Deutliche Botschaften zum Patronatsgottesdienst

Deutliche Botschaften zum Patronatsgottesdienst

 

 

Der Patronatsgottesdienst zu Ehren Edith Steins am 7. Oktober wird sicher noch eine Weile in Erinnerung bleiben. Beeindruckend war allein die Tatsache, dass mit der gesamten Schulgemeinschaft über 800 meist junge Menschen das große Kirchenschiff des Doms bis auf den letzten Platz gefüllt haben. Die  Bischofsmesse hatte innerhalb ihres festlichen Ablaufs weitere bemerkenswerte Momente zu bieten. So gaben das orch.ESS.ta, der Jugendchor VoicESS, der Oberstufenchor und der Kinderchor emotionale musikalische Impulse, die durch den gesamten Gottesdienst trugen. Auch Joachim an der Orgel animierte die Schulgemeinde wieder kräftig mitzusingen. 
In Erinnerung bleiben wohl auch die einzelnen Aspekte des liturgischen Teils. Zunächst griffen die DUG Kurse noch einmal Episoden aus dem Leben sowie Gedanken von Hanna Herzberg, deren Stolperstein im August in Erfurt gesetzt wurde, und Edith Stein auf. Mit einzelnen szenischen Darstellungen und Sprechchören erinnerten sie daran, wie wichtig Hinsehen, Füreinandereinstehen und Aufstehen gegen menschenverachtendes Verhalten auch in der heutigen Zeit sind.
Der Bischof griff in seiner Predigt diese Gedanken noch einmal auf, als er in Erinnerung an 7. Oktober 2023 die Verfolgung der ehemaligen Jüdin Edith Stein durch die Nazis nicht als einmalige historische Episode religiöser Verfolgung anmahnte, sondern dieses Problem auch auf die Gegenwart bezog und verurteilte. 
Auch einen zweiten Aspekt aus dem Leben Edith Steins nahm der Bischof zum Anlass, einen Auftrag an die heutige Zeit zu formulieren. Die berufliche Diskriminierung, die der promovierten Philosophin an Deutschen Universitäten widerfuhr, sei trotz einiger Verbesserungen weiterhin Anlass, sich für die Rechte von Frauen einzusetzen und dafür zu streiten.  
Besonders der dritte Punkt aus der Predigt hat sicher bei den anwesenden Lehrkräften noch einmal die Motivation für das berufliche Handeln verstärkt. Die stetig neu beginnende pädagogische Arbeit würdigte der Bischof als beispielhafte Umsetzung eines Leitmotivs Edith Steins: „Der Nächste ist nicht der, den ich mag. Er ist ein jeder, der mir nahe kommt – ohne Ausnahme“. 
Den inhaltlichen Rahmen schloss zum Ende des Gottesdienstes unser Schulleiter in seinem Grußwort. Zusammen mit einem großen Dankeschön an den Bischof und alle Beteiligten des Patronatsfestes wies er nochmals darauf hin, dass wir es Hanna Herzberg, Edith Stein und uns selbst schuldig sind, Unrecht, Menschenverachtung und Ausgrenzung niemals zu vergessen. Nie wieder ist jetzt! fängt allerdings im Sinne Edith Steins schon im Schulalltag an, so Dr. Voigt, und bedeutet einander mit Respekt zu begegnen, niemanden vorschnell abzustempeln oder hinschauen, wenn jemand unsere Hilfe braucht.
Zu guter Letzt teilte Frau Hennig-Schönemann noch kleine Steine an die Klassen aus, die sie bis zu den Ferien gestalten konnten. Einige ausgewählte nimmt sie in den Herbstferien mit nach Auschwitz, um sie an der dortigen Gedenkstätte als Zeichen der Verbundenheit mit dem Leben Edith Steins zu platzieren. Die übrigen liegen nunmehr schon sehr dekorativ auf dem Tisch unter der Edith-Stein-Statue im Schulhaus und können sicher auch nach den Ferien noch in Ruhe betrachtet werden.

 

Achtsam durchs Leben gehen – ein Projekt für die 8. Klassen

Achtsam durchs Leben gehen – ein Projekt für die 8. Klassen

Am Dienstag, den 06.10.2026, fand der Achtsamkeitstag der 8. Klassen der ESS statt. Hierzu hatten sich die Schülerinnen und Schüler in eins von acht Projekten eingewählt und erfahren, dass Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu leben und deine innere Balance zu finden. Selbstakzeptanz ist der erste Schritt dazu. Erlaube dir, so zu sein, wie du bist, ohne dich zu vergleichen oder zu verurteilen. Jeder Mensch ist einzigartig, und gerade diese Einzigartigkeit macht dich stark. Erfolg und Zufriedenheit müssen nicht immer mit Hektik und Stress einhergehen. Oft sind es gerade die ruhigen Momente, in denen wir klare Gedanken fassen und kreativ werden. 
Die verschiedenen Angebote gaben unterschiedliche Impulse, wie :
Die *Portraitfotografie, wo der Mensch hinter dem Bild betrachtet wurde und man erkannte, dass jede und jeder mehr ist, als sie oder er auf den ersten Blick zu sein scheint.
Doch auch in alten Dingen, wie Stoffresten oder Kleidung, steckt oft mehr, als man denkt und hier kann das *Upcycling das Leben dieser alten Schätze verlängern und dazu beitragen, dass wir nachhaltiger mit Rohstoffen umgehen.
*Meditation verbindet Körper, Geist und Seele. Durch bewusste Bewegungen und Atemübungen kann man Stress abbauen und die Flexibilität steigern. Doch auch ganz ruhiges und bewusstes Essen hilft dabei, dem Körper etwas mehr Ruhe zu gönnen.
Daneben sind es manchmal die kleinen Strategien und Gewohnheiten, die uns im stressigen Schulalltag Gelassenheit geben, uns entschleunigen oder uns wieder fokussierter an die Arbeit gehen lassen, denn oft kommt man *mit Ruhe zum Erfolg.
Dies gilt nicht zuletzt für die von uns, die nur wenig Zeit haben und gefühlt dauernd von A nach B hetzen. Auf Schule folgt die Nachhilfe, dann kommt ein Hobby und abends stehen Hausaufgaben auf dem Plan. Durch mehr *Achtsamkeit im Schulalltag ist dieser Teufelskreis jedoch mit kleinen, ganz persönlichen Ruhemomenten unterbrechbar und sorgt damit für ein Aufatmen im Alltagsstress.
In der Hektik des Alltags vergessen wir oft, uns selbst Zeit zu schenken. Zeit, in der man nur für sich da ist – sei es durch künstlerisches Gestalten (*In Stein gehauen), Lesen, Spaziergänge in der Natur oder einfach nur durch das Genießen einer Tasse Tee – das sind wertvolle Momente. Diese kleinen Auszeiten tun uns gut und helfen uns, Kraft zu tanken.
Achtsamkeit heißt auch, auf unsere Mitmenschen zu achten und Zivilcourage zu zeigen, *sich zu trauen und über den eigenen Schatten zu springen, ohne dabei sich selbst zu gefährden.
Und nicht zuletzt sind da sogar Orte in der Schule selbst, wo wir uns wohl fühlen, wo wir *Dinge sehen, die andere (nicht) sehen und die uns selbst „auf Arbeit“ ein kleines Bisschen Zeit geben, abzuschalten und Schönes zu erleben.

Mit einem gemeinsamen Abschluss im Foyer der Schule wurde dieser besondere Tag abgerundet. Es zeigte sich, dass jede und jeder etwas mitnehmen kann. Seien es nun ein beeindruckendes Portrait, Techniken zur Stressbewältigung, Stressbälle, Erfahrungen im Umgang mit Mitmenschen oder aber die Erkenntnis, dass es gegen Stress und Angst Mittel und Wege gibt.
Ein besonderes Dankschön geht an die Kolleginnen und Kollegen, die durch die Gestaltung ihrer Projekte diesen Achtsamkeitstag ermöglicht haben und an die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen, die sich auf die Angebote eingelassen und sich kreativ, offen und mutig gezeigt haben.

Ina Seiler

 

Berufsbörse

Berufsbörse

Bereits zum achten Mal fand am 7. Oktober 2026 die Berufsbörse in der Edith-Stein-Schule statt. Veranstalter der Berufsbörse ist der DiAG-Vorstand des Bistums Erfurt. Zu diesem besonderen Ereignis stellen sich kirchliche Einrichtungen in der Schule vor, um für ihre Praktikumsangebote, Ausbildungswege und Studienrichtungen zu werben und zu zeigen, welche attraktiven Möglichkeiten der kirchliche Dienst bietet. 
Dabei waren nicht nur lokale Vertreter wie Malteser, Krankenpflegeschule des KKH, Theologische Fakultät, ein Chefarzt aus dem KKH, die Altenhilfe der Caritas, die Gemeindereferentenausbildung und der Bundesfreiwilligendienst, sondern auch die Hochschule für Sozialwesen Berlin und die Journalistenschule München.
Nach Grußworten von Herrn Dr. Voigt und Generalvikar Trost verteilten sich ca. 200 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse der Regelschule bzw. 10. und 11. Klasse des Gymnasiums in den Räumen, um Spannendes zu erfahren und eigene Fragen zu stellen. In den zwei Stunden gab es somit die Gelegenheit, mehrere Einrichtungen kennenzulernen und Ideen für den eigenen Werdegang zu sammeln.
Das Echo bei den Einrichtungsvertreterinnen und -vertretern sowie bei Schülerinnen und Schüler war sehr positiv. Vielleicht kreuzt sich in Zukunft aufgrund der Impulse ja der ein oder andere Weg erneut.

Thomas Bartsch

 

Erfurter Rugbynachwuchs mit starkem Start in die neue Saison

Erfurter Rugbynachwuchs mit starkem Start in die neue Saison

Die neue Saison ist erst wenige Wochen alt, doch die Rugger des ESSV sind bereits gut unterwegs bei verschiedenen regionalen und nationalen Wettbewerben.

Mitteldeutsche 7er Nachwuchsliga
Für die Altersklassen U8 bis U14 stehen auch in dieser Saison die Turniere der Mitteldeutschen Nachwuchsliga im Mittelpunkt. Zwar reichte es bisher noch nicht, um in allen Altersklassen mit kompletten eigenen Mannschaften anzutreten, dennoch waren Erfurter Spieler*innen bei beiden Turnieren in jeder Altersklasse als Teil verschiedener Spielgemeinschaften am Start.
Der Saisonauftakt Ende August in Jena verlief schon vielversprechend. Die Erfurter U8 Spieler*innen konnten sich mit ihrer Spielgemeinschaft direkt über den Turniersieg freuen. Auch die älteren Altersklassen erwischten einen starken Start und belegten in ihren jeweiligen Turnieren jeweils den zweiten Platz.
Am letzten Septemberwochenende folgte in Dresden bereits der zweite Spieltag. Durch zusätzliche Gastmannschaften aus Brandenburg war das Teilnehmerfeld diesmal noch stärker besetzt. Besonders erfolgreich verlief der Spieltag für die U8 und U10, die jeweils gemeinsam mit den Nachwuchsspielern aus Halle den Turniersieg feiern konnten. Die U12 und U14 erreichten jeweils einen starken zweiten Platz. Vor allem die U12 konnte mit einem fast vollständigen Erfurter Team und Unterstützung aus anderen Thüringer Vereinen überzeugen und musste sich lediglich dem Team aus Potsdam geschlagen geben.

 

U16m sammelt weitere Erfahrung in der Deutschen Jugendliga
Die Jungs der U16 treten erneut als Spielgemeinschaft Süd/Ost in der Deutschen Jugendliga an. Zum Saisonauftakt ging es in Lauf gegen die SG Berliner SV/RK03 Berlin. Zwar fiel das Ergebnis gegen die Hauptstädter deutlich aus, auf dem Platz war gegenüber der Vorsaison aber eine klare Leistungssteigerung zu erkennen. Gleichzeitig zeigte die Partie, welches Entwicklungspotenzial noch in der Mannschaft steckt.
Die nächste Gelegenheit, daran zu arbeiten, gab es bereits zum Tag der Deutschen Einheit. Im Rahmen eines Trainerlehrgangs der East German Lions in Jena kam die Spielgemeinschaft zu einem gemeinsamen Trainingscamp zusammen. Dort wurde intensiv an der Abstimmung gearbeitet und die Mannschaft auf die kommenden Ligaspiele vorbereitet.

 

U15w mit bestem Turnierergebnis ihrer bisherigen Ligahistorie
Einen besonders gelungenen Saisonstart legten die U15 Mädchen hin. Als SG Mitteldeutschland starten sie inzwischen bereits in ihre dritte Saison in der Deutschen 7er Mädchenliga. Nach einem vielversprechenden Trainingslager in Leipzig stand am letzten Septemberwochenende in Hannover das erste Saisonturnier auf dem Programm.
Dort zeigte sich, welche Entwicklung die Mannschaft in den vergangenen Jahren genommen hat. In der Gruppenphase gelangen Siege gegen den Hamburger RC und die SG Bernover. Lediglich gegen die SG RK03 Berlin/St. Pauli musste sich das Team geschlagen geben.
Damit ging es im Spiel um Platz drei gegen die SG Heidelberg. Lange begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Mit nur wenigen Wechselmöglichkeiten machten sich bei den Mitteldeutschen zum Ende jedoch die schwindenden Kräfte bemerkbar, sodass Heidelberg die Partie für sich entscheiden konnte.
Der vierte Platz ist dennoch ein großer Erfolg. Für die SG Mitteldeutschland bedeutet er die bislang beste Turnierplatzierung in ihrer inzwischen dritten Saison. Vor allem die zunehmende Erfahrung und spielerische Entwicklung der Mannschaft machen Lust auf die kommenden Turniere.
>>> Ergebnisse

 

U18m wagt den Schritt auf höchstes nationales Niveau
Neue Wege geht in dieser Saison die U18. Da der Kader für eine eigene mitteldeutsche Spielgemeinschaft nicht groß genug ist, ergab sich für die Erfurter Spieler die Möglichkeit, gemeinsam mit dem RK Heusenstamm und der RG Heidelberg als neu formierte SG Barbarians in der starken Südstaffel der Deutschen Jugendliga anzutreten.
Für die Erfurter U18 ist das eine großartige Gelegenheit, sich auf dem höchsten Nachwuchsniveau mit den Topteams aus Frankfurt und Heidelberg zu messen. Zum Auftakt wartete mit dem SC 1880 Frankfurt direkt eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Gegen die hervorragend eingespielten Hessen wurde die neu formierte Spielgemeinschaft phasenweise noch überrannt und musste eine deutliche Niederlage hinnehmen.
Für die sechs eingesetzten Erfurter war die Begegnung dennoch eine wichtige Erfahrung. Nicht alles gelang wie erhofft und teilweise blieben die Spieler auch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Gerade bei einer neu zusammengestellten Mannschaft fehlen jedoch naturgemäß noch die Abstimmung sowie die endgültige Zuordnung der passenden Spielpositionen. Entsprechend groß ist das Potenzial für eine deutliche Leistungssteigerung in den kommenden Wochen. Ende Oktober stehen die nächsten Ligaspiele an.

 

U18m überzeugt im 7er-Rugby
Parallel zur Deutschen Jugendliga gibt es für die U18 in dieser Saison eine weitere spannende Herausforderung. Die Rugby Deutschland Jugend hat eine neue 7er Serie ins Leben gerufen, deren erstes Turnier Ende September in Wiedenbrück stattfand. Der ESSV Erfurt trat dort mit Unterstützung von drei Spielern aus Leipzig und Dresden an.
Gleich im ersten Spiel zeigte sich die jahrelange Erfahrung der Erfurter im olympischen 7er Rugby. Gegen die SG Wiedenbrück/Bonn gelang ein klarer Auftaktsieg mit teils sehenswerten Passstafetten.
Im zweiten Gruppenspiel wartete mit der SG RK03 Berlin/BSV und deren Nationalspielern eine deutlich größere Herausforderung. Nach zwei Gegenversuchen schien die Partie zunächst in Richtung der favorisierten Berliner zu laufen. Doch die Erfurter Mannschaft kämpfte sich mit einer starken Defensivleistung eindrucksvoll zurück und drehte die Begegnung noch zu einem überraschenden 12:10-Erfolg.
Im abschließenden Gruppenspiel gegen die SG Nord mit Spielern aus Hamburg und Hannover folgte eine vermeidbare Niederlage. Bei lediglich zwei Wechselspielern machten sich aber auch die schwindenden Kräfte bemerkbar.
Trotzdem zog das Team ins Finale ein, wo erneut die Berliner warteten. Diesmal musste Erfurt sogar ohne Wechselspieler auskommen und sich erwartungsgemäß geschlagen geben. Der zweite Platz zum Auftakt der neuen Serie ist dennoch ein äußerst vielversprechendes Ergebnis. Das Ziel für die weitere Saison ist damit klar. Die Mannschaft möchte sich für die Deutsche 7er Meisterschaft qualifizieren.

 

 

Talente auf dem Sprung
Auch über den klassischen Nachwuchsbereich hinaus machen die Erfurter Talente auf sich aufmerksam. U18 Spielerin Lilly trainiert und spielt inzwischen zusätzlich bei den Frauen der Oaks und konnte dort bei ihren Auftritten in der 7er-Liga bereits viel Anerkennung sammeln.
Darüber hinaus läuft sie für die Cheetahs auf, die gemeinsame Mannschaft aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Spielgemeinschaft bestreitet derzeit ihre Premierensaison in der Deutschen Frauenliga. Damit sammelt Lilly schon als Nachwuchsspielerin wertvolle Erfahrungen im Erwachsenenbereich und kann sich auf einem nochmals höheren Niveau weiterentwickeln.
Eine besondere Auszeichnung gibt es schließlich auch für Tim Scholz. Er wurde zu den Vorbereitungslehrgängen der deutschen U18 Nationalmannschaft in Heidelberg nominiert. Dort geht es um die Vorbereitung auf die anstehende Europameisterschaft.

Wir drücken Tim, Lilly und allen Teams für die Herausforderungen in den nächsten Wochen ganz fest die Daumen und werden hier wieder davon berichten.

Neue SchülersprecherInnen, neuer Workshop – mit neuer Energie am Start

Neue SchülersprecherInnen, neuer Workshop – mit neuer Energie am Start

Als sich am Montag, dem 21. September 2026, um 8 Uhr alle KlassenprecherInnen und KurssprecherInnen der Edith-Stein-Schule in der Aula trafen, waren Elisa und Jonathan gerade zwei Tage als SprecherIn des Gmynasialzweiges unserer Schule gewählt. Luisa, die sich schon zum Ende des letzten Schuljahres an ihre neue Rolle als Regelschulsprecherin gewöhnen konnte, hatte da einen kleinen Vorteil. Doch rasch kamen sich neue und alte Klassen- und Kurssprecher aus allen Jahrgängen näher, denn diverse Kennenlernspiele und Icebreaker machten den Beginn des Tages leicht. Raphael und Emilia stellten vor, was im letzten Schuljahr angefangen und geschafft wurde und gaben schon einmal einen kleinen Einblick in die Arbeit der Schülervertretung. Pünktlich um 9:10 Uhr begaben sich dann alle in Richtung Wigbert-Kirche, wo sich in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Die Klassen 5-8 besprachen zunächst mit Herrn Burckhardt und Herrn Habermann, was Demokratie ist und wo sie in der Schule sichtbar wird. Die 9.-12. Klassen wiederholten mit Frau Heyder und Frau Unger kurz, wie die rechtliche Lage aussieht, schauten auf die Thüringer Schulordnung und begannen dann – genau wie die jüngeren SchülerInnen – ein Brainstorming zu dem, was im Schuljahr 2026/27 angepackt oder zumindest angesprochen werde soll und was für die Zunkunft wichtig ist. Nach zwei arbeitsreichen und informativen Stunden und den einen oder anderen Müsliriegeloder Apfel später trafen sich alle wieder, um die Ziele und Vorhaben abzugleichen. Die SchülersprecherInnen moderierten, protokollierten und kommentierten die Vorhaben souverän, alle SuS hatten konstruktive Ideen und sich schließlich die Pizzen, die es ab 12:30 Uhr im Garten der Wigbert-Gemeinde gab, redlich verdient. Das neue Schuljahr kann kommen. Ideen gibt es genug und auch engagierte Schülerinnen und Schüler, die diese angehen wollen. Ein herzlicher Dank geht daher an alle, die sich eingebracht haben und einbringen werden und an die Schulleitung, die für die Finanzierung des leiblichen Wohls gesorgt hat.

M.Unger

 

Drei ESS Teams bei JtfO Bundesfinale

Drei ESS Teams bei JtfO Bundesfinale

Vom 15. bis 19. September 2026 fuhren erstmal drei Teams der Edith-Stein-Schule Erfurt zum Jugend trainiert für Olympia Bundesfinale nach Berlin. Neben den Begegnungen auf dem Tennisplatz für die Jungs und Mädchen der U16, traten auch die U16 Hockey Mädchen beim Finale der Landessiegerinnen an. Die Hauptstadt bot den Schüler*innen natürlich auch zahlreiche Eindrücke abseits des Sports. Bereits bei der Ankunft am Dienstag war die besondere Atmosphäre des Bundesfinales zu spüren. Am Berliner Bahnhof trafen Sportler*innen aus ganz Deutschland in den Farben ihrer Bundesländer zusammen. Nach Akkreditierung und Anmeldung bei der Delegationsleitung bezogen die Teams ihre Unterkunft um sich auf den ersten Wettkampftag vorzubereiten.

Tennis Mädchen
Am Mittwoch stand die erste Begegnung gegen die auf Rang sechs gesetzte Mannschaft aus Düsseldorf/NRW auf dem Programm. Die ESS ging als Nummer 15 der Rangliste in das Turnier. Doch zunächst machte das Berliner Wetter allen Planungen einen Strich durch die Rechnung. Starkregen sorgte für eine lange Unterbrechung, sodass die ersten Spiele auf den teilweise noch von großen Pfützen bedeckten Plätzen des TC Wilmersdorf erst am Nachmittag beginnen konnten. Gegen die starken Düsseldorferinnen, die später den zweiten Platz im Bundesfinale belegten, kämpfte das Team engagiert, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben.
Nach dem langen Wettkampftag durfte auch ein wenig Hauptstadtprogramm nicht fehlen. Bei einer abendlichen Fahrt zum Alexanderplatz konnten Fernsehturm und Weltzeituhr noch einmal bei Nacht bestaunt werden.
Am Donnerstag warteten gleich zwei Begegnungen auf die ESS. Früh am Morgen ging es zum TC Blau-Weiß 1899 Berlin. Zunächst musste sich die Mannschaft dem Team aus Bremen geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen Mecklenburg-Vorpommern zeigte sie dann jedoch ihre Stärke und belohnte sich mit einem verdienten Sieg.
Damit ging es am Freitag gegen Schleswig-Holstein um Platz 13. Die Begegnung entwickelte sich noch einmal zu einem spannenden Abschluss des Turniers. Ein Einzel sowie ein Doppel konnte die ESS für sich entscheiden, dennoch reichte es in der Gesamtwertung knapp nicht zum Sieg. Damit beendete die Tennismannschaft der ESS das Bundesfinale auf einem guten 14. Platz.

Tennis Jungs
Die Jungs starteten ebenfalls mit einer Niederlage ins Turnier und zogen zum Auftakt gegen Bremen den Kürzeren. Trotz der langen Regenpause kam unser Team schon am Nachmittag zum zweiten Spiel. Gegen die Wolfsburger gelang dann zu Beginn der Platzierungsrunde ein souveräner Sieg. Nach etwas Sightseeing und einer ruhigen Nacht warteten am nächsten Tag die Bayern, denen sich der Thüringer Landessieger leider geschlagen geben musste. Am letzten Wettkampftag ging es noch gegen die Mannschaft aus Brandenburg. Hier wurden nochmal alle taktischen Register gezogen und so gelang im ersten Einzel ein hart umkämpfter Sieg. Da auch die Doppel gewonnen wurden und damit der Sieg eingefahren werden konnte stand nach Abschluss des Turniers ein herausragender 11. Platz, was zugleich die beste Platzierung eines Jungsteams der Edith-Stein-Schule im Bundesfinale bedeutete.

Da der finale Turniertag aller Tenniswettbewerbe auf der Anlage des TC Blau-Weiß stattfand, gab es auch dort die Siegerehrung, was in Anbetracht der 32 Teams, die vor Ort waren ein beeindruckender Abschluss des Turnieres darstellte.

Hockey Mädchen
Auch unser Hockeyteam musste in der Gruppenphase am ersten Tag Lehrgeld bezahlen. In der Gruppe C standen nach drei Spielen drei Niederlagen zu Buche, da gegen die Teams aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig/Holstein trotz harten Kampfes kein Kraut gewachsen war. So ging es dann am nächsten Tag in die Platzierungsrunde. Hier gelang nach der Niederlage gegen Rheinland-Pfalz ein Unentschieden gegen Sachsen. Aufgrund des deutlich besseren Punkteverhältnisses reichte das, um am finalen Tag um Platz 13 zu spielen. In ihrer abschließenden Partie zeigten die Mädels dann nochmal, was ihnen steckt und so fegten sie die Saarländerinnen mit 7:0 von Platz. Drei andere Landessieger hinter sich zu lassen war letztlich eine bravouröse Leistung und da das Team weitestgehend zusammenbleibt, können wir vielleicht im nächsten noch eine Leistungssteigerung erwarten.

 

Der Abend des dritten Wettkampftages wurde mit der großen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle noch einmal zu einem besonderen Höhepunkt. Bei Showprogramm und gemeinsamer Siegerehrung kamen alle teilnehmenden Mannschaften zusammen und ließen das Bundesfinale feierlich ausklingen.
Am Samstag hieß es schließlich Abschied nehmen von Berlin. Am Bahnhof trafen die beiden Tennismannschaften noch auf die ebenfalls beim Herbstfinale gestartete Hockeymannschaft der ESS. Gemeinsam ging es mit vielen neuen Eindrücken und sicherlich einigen unvergesslichen Erinnerungen an das Bundesfinale in Berlin im Gepäck zurück in die Heimat.

>>> alle Ergebnisse im Überblick

Siyabonga – Danke

Siyabonga – Danke

Liebe Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule,

bei eurem diesjährigen Schulfest und beim Absolventengottesdienst habt ihr unglaubliche 1.262,91 Euro für unseren Verein Siyabonga – lachende Herzen für Südafrika e.V. gesammelt. 

Von Herzen DANKE! ! 

Seit vielen Jahren unterstützt ihr unsere Arbeit nach dem Motto „Von Kindern für Kinder“. Heute möchten wir euch erzählen, was eure Hilfe in Südafrika in 2026 schon bewirken konnte. In unseren Hilfsprojekten wird eure Unterstützung an ganz unterschiedlichen Stellen gebraucht: 

In der Suppenküche in Greytown bekommen zweimal pro Woche hilfsbedürftige Menschen und Straßenkinder eine warme Mahlzeit. Zum Mandela-Tag am 18. Juli 2026 konnten wir zusätzlich 35 Kindern Lebensmittelpakete und warme Socken schenken. Außerdem besuchten wir die Quarme School, eine ländliche Schule außerhalb von Greytown, und brachten Schul- und Bastelmaterialien, Knetmasse, Papier sowie Äpfel und Orangen mit. 

In den Vorschulen im Dorfprojekt sorgen wir regelmäßig für Lebensmittel und Lernmaterialien. Besonders schön war die Ausgabe von Turnbeuteln mit Lernmaterialien, Spielzeug und Hygieneartikeln, die die Vorschulkinder zum Abschied vor dem Wechsel in die Grundschule bekommen haben. 

Im Kinderheim Greytown helfen wir bei den Schulgebühren und der schulischen Versorgung. Für die kleineren Kindergartenkinder konnten wir unter anderem Bettwäsche, Trinkflaschen, Brotdosen, Hygieneartikel und Malsachen bereitstellen.

Und das alles ist nur ein kleiner Einblick in das, was durch eure Spenden möglich wird. Ihr habt also nicht einfach nur Geld gesammelt – ihr habt mit eurem Spendenaktionen dazu beigetragen, dass Kinder etwas zu essen bekommen, lernen, spielen und mit wichtigen Dingen für ihren Alltag versorgt werden können.

Vielen Dank, dass ihr unseren Verein seit so vielen Jahren nach dem Motto „Von Kindern für Kinder“ unterstützt.

Herzliche Grüße Eure Juliane Wiesen und das gesamte Siyabonga-Team ! Mehr Infos und Bilder findet ihr auf unserer Vereins-Webseite www.verein-siyabonga.org 

 

CitySnaps – Erfurt – Boulogne – Desvres

CitySnaps – Erfurt – Boulogne – Desvres

Im vergangenen Schuljahr gab es an unserer Schule das mehrsprachige Foto-Film-Projekt « CitySnaps », bei dem sich über 500 SchülerInnen zur aktiven Mitarbeit einladen ließen. Das Fächer- und Jahrgangsstufen übergreifende Medienprojekt, dass unter anderem im Rahmen unserer Erasmus-Mobilitäten umgesetzt wurde, bot eine große Zahl von Mitgestaltungsangeboten. Fotowettbewerbe und  Video- und Sprachprojekte in den zwei französischen Schulstädten Boulogne sur Mer und Desvres sowie in unserer Heimatstadt Erfurt. 
Die Ergebnisse des Fotowettbewerbs zeigen den individuellen Blick aus Sicht von Jugendlichen auf unsere Schulstadt Erfurt. Die Sieger wurden am Schuljahresende durch eine unabhängige Schüler-Jury aus Klasse 12 ermittelt. In 3 Altersklassen konnten sich jeweils 3 SchülerInnen über tolle Urkunden und Warengutscheine freuen. Eine Auswahl der schönsten Bilder und natürlich die Siegerbilder sind in einem Imagefilm über unsere schöne Schulstadt Erfurt zusammen gefasst.

>>> https://youtu.be/Az5CQG8Y9Qw

Heute veröffentlichen wir nun auch die Videoergebnisse des Medienprojektes CitySnaps. Bei den Reisen nach Nordfrankreich haben Schüler der 9. und 11. Klasse in bilingualen Gruppen Videos über die französischen Schulstädte Boulogne sur Mer und Desvres gedreht. Diese wurden anschließend in mehreren Sprachen vertont, wobei die ProjektschülerInnen mit der Tandemmethode arbeiteten. Somit haben wir nun ansprechende Stadterkundungsvideos, die inhaltlich und sprachlich bestens aufeinander abgestimmt sind. Hier geht es zu einigen der Ergebnisse.

>>> https://youtu.be/qn8eUQ3AGBc

>>> https://youtu.be/C5M2fmM55HM

>>> https://youtu.be/TJdU3RQTyNc

>>> https://youtu.be/sw-wH8z5q1Q?si=1zYe29_5yWcA9u9P

Auch in Erfurt entstand ein solcher Film, der auf spannende Weise unsere Schulstadt vorstellt. 
Solche ganzheitlichen Sprach-und Medienprojekte zeigen auf vielfältige Weise, wie es möglich wird, sich für andere Kulturen zu öffnen und über den Tellerrand zu schauen.
Damit sind die abwechslungsreichen Aktivitäten rund um das Medienprojekt „CitySnaps“ eine wichtige Konstante im Schuljahr geworden, die unseren Anspruch „Weltoffenes Thüringen“ immer wieder neu mit Leben füllt. 
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen SchülerInnen und KollegInnen bedanken, die die Umsetzung des Projektes in vielfältiger Form unterstützen konnten. Neben dem Fächerkanon ergeben sich auf diese Weise immer neue Gemeinschaftsmomente innerhalb der ESS, die unsere Schule zu einem offenen und vernetzten Ort des Lernens machen. 

Teresa Rumph, Organisatorin des Medien- und Sprachprojektes CitySnaps und Ansprechpartnerin für Erasmus+ an der ESS Erfurt

Danke für Deine Stimme!

Danke für Deine Stimme!

Gewählt, ausgezählt und hiermit veröffentlicht. Wir gratulieren Elisa Rießland, die nach nunmehr bestätigter Annahme des Mandats als neue Schulsprecherin mit ihrem Stellvertreter Jonathan Roschka die Interessen der Schüler*innen des Gymnasialzweiges für die nächsten zwei Jahre vertreten wird.
Nach einem reibungslosen Ablauf der Wahl, bei welcher die Wahlurnen sich diesmal auf den Weg zu den Schüler*innen gemacht hatten, folgte die Auszählung der Stimmen. Auch hier leisteten der 11er eA Sozialkundekurs ganze Arbeit. Ohne einen einzigen Fehler wurde das Prozedere akribisch und ordnungsgemäß vollzogen und so stand schon nach der ersten Auszählung das Endergebnis fest. Alle Kandidat*innen haben ordentlich Stimmen einsammeln können und so geht ein großes Dankeschön auch an Niklas, Johanna und Paul für ihre Bereitschaft, sich mit ihrem Engagement für dieses Amt zur Verfügung zu stellen.
Wir wünschen der neuen Schülervertretung bestes Gelingen. Gemeinsam mit Luisa Hecht, die dieses Schuljahr nach Ausscheiden des Vorgängers in das Amt der Vertretung der Regelschule nachgerückt ist, werden sie hoffentlich viele ihrer Vorhaben ins Rollen bringen.

Ihren ersten Auftritt werden Elisa, Jonathan und Luisa am kommenden Montag beim Workshop der Klassenvertretungen haben. Die treffen sich um 8 Uhr in der Aula, um den Ablauf des Tages und die anstehenden Themen zu besprechen.

 

Gelungener sportlicher Auftakt ins neue Schuljahr

Gelungener sportlicher Auftakt ins neue Schuljahr

Am 10.09 fand die Vorrunde zum Stadtfinale „Jugend trainiert für Olympia“ der U13 im Fußball statt. Auf der Sportplatzanlage hatten sich 8 Schulen mit ihren Mannschaften eingefunden, um sich sportlich miteinander zu messen. Für unsere Edith-Stein-Schule fanden sich Schüler aus den Klassen 5a, 5b, 5c, 5d und 6c zusammen, welche die Schule vertreten durften. Gespielt wurde in zwei parallelen 4er-Gruppe, jeder gegen jeden.
Die Mannschaft startete mit einem 2:0 Sieg gegen die Regelschule Stotternheim erfolgreich in die Vorrunde. Mussten sich das neu formierte Team, das so noch nie zusammengespielt hat, erst einmal finden, kreierten die Jungs immer mehr Chancen und belohnten sich daher mit den ersten 3 Punkten. Im zweiten Spiel stand die Begegnung gegen das Ratsgymnasium an, das ebenfalls das erste Spiel gewonnen hatte. In einer lange ausgeglichenen Partie mit guten Chancen auf beiden Seiten, mussten wir uns am Ende mit 1:4 geschlagen geben. Aber auch Niederlagen gehören dazu und lassen die Mannschaft und Spieler nur weiter wachsen. Um so motivierter waren die Jungs im dritten und letzten Gruppenspiel gegen die Gemeinschaftsschule 7. In diesem Spiel zeigten alle gemeinsam noch einmal ihr ganzes Potential und erspielten sich eine Menge an super Torchancen. Die Abwehr verteidigte alles weg, sodass am Ende ein überzeugendes 4:0 herauskam. 
Mit den zwei Siegen aus drei Spielen standen wir am Ende auf dem zweiten Platz unserer Gruppe, der zur Teilnahme am Stadtfinale berechtigt. Insgesamt war es für die Jungs nicht nur sportlich ein erfolgreicher Tag, sondern auch für das Gemeinschaftserleben der unterschiedlichen Klassen und Schulzweige. So war es ein cooles Team, das mit großer Freude und etwas Stolz das Schullogo auf der Brust getragen hat. Herzlichen Glückwunsch an die Jungs!

Wilhelm Lindner


Edith-Stein-Schule Erfurt