Erfolgreich vorgelesen!

Erfolgreich vorgelesen!

Martha aus der Klasse 6c hat unsere Schule in diesem Jahr beim Vorlesewettbewerb mit großem Erfolg vertreten. Bereits am 28.02.2026 nahm sie als Schulsiegerin am Stadtausscheid teil, bei dem sie sich nach zwei Durchgängen – einer eigenen Buchvorstellung und dem Lesen eines unbekannten Textes – den ersten Platz sichern konnte. Für ihre Präsentation wählte sie den Roman „Das Mädchen Wadjda“ von Hayfa Al Mansour.

Durch diesen Erfolg qualifizierte sich Martha für den Bezirksausscheid, der am 21.03.2026 in der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt Erfurt stattfand. Auch dort überzeugte sie mit einem lebendigen Lesevortrag aus dem Buch „Wunder“ von R.J. Palacio und vertrat unsere Schule erneut sehr würdig.

Wir gratulieren Martha herzlich zu ihren großartigen Leistungen, danken ihr für ihr Engagement und wünschen ihr weiterhin viel Freude beim Lesen.

 
 

Lesung beim Bezirksausscheid
 


Martha beim Stadtfinale


Siegerbild vom Schulfinale

Bericht WEMEP 2026

Bericht WEMEP 2026

Anfang Februar 2026 erhielten wir, zehn Jugendliche aus ganz Deutschland, die Möglichkeit, beim Western European Model European Parliament Deutschland zu vertreten. Unsere Reise führte uns nach Luxemburg, wo wir politische Dialoge mit Jugendlichen aus ganz Europa führten, kulturellen Austausch erlebten und mit Expertinnen und Experten in Kontakt kamen. Die Woche begann mit einer feierlichen Eröffnung in Anwesenheit des Großherzogs Guillaume, bei der ich als Delegationssprecher eine Rede hielt. Insgesamt sammelten wir viele prägende Erfahrungen für unser zukünftiges Engagement.
Die Ausschusssitzungen bildeten einen zentralen Bestandteil des Programms. Dort erarbeiteten wir gemeinsam Resolutionen zu verschiedenen Themen. Ich war im Ausschuss ENVI tätig, der sich mit Klimakatastrophen beschäftigte. Die intensive Zusammenarbeit mit Delegierten aus unterschiedlichen Ländern führte zu vielfältigen Perspektiven und Ergebnissen. Neben den Diskussionen sorgten auch gemeinsame Aktivitäten für eine besondere Atmosphäre.
Trotz der langen Sitzungen konnten wir Luxemburg erkunden. Besonders eindrucksvoll war der Stadtteil Grund im Alzettetal mit seiner historischen Architektur. Auch Orte wie das Kloster Neumünster sowie die alten Festungsanlagen hinterließen einen bleibenden Eindruck. Neben Besichtigungen verbrachten wir auch gemeinsame Abende mit anderen Delegierten.
Ein Highlight war der Culture Evening, bei dem verschiedene Delegationen Länder repräsentierten. Beiträge reichten von Tanzeinlagen bis zu humorvollen Sketchen. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Tanz und stärkte das Gemeinschaftsgefühl.
Auch die Mehrsprachigkeit Luxemburgs war beeindruckend. Neben Luxemburgisch werden Deutsch und Französisch gesprochen, viele Menschen beherrschen zusätzlich Englisch. Diese sprachliche Vielfalt spiegelte sich auch in den Gastfamilien wider, bei denen wir untergebracht waren. Die Familien nahmen uns herzlich auf und ermöglichten uns tiefe Einblicke in ihren Alltag.
Durch die Begegnungen mit Teilnehmern aus ganz Europa konnten wir zahlreiche neue Kontakte knüpfen. Diese internationalen Verbindungen eröffnen auch für die Zukunft neue Möglichkeiten und erweitern unseren Horizont.
Der Höhepunkt war die General Assembly, bei der die erarbeiteten Resolutionen diskutiert und abgestimmt wurden. Unsere Resolution wurde angenommen und wird dem Europäischen Parlament vorgelegt. Die professionelle Atmosphäre und die intensiven Debatten machten dieses Erlebnis besonders eindrucksvoll.
Das WEMEP hat uns nicht nur neue Erfahrungen und Freundschaften gebracht, sondern auch wichtige Kompetenzen vermittelt. Die Unterstützung durch Erasmus+ ermöglichte die Teilnahme und bietet zudem Vorteile für unsere zukünftige Laufbahn. Insgesamt war die Teilnahme eine einzigartige Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.

Raphael Nolte (gekürzte Fassung)

Die Seminarfachpreise 2026

Die Seminarfachpreise 2026

Auch in diesem Jahr gab es zum Tag der offenen Tür im Februar 2026 wieder ein ganz besonderes Ereignis, welches Eltern, Großeltern und Freunde unserer Zwölftklässler in die Edith-Stein-Schule lockte. In zwei Räumen konnten auch weitere Interessierte den interessanten Ausführungen der Schülerinnen und Schüler lauschen.

Insgesamt hatten sich die SuS für anderthalb Jahre ernsthaft, kreativ und mit hervorragenden Ergebnissen in ihren Kolloquien mit ganz verschiedenen Themen auseinandergesetzt. So wurde über Prüfungsangst geforscht, das Vermächtnis der BUGA aus dem Jahre 2021 überprüft, untersucht, ob psychische Traumata heilbar sind, evaluiert, ob Stammzellspende genauso wichtig ist wie Blutspende sowie der Einsatz von Robotik in der Medizin genauer betrachtet und erwägt, ob und wie NS-Aufklärung in der Unterstufe möglich ist. Gemeinsam mit ihren innerschulischen und außerschulischen Betreuern, den Seminarfachlehrern und mit der Unterstützung ihrer Familien hatten alle SuS viel Kraft, Zeit und Arbeit investiert und das letztlich mit herausragenden Präsentationen im Kolloquium Ende Januar.

Die Mühen und das Erreichte wurden am Ende des Tages unter großem Beifall und mit individueller Würdigung durch Mitglieder des Fördervereins mit dem Seminarfachpreis ausgezeichnet.

Ein herzlicher Dank geht an alle, die dies ermöglicht haben.

 

Oasentage 2026 – mit Psalm 23 unterwegs

Oasentage 2026 – mit Psalm 23 unterwegs

Was passiert, wenn Ruhe ist? Wie klingt Stille?

Wir haben uns auf den Weg gemacht und den ersten Schritt gewagt: Völlig unwissend gaben wir unsere Handys ab, um uns unseren Gedanken und dem Weg mit Gott hinzugeben, auch wenn das oft ungewohnt und schwer war.

Wir durften lernen, Schritte vorwärts, aber auch rückwärts zu gehen. Wir mussten Entscheidungen treffen, erfuhren, wie es sein kann, abzugeben und loszulassen und ließen uns auf Impulse, Ideen und Entspannung ein.

Ängste und Wünsche: das ist für jeden etwas anderes. Wir dürfen uns mit beidem auseinandersetzen. Auf diesem Weg sind wir vielleicht allein, aber niemals einsam. Gott ist immer da. Der Herr ist mein Hirt und er wird mich behüten, wenn ich es zulasse.

Aus dieser Zeit können wir alle so viel mitnehmen: vielleicht ein paar wohltuende Gedanken, neue Impulse, das Gefühl, allein in Gemeinschaft zu sein, mehr Dankbarkeit oder die Erkenntnis, was dein Kopf dir sagt, wenn Stille einkehrt.

Elisa, Luisa, Miriam, aus den 9. Klassen

 

Wenn Kinder zur „großen Plage“ werden – Theateraufführung der 6b in der Schotte

Wenn Kinder zur „großen Plage“ werden – Theateraufführung der 6b in der Schotte

Mit viel Kreativität, Witz und Spielfreude präsentierte die Klasse 6b ihr Theaterstück „Die große Plage“ im Rahmen der Schultheatertage im Theater Die Schotte.
Das Stück überzeugte vor allem durch seine originelle Perspektive: Statt wie gewohnt Kinder als Leidtragende darzustellen, rückten die Schüler*innen die Erwachsenen in den Mittelpunkt – und zeigten, wie diese unter der „Plage“ der Kinder leiden. Inspiriert von der Sage des Rattenfängers von Hameln entwickelte die Klasse eine humorvolle und zugleich nachdenkliche Inszenierung, die das Publikum gleichermaßen zum Lachen und Reflektieren brachte.
In abwechslungsreichen Szenen stellten die jungen Darsteller*innen gestresste Eltern, utopische Vorstellungen einer schülerlosen Schule sowie Erwachsene dar, die von einer kinderfreien Stadt träumen. Mit viel Ironie und satirischem Feingefühl wurden dabei gesellschaftliche Sichtweisen auf Kinder und Erziehung hinterfragt.
Die Klasse 6b beeindruckte durch ihr engagiertes Spiel, ihre Ausdrucksstärke und die sichtbare Freude am Theater. Das Publikum honorierte die Leistung mit Applaus.

Spuren Christi folgen“ – Unser Altbischof Dr. Wanke ist gestorben

Spuren Christi folgen“ – Unser Altbischof Dr. Wanke ist gestorben

Am 12. März ist unser Altbischof Joachim gestorben. „Den Spuren Christi“ folgen war sein Leitwort und dieses Wort hat er gelebt. Als Bibelwissenschaftler, als Prediger, als Bischof, als Mensch. Nun ist er ein letztes Mal den Spuren seines Herrn gefolgt und zu ihm heimgekehrt. Spuren Christi hat Bischof Joachim vielfach entdeckt: in der Heiligen Schrift, die ihm Glück und Herzensfreude war, in der Begegnung mit Menschen in Thüringen, denen er „den Himmel offen“ halten wollte; in mutigen Entscheidungen, als er beispielsweise zugestimmt hat, dass unsere Schule gegründet werden kann.

Bischof Wanke war ein Mann des Wortes, des geschriebenen und gesprochenen; nie war er aber ein Lautsprecher und nie ging es ihm um seine Worte. An erster Stelle stand für ihn, dass das Evangelium zu Wort kommen solle. Seine Bescheidenheit und seine Glaubensfreude machten ihn zu einem Zeugen, der selbst wie sein Herr Spuren hinterlassen hat.

Wir denken voller Zuneigung an die Besuche und Begegnungen mit Bischof Joachim. Mit großer Freude feierte er mit uns das 20jährige Schuljubiläum und war sichtlich zufrieden mit seiner Edith-SteinSchule.

Am Samstag, 21.3.26 wird um 10 Uhr das Requiem im Dom gefeiert. Daran werde ich – auch für unsere Schulgemeinschaft – teilnehmen. Außerdem werde ich einen Eintrag im Kondolenzbuch des Bistums hinterlassen. In der Schule haben wir ein Bild aufgestellt, das uns an unseren verstorbenen Altbischof und an seine Menschenfreundlichkeit und Gottesnähe erinnert.

Der Herr schenke Bischof Joachim die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Der Herr lasse ihn ruhen in Frieden. Amen!

Dr. Sven Voigt

 

Gebet für Bischof Joachim

Herr Jesus Christus, wir bitten Dich für unseren Bischof Joachim, den Du zu Dir gerufen hast. Wir danken Dir für den Dienst dieses besonderen Zeugen des Evangeliums, den du dazu berufen hast, die Kirche von Erfurt für einige Zeit zu leiten. Wie er uns den offenen Himmel immer zeigen wollte, so beten wir nun für ihn, dass er seine Wohnung nun in diesem Himmel gefunden hat.

Schenke Bischof Joachim Heimat bei Dir, wo jeder Schmerz überwunden und in Freude verwandelt ist. Gott, Du hast Deine Heiligen der Macht des Todes entrissen und mit neuem Leben beschenkt. Vereint mit den Engeln loben und preisen sie Deine Herrlichkeit. Wir bitten Dich: Schenke unserem verstorbenen Bischof Joachim dieses neue Leben. Nimm ihn auf in die Gemeinschaft der Heiligen und gib ihm das Glück, Dich zu schauen und zu loben.

Amen.

Büchertausch 2.0 an der ESS

Büchertausch 2.0 an der ESS

Auf zur 2. Büchertauschaktion an der ESS. Am Mittwoch (4.03.2026) in der ersten Hofpause ist es wieder soweit. Das Rennteam24 der Modellbau-AG organisiert die 2. Büchertauschbörse an unserer Schule. Wie bereits bei der ersten Runde im Mai 2025 können sich wieder alle SchülerInnen, KollegInnen und MitarbeiterInnen der ESS ganz einfach beteiligen. Bringt einfach ein Buch zum Tauschen mit und sucht euch neues Lesefutter aus.
Diese Gemeinschaftsaktion soll nicht nur Geld für neue Bücher sparen, sondern sie lässt unsere Schulgemeinschaft wieder ein bisschen mehr zusammen rücken. Wir freuen uns schon auf interessierte Gespräche von euch am Tauschtisch, wenn alte und neue Buchbesitzer vielleicht sogar direkt ins Gespräch kommen und sich kennen lernen. Durch das breite Angebot entdeckt ihr möglicherweise auch ganz neue Autoren oder Themenfelder, die euch vorher noch nicht aufgefallen waren. Lasst euch also überraschen!
Für die Modellbau-AG steckt hinter der 2. Buchtauschaktion noch ein weiterer wichtiger Gedanke: Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für uns in unserer Arbeit ein wichtiges Thema. Zur Bücherbörse werden Bücher weiterverwendet anstatt neu produziert oder entsorgt. Das schont Ressourcen und schärft das Umweltbewusstsein. Gleichzeitig bekommt ihr zuhause Platz im Schrank und könnt euch mit aktueller Literatur eindecken.

Diesmal soll der Fokus auch auf fremdsprachlicher Literatur liegen: ob englische, spanische, französische, ukrainische oder ganz andere Bücher… In der kommenden Woche werden unsere französischen Gäste unseren Schulalltag mit begleiten. Auch sie werden das ein oder andere Buch beisteuern und freuen sich schon auf den (Bücher-)Austausch mit euch. Eine gute Gelegenheit also mit den Gästen ins Gespräch zu kommen – auch wenn ihr nicht direkt in der interkulturellen Projektwoche dabei seid.

Die Idee zu der 2. Auflage des Büchertauschs kam während einer englisch-französischen Videokonferenz zwischen unseren und den französischen Abiturienten im Februar auf, als sie über Nachhaltigkeit im Schulalltag sprachen. Nicht nur reden, sondern etwas konkret anpacken, das war die Idee. Scannt eure Regale nun also nach Büchern, die ihr nicht mehr braucht und die in einem guten Zustand sind und bringt sie am Mittwoch mit in die Schule.
Am Ende des Schuljahres soll es übrigens die dritte Auflage Büchertausch 2.0 an der ESS unseren Büchertauschtisch geben. Dann könnt ihr neben Romanen, Comicbüchern oder Sachliteratur auch schon das eine oder andere neuen Lehrbuch für das kommende Schuljahr kostenlos ergattern!

Und übrigens: wer kein Buch zum Tauschen hat, kann sein neues Lieblingsbuch auch gegen einen geringe Spende bekommen. 

Wir freuen uns auf einen schönen Tauschtag! Euer Rennteam24 der ESS

 

 

ESS ist our Vibe – Olympische Winterspiele 2026

ESS ist our Vibe – Olympische Winterspiele 2026

Die Sportfachschaft der Edith-Stein-Schule hat für die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt: die Olympischen Winterspiele der ESS. In zwei Durchläufen verwandelte sich die Turnhalle in eine olympische Arena, in der Teamgeist, Fairness und Begeisterung für Bewegung im Mittelpunkt standen. Die Klassen traten dabei als Nationen mit ihrem Anfangsbuchstaben an und erlebten einen sportlichen Tag voller Höhepunkte.
Den Anfang machten die 5. Klassen, die für Argentinien, Bulgarien, Chile und Dschibuti an den Start gingen. Im zweiten Durchlauf folgten die 6. Klassen als Australien, Bulgarien, Kanada und Dschibuti. Schon die feierliche Eröffnungszeremonie sorgte für echte Olympia-Atmosphäre: Beim stimmungsvollen Athleteneinlauf präsentierten sich die Teams stolz mit ihren Fahnen, bevor der Präsident des EOK – Ediths Olympisches Komitee – Dr. Voigt die jungen Sportler*innen begrüßte und die Olympischen Winterspiele der ESS mit einer motivierenden Rede offiziell eröffnete. Der Athletenschwur, das Hissen der olympischen Fahne sowie der Fackeleinlauf mit dem Entzünden der Olympischen Flamme machten den Auftakt perfekt.
Anschließend starteten die Wettkämpfe in kreativen Wintersportdisziplinen, die von der Sportfachschaft ideenreich umgesetzt wurden. Beim Skeleton auf Rollerboards, der Skilanglaufstaffel auf Teppichski, Curling mit Ringen und dem Biathlon mit Teppichlangläufern und Softbällen waren Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamarbeit gefragt. Alle Teilnehmenden absolvierten alle Disziplinen, sodass ein abwechslungsreicher und spannender Wettkampf garantiert war. Eine professionelle Erwärmung bereitete die Teilnehmenden optimal vor, präzise Kampfrichter sorgten für faire Bewertungen, und immer wieder kam es zu Führungswechseln und knappen Entscheidungen.
Die Atmosphäre in der Halle war geprägt von lautstarken Motivationsrufen, Jubel und mitreißenden Emotionen. Die Schüler*innen unterstützten sich gegenseitig, feuerten ihre Teams an und wuchsen über sich hinaus. Am Ende konnten sich bei den 5. Klassen die Vertreter Bulgariens durchsetzen. Bei den 6. Klassen gewann überraschend der Wintersportgigant Dschibuti und sorgte damit für große Begeisterung. Die Nationen, die in beiden Altersklassen ein Team schicken konnten, hatten offensichtlich ihre Kräfte und Ressourcen besser bündeln können. Auf dem Siegertreppchen landeten dennoch alle durch weitere geteilte Plätze und somit gab es auch die verdiente Stärkung für alle Teilnehmenden.

Ein großer Dank gilt der Sportfachschaft für die Planung und Durchführung dieses Tages sowie den Klassenleitungen für die Unterstützung, aber vor allem den jungen Athleten*innen für ihren Einsatz.

 

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Dass Demokratie von fair geführten Debatten lebt, haben Mathilda (9b), Mathilde (8c), Remy und Raphael (beide 11c) als Debattenteilnehmende und Malou (9c), Mika und Leopold (beide 9a) sowie Melina und Niklas (beide 10d) als Jurorinnen und Juroren bei den Regionalfinals des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ eindrucksvoll gezeigt. Ein schöner Nebeneffekt: Mit Engagement, Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis und Überzeugungskraft waren sie damit auch erfolgreich.

Die Debatten für die Jahrgänge 8 und 9 fanden im Evangelischen Ratsgymnasium, für die Jahrgänge 10 bis 12 im Heinrich-Mann-Gymnasium statt. Dort bewiesen die Teilnehmenden ihre besonderen Debattierfähigkeiten. Nach zwei spannenden Qualifikationsdebatten konnten sich schließlich Mathilda (9b) und Remy (11c) für die Finalrunde qualifizieren. Mathilde (8c) und Raphael (11c) hatten ebenfalls überzeugende Beiträge geliefert und den Einzug ins Finale nur knapp verpasst.

Im Finale debattierte Mathilda (9b) zur Frage, ob in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel bei schriftlichen Prüfungen zugelassen werden sollen. Mit ihrer fundierten Argumentation konnte sie die Jury überzeugen und belegte den ersten Platz. Damit löste sie ein Ticket für die Landesqualifikation Ende März in Jena. Remy (11c) erreichte im Finale einen sehr guten vierten Platz und hat die Chance, eventuell als Nachrücker in die Landesqualifikation einzuziehen.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Jury: Mika, Leopold, Malou, Melina und Niklas wurden für ihre kompetente und verantwortungsbewusste juristische Arbeit ausdrücklich gewürdigt.

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Bundesweit nehmen jährlich rund 2.000 Schüler/-innen, 7.500 Lehrkräfte und 1.400 Schulen teil. Die Debatte als Wettbewerb schult insbesondere die Fähigkeit, Entscheidungen auf der Grundlage unterschiedlicher Standpunkte argumentativ zu begründen, aufeinander einzugehen und aktiv zuzuhören – entscheidende Kompetenzen für demokratisches Handeln und Meinungsvielfalt.

Stefan Borrmann

Schifoan – wow, wow, wow, wow

Schifoan – wow, wow, wow, wow

Nach kurzer Nacht und langer Anreise begann unser Skilager 2026 mit einer kleinen Herausforderung: Einige Gepäckstücke hatten zunächst eigene Reisepläne, tauchten jedoch im Laufe der Tage alle wieder auf, sodass dem Einzug auf der Geislhochalm nichts mehr im Wege stand. Oben erwarteten uns stabile Schneeverhältnisse und bestens präparierte Pisten – ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Skiwoche.
Noch nie waren so viele Totalanfänger dabei. Doch was anfangs mit vorsichtigen „Pizza–Pommes“-Bremsmanövern begann, entwickelte sich innerhalb von vier Tagen zu sicheren Abfahrten auf blauen,  roten und teilweise schwarzen Pisten. Die Fortgeschrittenen und Profis verfeinerten ihre Technik, zogen dynamische Carvinglinien und meisterten auch anspruchsvollste Hänge. Täglich mehrere Stunden auf der Piste forderten Ausdauer und Konzentration, wurden jedoch mit sichtbaren Lernfortschritten und großem Stolz belohnt.
Auch kulinarisch bleibt die Woche im Gedächtnis, neben den klassischen Hüttengerichten, allen voran die geliebte Backerbsensuppe, überraschte das Küchenteam mit einem Ausflug in die asiatische Küche. An einzelnen Tischen gab es zudem besondere Dessertkreationen, so dass offensichtlich nur ein großer Schluck „Skiwasser“ helfen konnte.
Ein Höhepunkt war sicher auch der bunte Abend u.a. mit Magie, Pantomime, Poesie und Gesang, wo einmal mehr deutlich wurde, wie viel Kreativität und Talent doch in so einigen steckt. Ebenso beeindruckend waren die Schneeschuhwanderungen auf den Wildkogel. Nach drei erfolgreichen Gipfelbesteigungen stellte die letzte Tour bei schwierigen Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung dar, die jedoch von allen souverän gemeistert wurde.
Für bleibende Erinnerungen sorgten neben vielen Bildern auf und neben den Pisten vor allem die spektakuläre Drohnenaufnahmen, die in einer eindrucksvollen Bilderschau die Woche aus völlig neuen Perspektiven erlebbar machten. Dazu gehörten sicher auch die vielen Sonnenstunden und überraschenden Wolkenformationen, die die Wildkogelarena immer wieder in ein neues Licht tauchten. Dankbar waren neben den Teilnehmenden auch die betreuenden Skilehrer*innen, dass alle so mitgezogen haben und nicht nur verletzungsfrei, sondern auch um viele positive Erfahrungen bereichert zu Hause angekommen sind.

 

 


Edith-Stein-Schule Erfurt