tage, die von intensiver Arbeit, zahlreichen Reden,  und spannenden Debatten geprägt werden würden.
Für das „Model Europa Parlament“ oder kurz „MEP“ versammelten sich nun schon zum dritten Mal fast 80 Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen, um in die Arbeit des Europäischen Parlaments und die Funktionsweise der EU einzutauchen.

Aufgeteilt in unterschiedlichen Ausschüssen  erarbeitet sie am ersten Tag sogenannte Resolutionen, die sich mit wichtigen aktuellen politischen Fragestellungen wie der Bekämpfung von Fluchtursachen in den Subsaharastaaten auseinandersetzen und versuchten, mögliche Lösungen für diese Probleme zu finden. Dafür schlüpften sie in die Rolle von Delegierten verschiedener europäischer Länder. Sorgfältig angeleitet wurden sie dabei von einigen Schülern und Schülerinnen der 11. Und 12. Klassen, die in den Vorjahren bereits an verschiedenen Stufen des MEPs teilgenommen hatten.

Am zweiten Tag wurden die erarbeiteten Resolutionen in der sogenannten Plenarversammlung gemeinsam geprüft, debattiert und über ihre Annahme oder Ablehnung abgestimmt. Geleitet wurde diese Debatte von einem dreiköpfigen Präsidium bestehend aus Timo Reidenbach sowie Paul Göttlich und Katharina Werner aus der 12. Klassenstufe. Mit einer Rede Timo Reidenbachs endete das schulinterne MEP 2018 am Nachmittag schließlich offiziell.

Für die meisten endet das MEP hier auf Schulebene. Hoffentlich haben sie trotzdem mitgenommen, was der Grund für die Ausrichtung des MEPs ist. Es soll zeigen, dass die Beteiligung an politischem Diskurs nicht nur Spaß macht, sondern der wichtigste Grundpfeiler einer lebendigen Demokratie ist. Vielleicht hat das MEP sogar einige von ihnen dazu bewegt, später wählen zu gehen, an Demonstrationen teilzunehmen oder einfach zu einem häufigeren Austausch über Politik angeregt.
Für eine Handvoll Schüler und Schülerinnen hat die Erfahrung MEP jedoch gerade erst angefangen: sie bekommen die Chance, für eine Woche in Berlin am bundesübergreifenden, nationalen MEP teilzunehmen. Wer sich hier hervortut, wird vielleicht sogar als Delegierter Deutschlands zu einem der jährlich stattfindenden internationalen MEPs in ganz Europa weitergeschickt.

Katharina Werner


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Edith-Stein-Schule Erfurt