ESS ist Herbstlesefest

Die Idee des Herbstlesefestes

Das Herbstlesefest der Edith-Stein-Schule hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Schuljahresplan etabliert und wird in diesem Jahr seinen 20. Autor erwarten. Neben den Autoren haben auch viele freiwillige Engagierte dieses Fest immer wieder neu aufleben lassen und jedem Abend eine eigene Note verliehen. Das Organisationsteam mit Frau Fischer, Frau Kitsche, Frau Peters, Frau Saitz und Frau Scholz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken des Herbstlesefestes weiterzutragen, neu zu denken und auszugestalten. Neben einem unterhaltsamen Abend für Alt und Jung sollen die Schüler für die Herbstlesethemen sensibilisiert und begeistert werden. Die Themen und Autoren sollen die Schüler in ihrer Lebenswirklichkeit abholen und auf ihre Fragen manchmal auch ungewöhnliche Antworten geben. Das Herbstlesefest bietet Raum für Begegnungen innerhalb der Schulgemeinschaft und auch für neugierige und interessierte Besucher von außerhalb. Die alljährlichen Einladungen gestalten die Schüler der ESS selbst. Das Datum des Herbstlesefestes orientiert sich in all den Jahren am Geburtstag der Schulpatronin Edith Stein und so findet das Herbstlesefest wie in jedem Jahr Ende Oktober statt. Eigestimmt wird der Abend durch die Auftritte unserer Kleinsten, die diesen Tag mit dem Herbstsingen der 5. Klassen eröffnen. Zudem gibt es wie jedes Jahr auch für den Gaumen einen erlesenen Genuss. Im Foyer werden kleine Speisen und ausgewählte Weine den Abend abrunden. Wir freuen uns, dass wir seit 2018 mit den beiden Autoren Leser gewinnen konnten, die sich neben der eigentlichen Abendveranstaltung auch am nächsten Tag Zeit nehmen, um mit den Schülern der Oberstufe ins Gespräch zu kommen und auch für ihre Fragen ein offenes Ohr finden. Der Besuch des Herbstlesefestes ist dank der konstanten Unterstützung des Fördervereins der Edith-Stein-Schule und der Hilfe vieler innerschulischer und außerschulischer Helfer und Gönner kostenfrei. Frau Stapp von der gleichnamigen Buchhandlung in Erfurt ist mit einigen Exemplaren des Buchtitels vor Ort und bietet darüber hinaus auch weitere aktuelle Titel und Ideen aus Ihrer Buchhandlung an.

Unsere bisherigen Herbstlesefeste

Die Edith-Stein-Schule schaut auf eine lange Liste an Besuchern zurück, die unser Herbstlesefest bisher bereichert haben. In den Jahren 2000 bis 2017 haben Frau Kleinheyer, Frau Schröter,  Frau Lünstett,  Frau Quitt,  Frau Weiler, Frau Rüsbuldt und später Frau Schütz, Frau Schmidbauer, Frau Schneider und Frau Neubig mit großem Engagement die Herbstleseabende gestaltet und die Autoren zu uns ins Haus eingeladen. An dieser Stelle gebührt ihnen der Dank. Seit 2018 hat nun das neue Team übernommen, das die Liste an Autoren fortführen wird.

  • 2018 Manfred Lütz, „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden – eine Psychologie des Gelingens“
  • 2017 Dmitrij Kapitelman, „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“
  • 2016 Rima Ideguchi/ Fabian Liedtke und Yoko Schlütermann „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“
  • 2015 Sherko Fatah, „Der letzte Ort“
  • 2014 Gerd Berghofer, „Erlauben Sie , dass ich schweige –Die verbrannten Dichter“
  • 2013 Alois Prinz, „Jesus von Nazareth“
  • 2012 Ingeborg Gleichauf, “Denken aus Leidenschaft – Acht Philosophinnen und ihr Leben“
  • 2011 Maren Gottschalk, „Die Morgenröte unserer Freiheit“ mit Untertitel „Die Lebensgeschichte von Nelson Mandela“
  • 2010  Jan Erices und Jan Schönfelder  „Willy Brandt in Erfurt–  Der schwierige Weg zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen 1970“
  • 2009 Jana Jürß, „Ein fast vergessenes Land – DDR – durch Menschen gelebt“
  • 2008  Alois Prinz , „Hannah Arendt – Beruf Philosophin, oder Die Liebe zur Welt“.
  • 2007 Manfred Deselaers „Dialog an der Schwelle von Auschwitz“
  • 2006 Erika Rosenberg, „Ich, Emilie Schindler“
  • 2005 Matthias Kopp, „Generation Papst? – die Weltjugendtage und das Gespräch der Religionen“
  • 2004 Rupert Neudeck, „Grünhelme“
  • 2003 Daniel Deckers, „Die Heilige und der Brief“- – Betrachtungen über Zivilcourage
  • 2002 Bassam Tibi, „Islam und Christentum“
  • 2001 Philomena Franz, „Zigeunermärchen“
  • 2000 Stefanie Zweig, „Nirgendwo in Afrika – Irgendwo in Deutschland“