Stimmet Hosianna an

Stimmet Hosianna an

Gedanken und Musik zur Weihnachtszeit

Herzlich willkommen zu den Weihnachtsgrüßen der Edith-Stein-Schule Erfurt. Machen Sie sich mit uns auf zum Kind in der Weihnachtskrippe. Schülerinnen und Schüler des Jugendchores VoicESS haben das Video mit einem gesungenen Gruß des Bischofs und viel Musik geplant und gestaltet. Freuen Sie sich auf kurze besinnliche Gedanken zum Weihnachtsfest, den schönsten Blick von oben auf Dom und Severi und auf Ausschnitte aus dem Jugendchorprogramm im Adventskonzert des letzten Jahres. Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2021!

Adventkalender und 2. Weihnachtsfeiertag

Adventkalender und 2. Weihnachtsfeiertag

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Der Adventskalender auf unserer Schulseite will ein Zeichen der Verbundenheit in unserer Schulgemeinschaft sein. Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen haben sich für jeden Tag etwas einfallen lassen, womit sie uns erfreut haben, überraschten und/oder uns zum Nachdenken bringen wollten. Hier können nochmal alle Türchen in Ruhe betrachtet werden.

Zum 2. Weihnachtsfeiertag gibt es noch einen kleine Bastelanleitung für einen ganz persönlichen Engel.

 

Vier Adventskerzen – Lichterglanz für die Ohren

Vier Adventskerzen – Lichterglanz für die Ohren

Absolute Höhepunkte unseres digitalen Adventskalenders waren die besonderen Adventskerzen. Vielen Dank an alle, die bei diesem Projekt mitgewirkt haben! So enden die Adventskerzen mit unserem traditionellen Schlusslied der Adventskonzerte: “Verkündigt aller Welt die Botschaft seiner Liebe!”

Zum Nachhören und -sehen sind ihr nochmal alle Advenzkerzen, damit der Kranz auch vollständig erklingt.

Spendenaktion: „Familie in Not – wir helfen!“

Spendenaktion: „Familie in Not – wir helfen!“

Dieser Tage wurde durch einen Kellerbrand die Wohnung einer Familie für vermutlich längere Zeit unbewohnbar. Kinder dieser Familie gehen auf unsere Schule und viele möchten nun in dieser schwierigen Situation helfen.

Unter dem Kennwort „Familie in Not – wir helfen!“ können Spenden ab sofort auf das Schulkonto überwiesen werden:

IBAN: DE08 3706 0193 5000 1420 10

BIC: GENODED1PAX

Ein ganz herzliches Dankeschön für das „Lichtsein im Advent“!

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Christiane Hennig-Schönemann, Schulseelsorgerin Edith-Stein-Schule

Weihnachtsgrüße vom Verein Siyabonga

Weihnachtsgrüße vom Verein Siyabonga

Auch dieses Jahr schickt uns der Verein Siyabonga einen Weihnachtsbrief, der uns glücklicherweise mitteilt, dass es vor Ort bisher keine COVID-19 Erkrankung gab. Leider sorgte dieses Virus aber dafür, dass die Familien ihre geringen Verdienstmöglichkeiten aussetzen mussten. Karel, der Projektleiter des Dorfprojekts war zum Glück da und versorgte die Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Das Township Projekt musste leider erstmal auf Eis gelegt werden, der bisherige Leiter “Bruce Taylor” hat beschlossen, das Projekt nicht fortzuführen. Diese Aufgabe wird “Phindile” übernehmen, wenn die Neuregistrierung des Projekts vollendet ist. Unsere Suppenküche in Greytown musste leider auch schließen, ist aber seit Oktober wieder geöffnet, sodass es zweimal in der Woche, eine warme Mahlzeit geben kann. Auch in den Kinderheimen läuft, unter den gegeben Umständen, alles gut, die Gemeinschaft wurde noch mehr gestärkt und die Hausmütter übernahmen das “Home-Schooling”. Jetzt konnten die Schulen zum Glück wieder öffnen.

Der Verein wünscht uns und unseren Familien, eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2020.

>>> Hier ist der vollständige Weihnachtsbrief

WEIHNACHTSKARTEN 2020 – fast wie immer

WEIHNACHTSKARTEN 2020 – fast wie immer

Wir freuen uns, Ihnen unsere neuen Weihnachtskarten vorstellen zu können. Die Motive sind in der Weihnachtszeit 2019 im Kunstunterricht entstanden. Wir danken allen Künstlerinnen und Künstlern dafür! Leider können die üblichen Veranstaltungen mit Verkaufsständen dieses Jahr nicht stattfinden. Aber so können Sie uns trotzdem erreichen:

  • Bestellen Sie die Karten direkt unter weihnachtskarten@ess-erfurt.de. Die Karten können im Kunstunterricht bezahlt und mitgenommen werden.
  • Im Dezember finden Sie die Karten in der Buchhandlung Peterknecht.

Hochwertige Klappkarte mit Umschlag  – je 2,00 €
ab 15 Karten (nur über Schule) – je 1,50 €

Der Erlös ist für unseren Förderverein.

Für Geschäftsleute druckt die Druckerei Wittnebert auch persönliche Texte auf die Innenseite.

Wir freuen uns, wenn Sie Weihnachtswünsche mit unseren Karten versenden und wünschen Ihnen einen gesegneten Advent.



Jahrbuch 2019/2020

Jahrbuch 2019/2020

Auch in diesem Jahr gibt es ein Jahrbuch, in welchem über die besonderen Ereignisse berichtet wird, die wir als Schulgemeinschaft im letzten Schuljahr zusammen erlebt haben. Dabei steht das erste Schulhalbjahr natürlich in einem Gegensatz zur zweiten Hälfte, was die Erlebnisse und Aktionen angeht. Dennoch zeigen auch die Berichte aus dem Frühjahr 2020, wie gut Schule auch unter extremen Bedingungen funktionieren und welche Möglichkeiten gemeinschaftlichen Handelns es geben kann.

Das Jahrbuch ist ab sofort für 8€ im Sekretariat erhältlich. Ehemalige und andere Interessierte, die zur Zeit nicht in die Schule kommen dürfen, können über das Sekretariat ihre Bestellung telefonisch in Auftrag geben.

Weihnachtspäckchenkonvoi rollt

Weihnachtspäckchenkonvoi rollt

Update:

Wir haben einen Brief von den Organisatoren erhalten, den wir hier veröffentlichen dürfen. Dazu gibt es auch noch ein paar neue Bilder:

Liebe Lehrer, liebe Schüler der Edith-Stein-Schule
ich möchte mich noch einmal ganz herzlich für die Unterstützung beim diesjährigen Weihnachtspäckchenkonvoi bedanken! 
Es war überwältigend zu sehen, wie viele Schüler am 24.11. ein Päckchen zum Auto getragen haben! Vielen Dank für die tolle und unkomplizierte Organisation und Übergabe! 
Es wurden insgesamt 135 🎁 in der Edith-Stein-Schule gesammelt! Vielen herzlichen Dank!🙏🏻
Am 28.11. wurden alle Päckchen, die in der Messehalle gesammelt wurden eingepackt und auf den LKW verladen. 
Insgesamt wurden  4131 Geschenke auf 30 Paletten verladen. Wahnsinn! 
Dazu kommen nochmal 2212 Päckchen auf 21 Paletten aus dem Eichsfeld. 
Am kommenden Wochenende geht der LKW, gemeinsam mit vielen anderen LKW auf die Reise. Ich bin mir sicher, dass sich auch ohne Mitfahrer der Zauber von Weihnachten in Osteuropa verbreiten wird- dafür sorgen unsere Kooperationspartner.
Ich halte Sie hier gern auf dem Laufenden, sobald  ich weitere Informationen nach der Abfahrt erhalten habe.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Adventszeit. Bleiben Sie gesund! 
Herzliche Grüße
Christina Röder


Zum nunmehr  20. Mal wird Dank der Unterstützung der Freunde des Round Table 211 e.V.  ein LKW-Konvoi voll mit Päckchen in entlegene und ländliche Gegenden in Osteuropa fahren. So konnten selbst in diesem Jahr Kinder für Kinder Präsente zusammenpacken und in die Schule mitbringen. Dort wurden sie von Helfern des Vereins in mehrere Autos verladen und zur Sammelstelle gebracht.
Im Dezember wird der Konvoi in Richtung Bulgarien, Moldawien, Rumänien und in die Ukraine aufbrechen, um viele liebevoll gepackte Weihnachtsgeschenke in die Waisen- und Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen zu bringen.
Vielen Dank an alle Schüler, die mit ihren Päckchen dazu beitragen, dass das Weihnachtsfest geraden in diesen Zeiten für die Kinder in den verschiedenen Orten zu etwas Besonderem wird.

weihnachtspaeckchenkonvoi.de

Vivatag 2020 (unter Corona-Bedingungen) mit Familie Stein und Vivi in einem Video

Vivatag 2020 (unter Corona-Bedingungen) mit Familie Stein und Vivi in einem Video

Ihr kennt doch alle die AHA-Formel, oder? Dann wisst ihr ja auch, dass Massenansammlungen am Vivatag in der ESS selbst mit MNS nicht möglich sind. Aber einfach den Tag ausfallen lassen, wollen wir auch nicht. Deshalb wird es am Sonntag eine erste digitale Variante des Vivatages geben, die sich jeder mit Abstand nach Lust und Laune anschauen kann. Diese digitale Variante ist ab Sonntag 13.30 Uhr hier zu finden.
Zuvor gibt es aber schon einmal Erinnerungsbilder von den Vivatagen der letzten Jahre.
Tierische Grüße aus dem Vivarium

Umkehr zum Frieden

Umkehr zum Frieden

Zeitzeuge Frank Fritsch berichtet zum 40jährigen Jubiläum der ökumenischen Friedensdekade aus seinen friedensbewegten Anfängen in der DDR und seinen Aktivitäten an unserer Schule.

Als die ökumenische Friedensdekade 1980 auch in der DDR ins Leben gerufen wurde warst Du als junger aktiver Christ schon automatisch in einer besonderen Situation.Wie gestalteten sich die Anfänge der ökumenischen Friedensdekade für Dich.
Über die Junge Gemeinde der Stadt Weimar habe ich Kontakt zur Gruppen bekommen, die sich dieses Friedensthemas angenommen haben. Mich hat das Thema von Anfang an interessiert, weshalb ich es über die vielen Jahre getragen habe. Für mich ist es nach wie vor ein Phänomen, dass junge Leute über Jahrzehnte immer wieder miteinander über dieses Thema sprechen. Dass es in der ehemaligen DDR aufgegriffen worden ist, hat sicher damit zu tun, dass man darüber sicher auch ein ganz neues Feld der Opposition entdeckt hat.
Umgesetzt wurde es dann zügig im Zusammenhang mit der Friedensdekade über Friedensgebete, Friedensgottesdienste oder Friedenskerzen, die getreu dem biblischen Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ ohne Einsatz von Waffen und Gewalt die Obrigkeit wehrlos gemacht haben.
In den Kirchen gab es neben der Friedensdekade schon länger eine Entwicklung, bei welcher sich Gedanken gemacht wurde über Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Es gab im Rahmen dieses konziliaren Prozesses Tagungen in verschiedenen Städten, wie Dresden, ich selbst war in Magdeburg mit dabei und habe persönlich viel Kraft daraus geschöpft.

Die „kleine weiße Friedenstaube“ spielte als internationales Symbol der Friedensbewegung ja auch im politischen System der DDR eine wichtige Rolle. Warum war es seitens der Kirchen dann notwendig hier einen neuen Fokus zu setzen und das Thema noch einmal anders aufzugreifen?
Man wollte hier einen Gegenpol setzen zum staatlichen verordneten Friedensgedanken. Frieden und Abrüstung sollten überall und in allen Bereichen umgesetzt werden und nicht nur in einem Lager. Das Thema sollte den Menschen in einem ganz breiten Spektrum aufgezeigt und öffentlich gemacht werden. 
Das Problem war dabei der „Schwerter zu Pflugscharen“ Aufnäher, den man getragen hat, um damit auch eine gewisse Opposition zu signalisieren. Für uns als Jugendliche war es schon wichtig, ganz deutlich zu zeigen, dass es um mehr ging als nur die „kleine weiße Friedenstaube“. Wir wollten Gerechtigkeit und Frieden für die Gesamtgesellschaft auf Grundlage unseres christlichen Glaubens.

Wie reagierte das System, also die Obrigkeit der DDR auf die Aktivitäten?
Als wir mit den Zeichen auf den Jeansjacken in der Schule erschienen sind hat das natürlich den Direktor auf den Plan gerufen, der unbedingt wollte, das wir genau diesen Zeichen wieder ablösen. Das gab dann auch sehr unschöne Szenen in den Städten dieses Landes, wo Jugendliche aufgefordert wurden, diese Aufnäher von ihren Jeansjacken zu entfernen. Gerade bei den Jeansjacken der DDR hatte das jedoch den Erfolg, dass nach öfteren Waschen der Auswaschenungseffekt etwas höher war und somit blieb ein blauer Fleck auf der Jacke. So war das auch bei mir, und selbst nachdem ich den Aufnäher abmachen musste, wusste aufgrund des blauen Flecks jeder, dass ich dort das „Schwerter zu Pflugscharen“ Zeichen getragen habe.
Was diese Aktivitäten der Jugendlichen angeht, ist interessanterweise dann auch die Staatssicherheit sehr aktiv geworden. In meiner Akte konnte ich dann später lesen, dass hier angenommen wurde, ich würde in pazifistischen Verbindungen stehen und Friedensgruppen aufbauen. Dabei war ich während meiner Ausbildung in Röblingen am See immer mal wieder beim zuständigen Pfarrer, wo wir Gebete abgehalten, aber auch einfach über Gott und die Welt geredet haben. Im Nachgang ist dann deutlich geworden, dass mir da Friedensaktivitäten nachgesagt worden, wo ich jetzt nicht böse darum bin, es gibt da sicher unangenehmere Dinge. Ich finde es jedoch spannend, wie ein System 15-, 16-, 17-jährige Jugendliche anschaut, wie friedensbewegt die sind.
Während meiner Magdeburger Zeit, als ich dann Abitur gemacht habe, habe ich mit Freunden zusammen über Ormig Drucker verschiedene Texte, u.a. von Reiner Kunze „Die wunderbaren Jahre“, kopiert und in der Stadt verteilt. Ich denke, wenn ich hier auf die vor mir liegenden Originalblätter schaue, dass der Jugendliche Frank schon etwas bewegen wollte. Interessant ist jedoch dabei, was man gerade in den staatlichen Stellen für einen Nachhall hinterlassen hat und dass das dann tatsächlich in den Stasiakten auftaucht, wo man als Jugendlicher natürlich nicht mit gerechnet hat.

Seit vielen Jahren begleitest Du die ökumenische Friedensdekade auch an der Edith-Stein-Schule. Welche Bedeutung hat die Friedensdekade heute für Dich selbst und wie nehmen die Schüler die Angebote wahr?
Als ich vor knapp 20 Jahren hier an die Schule gekommen bin hatte ich schon die Idee, meine Spiritualität auch in dieser christlichen Schule auszuleben. Sehr bald habe ich dann den Gedanken der Friedensdekade aus den 1980er Jahren auch mit hierher getragen und angefangen in diesem Zusammenhang Friedensgebete zu organisieren, die als ökumenische Gebete immer zehn Tage vor dem Buß- und Bettag stattfinden. Mit den dazugehörigen Materialien habe ich dann recht bald mit Schülern gemeinsam hier in der Oase oder auch in anderen Räumlichkeiten diese Friedensdekade abgehalten. 
Tatsächlich wird das sehr unterschiedlich wahrgenommen. Für mich ist es wichtig, mit meinen friedensbewegten Gedanken präsent zu sein und diese Gebete auch anzubieten. Ich merke aber auch, dass es in den letzten Jahren immer weniger wird. Vielleicht kommt es aber auch nicht immer auf die Masse an, die hier zusammen sitzt, sondern auch auf die zwei, drei Jugendlichen, die diese Gedanken mit aufnehmen und sich selbst Gedanken machen und etwas vorbereiten, was immer wieder passiert. Es ist manchmal auch einfach wichtig, Flagge zu zeigen, weshalb ich es gut finde, dass wir in den letzten Jahren das Thema immer wieder durchgetragen haben, ohne auf die Teilnehmerzahlen zu schauen.
Ich bin froh, wenn jemand da ist, aber wenn niemand kommt, dann bete ich auch allein.

Das Interview führte Joachim Schindler am 5. November 2020. Hier abgedruckt ist eine leicht gekürzte Version. Das Interview steht als Audiodatei in voller Länge zum Anhören zur Verfügung.

Als Alternative zum Oasenbesuch, der aufgrund der diesjährigen Situation nicht stattfinden kann, empfiehlt Frank Fritsch, sich immer mal wieder mit dem Text „Herr mach mich zum Werkzeug Deines Friedens“ (Schulplaner S.132) auseinanderzusetzen. Das Gebet wird inhaltlich immer wieder mit Franz von Assisi in Verbindung gebracht, stammt jedoch höchstwahrscheinlich aus dem 1. Weltkrieg und passt damit auch zu den Anliegen der Friedensdekade.

Weiterführende Informationen zur Geschichte der ökumenischen Friedensdekade sowie textliche Impulse finden sich in der Informationsbroschüre und auf der Homepage der Veranstalter


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Edith-Stein-Schule Erfurt