Absage des Begegnungsnachmittages

Absage des Begegnungsnachmittages
Leider musste der geplante Begegnungsnachmittag mit unseren ukrainischen Schüler*innen und ihren Familien wegen der angesagten schweren Gewitter abgesagt werden! Viele traurige Gesichter waren nach der Absage im Schulhaus zu sehen und in einem Klassenraum standen 28 mitgebrachte, leckere Kuchen…!
…die haben wir dann kurzentschlossen in der 2. Hofpause verteilt und miteinander gegessen!
Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an alle, die den Kuchen gebacken haben! 
Auch wenn ein anderer Anlass dafür gedacht war – der Kuchen hat allen wunderbar geschmeckt und zu einer lebendigen Pause mit schönen Gesprächen beigetragen!

Christiane Hennig-Schönemann
Schulseelsorgerin Edith-Stein-Schule

Aktuelle Informationen der Schulleitung

Aktuelle Informationen der Schulleitung

Information zum Unterricht vom 05.05.2022

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

auch wenn es nicht sehr viel Neues gibt, so möchte ich Ihnen wieder die wichtigsten Neuigkeiten zukommen lassen, beginne aber mit dem, was bleibt.

Die in dieser Woche geltenden Infektionsschutzregeln sind weiter gültig:

Testregelungen in der Zeit bis zum 27.5.2022

  1. Die Selbsttestungen erfolgen freiwillig.
  2. Einmal pro Woche wird ein Test angeboten. Die nächsten Testtage sind:
    – Montag, 16.5.
    – Montag, 23.5.
  3. Die Testangebote finden jeweils in der ersten Unterrichtsstunde für die
    Schülerinnen und Schüler statt.
  4. Voraussetzung, um sich freiwillig zu testen, ist die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Ohne unterschriebene Einverständniserklärung können wir keine Tests austeilen. Das gilt auch, wenn die Einverständniserklärung zuhause vergessen wurde. Das Formular haben wir Ihnen letzte Woche bereits geschickt und wird weiterverwendet.

Ab 30.5.2022 werden keine Tests mehr in der Schule angeboten.

Sonstige Hinweise zum Unterricht:

  1. Die Bitte zum Tragen einer Maske bleibt bestehen.
  2. AGs können stattfinden.
  3. Singen sowie das Musizieren mit Blasinstrumenten sind gestattet:
    1. im Freien,
    2. in der Aula bei Einhalten des Abstands von 1,5m und permanenter
      Lüftung,
    3. in den Musikräumen (da dort Luftfilter aufgestellt sind).

Spendenergebnis

Unsere Spendenaktion zur Unterstützung unserer Mitschülerinnen und Mitschüler, die ihre ukrainische Heimat verlassen mussten, war ein voller Erfolg. Die unfassbar beeindruckende Summe von 14.640€ ist zusammengekommen und unser Spendenziel ist weit übertroffen worden. Deshalb schließe ich hiermit unsere Spendenaktion und danke allen Spenderinnen und Spendern von Herzen. Wir können nun auf unbürokratische Weise helfen und unterstützen. Wieder einmal wird deutlich: Wenn Hilfe gebraucht wird, kann man auf unsere Schulgemeinschaft zählen. Nochmals DANKE für dieses großartige Ergebnis!

Termine

  1. Am Mittwoch, 18.5.2022, findet der Elternsprechtag in der Zeit von 14 – 18 Uhr statt.
  2. Am Freitag, 20.5.2022 findet von 14-17 Uhr auf dem Schulhof ein Begegnungsnachmittag mit unseren Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine statt. Frau Hennig-Schönemann hat darüber bereits in einer Mail informiert.
  3. Der Tag nach Christi Himmelfahrt, Freitag, 27.5.2022, ist landesweiter schulfreier Tag.
  4. Zentraler Wandertag der Edith-Stein-Schule: Mittwoch, 22.06.2022

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

im Schuljahr beginnt nun die Prüfungszeit. Von den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen wird gefordert, dass sie ihr Können und Wissen zeigen. Auch die BLF muss abgelegt werden. Das ist eine anstrengende und herausfordernde Zeit und ich wünsche unseren Schülerinnen und Schülern viel Erfolg für das Erreichen ihrer Ziele, aber auch Gelassenheit. Denn die brauchen sie, um das zu zeigen, was sie können. Vielleicht kann ein Satz aus der Lesung vom kommenden Sonntag eine gute Perspektive für diese Zeit bieten. In Apg 14 ist davon die Rede, dass Paulus und Barnabas von einer Missionsreise zurückkehrten und von dem berichteten, was „Gott mit ihnen zusammen getan“ (Apg 14,27) hatte. Wir Menschen sind eben nicht allein am Werk. Unser Einsatz und unsere Anstrengung sind gefordert, aber größer als jeder Einsatz ist und bleibt Gottes gute Führung. Gott sei Dank!

Gottes Segen für die Woche wünscht

Dr. Sven Voigt
Schulleiter


Elterninformationen vom 12.05.2022

Elterninformationen vom 05.05.2022

Erlaubnis zur freiwilligen Testung

Elterninformationen vom 29.04.2022

Elterninformationen vom 22.04.2022

Elterninformationen vom 01.04.2022

Elterninformationen vom 24.03.2022

Elterninformationen vom 17.03.2022

Elterninformationen vom 10.03.2022

Elterninformationen vom 03.03.2022

Elterninformationen vom 24.02.2022

Elterninformationen vom 17.02.2022

Elterninformationen vom 03.02.2022

Elterninformationen vom 28.01.2022

Elterninformationen vom 21.01.2022

Elterninformationen vom 13.01.2022

Elterninformationen vom 04.01.2022

Elterninformationen vom 29.12.2021

Elterninformationen vom 23.12.2021

Elterninformationen vom 21.12.2021

Elterninformationen vom 03.12.2021

Elterninformationen vom 26.11.2021

Informationen vom Gesundheitsamt

Elterninformationen vom 12.11.2021

Elterninformationen vom 05.11.2021

Elterninformationen vom 22.10.2021

Elterninformationen vom 07.10.2021

Elterninformationen vom 17.9.21

 

Schulmannschaft setzt Ausrufezeichen bei DM

Schulmannschaft setzt Ausrufezeichen bei DM

Erstmalig in der über zwanzigjährigen Geschichte des Edith-Stein-Schulsportvereins nahm eine Schulmannschaft an Deutschen Vereinsmeisterschaften teil und hinterließ bei der U14 Rugby DM in Heidelberg einen bleibenden Eindruck in der deutschen Rugbylandschaft. Bisher war es eher die Jugend trainiert für Olympia Bühne, auf der sich die Sportler des ESSV deutschlandweit präsentierten, aber gerade die Rugbyteams haben bei verschiedenen überregionalen und internationalen Turnieren bereits für Furore gesorgt.

Die Ausgangsbedingungen für Heidelberg hätten dennoch kaum ungünstiger sein können. Um den eigenen Kader für eine U14 Meisterschaft auf im besten Fall 20 Spieler*innen aufstocken zu können meldeten die Erfurter eine Spielgemeinschaft mit Jena, Gera und Leipzig an. Jedoch konnten die anderen Vereine nur einzelne Spieler zur Verfügung stellen und so waren von vornherein nur drei Wechselspieler*innen für das gesamte Wochenende eingeplant. Am Freitag kamen zur Abfahrt zwei weitere krankheitsbedingte Absagen dazu und so machten sich die 10 Erfurter mit vier Unterstützer*innen quasi in Minimalbesetzung auf den Weg in das Herz des Deutschen Rugbys.

Lediglich 12 Teams und Spielgemeinschaften hatten nach zwei Jahren Pause überhaupt für die Deutsche Meisterschaft in der klassischen Variante gemeldet, doch während sich die Mannschaften der üblichen großen Traditionsvereine bereits im regionalen Ligabetrieb oder bei mehreren Testspielen intensiv vorbereitet hatten, wurden die 7er Rugbyspieler*innen aus dem Osten ins kalte Wasser geworfen.

Die Gruppenphase am Samstag begann direkt mit der größten Herausforderung des Wochenendes. Niemand geringeres als der Deutsche Serienmeister im Nachwuchsbereich, der SC Frankfurt 1880, forderte Höchstleistungen von der ersten Turnierminute an. Zur Überraschung aller waren die Schüler aus Erfurt mit ihren Unterstützer*innen aber vor allem im Sturm ebenbürtig und so zeichnete sich in den Gedrängen, den Gassen und Rucks ein Schlagabtausch auf Augenhöhe ab. Nachdem die Frankfurter, die mit einem 30er Kader angereist waren, erkannt hatten, dass sie nur mit schnellen Bällen über die starke Hintermannschaft zum Erfolg kamen, nutzten sie diese dann ein ums andere Mal, um einen ungefährdeten 48:0 Sieg einzufahren. 

Die Erfurter Spielgemeinschaft ging dennoch mit erhobenem Haupt nach der ersten Feuerprobe vom Platz. Leider gab es zwei leichte Verletzungen und damit Ausfälle zu verzeichnen. Im zweiten Gruppenspiel wurden darum mit Einverständnis der Gegner vom Hamburger RC die Spieler*innenanzahl auf 12 reduziert. Das kräftezehrende Auftaktspiel schien dennoch Spuren hinterlassen zu haben. Von Anfang an gerieten die Thüringer und Sachsen gegen die Hanseaten ins Hintertreffen und kurz vor der Halbzeit lagen sie bereits mit 0:35 zurück. Mit dem Pausenpfiff gelang jedoch der Anschlussversuch. Was dann in der zweiten Halbzeit folgte, hätte kein Drehbuch besser schreiben können. Wie entfesselt spielte die Spielgemeinschaft fortan auf und eine Angriffswelle folgte der nächsten, während es in der Verteidigung kein Durchkommen für die Hamburger gab. In den Schlusssekunden gelang der letzte Versuch und Erfurt gewann unter dem Jubel der mitgereisten Eltern den Rasenkrimi mit 36:35. Damit hatte das Schulteam bei ihrer ersten DM Teilnahme den zweiten Gruppenplatz und die Platzierungsrunde um den 5. bis 8. Platz erreicht.

Mit Blick auf die kommenden Gegner, die Ermüdung und die reduzierte Anzahl spielfähiger Rugger entschieden sich Trainer und Team jedoch zugunsten Hamburgs auf die vordere Platzierung zu verzichten und am Sonntag um die Plätze 9-12 mitzuspielen sowie auf die Unterstützung der anderen Mannschaften zu bauen. Im ersten Spiel am Tag 2 gegen die SG Hannover konnte das ESSV Team so wieder vollzählig antreten und das Szenario des Vortages nahm seine Fortsetzung. 0:21 zur Halbzeit und wieder wurde mit dem Anpfiff die Aufholjagd eingeläutet. Auch wenn es diesmal nicht ganz reichte, bei 19 unbeantworteten Punkten in der zweiten Halbzeit hat nicht mehr viel gefehlt. 

Besser lief es dann gegen St. Pauli. Auch dem zweiten Team aus dem Norden hatte die Spielgemeinschaft aus dem Osten etwas entgegenzusetzen. Mit 12:0 konnte so der zweite Sieg eingefahren werden. Im letzten Spiel gegen den Münchner RFC fehlten dann sichtbar die Kräfte und nach insgesamt 140 intensiven Spielminuten bei der ersten Deutschen Meisterschaft war das 0:29 trotzdem ein achtbarer Abschluss. Deutscher Meister der U14 wurde nach einem packendem Finale der TSV Handschuhsheim vor dem VfR Döhren und dem SC Frankfurt 1880.

 

Lebendige Chemie in den Laboren der TU Ilmenau 

Lebendige Chemie in den Laboren der TU Ilmenau 

Am 11.05.2022 brach der Chemieleistungskurs unter der Führung Frau Seiler nach Ilmenau an die Technische Universität auf, an welcher wir den Studiengang „Chemie“ und die nebenliegenden Studienbereiche erkunden wollten.
Nach einer Stunde Fahrt kamen wir erschöpft an der Universität an, wurden dort aber freundlich begrüßt und konnten eine Frühstückspause einlegen. Anschließend wurden wir von Herrn Dr. Täuscher begrüßt und in den ungefähren Ablauf des Tages eingeweiht. Danach kam Professor Scharff geradewegs aus einer Vorlesung und erklärte uns, was an der Universität im Fachbereich Chemie unterrichtet wird.
Herr Dr. Täuscher führte uns in das erste Labor und zeigte uns, wie die Praktika der Studenten aussehen können. Neben Apparaturen, wie einer großen Destillationsanlage, bestaunten wir auch verschiedenste Chemikalien und Gefäße, planend, was wir denn im Unterricht damit anstellen könnten.
Direkt danach wurden wir in das nächste Labor geführt, welches ein Stück größer war und an einen Klassenraum, bestehend aus Arbeitsflächen, Waschbecken, Chemikalien und Anlagen, erinnerte.
Uns wurden hier von Herrn Dr. Günther Versuchsvorbereitungen der Studenten gezeigt und kurz erläutert, nebenbei stellte er uns Fragen zur physikalischen Chemie.
Nach dieser Einheit wurden wir von Professor Dr. Scharff abgeholt, welcher uns nach einer kurzen Pause in eine Vorlesung über „Sauerstoff“ einlud.
Diese war keineswegs langweilig, da nach ca. fünf Minuten Erklärung eine Reihe von Experimenten folgten, welche wir gespannt aufzeichneten und beobachteten. Ein kleines Highlight war eine in flüssigen Sauerstoff getränkte Zigarette, welche angezündet wurde. An alle Raucher: Es geht zwar schneller, brennt euch aber das Gesicht weg, kurz bevor sie mit einem Knall davonfliegt. Ja, das ist wirklich passiert. (Außerdem sind – 200 Grad Celsius kalte Zigaretten nicht angenehm. Hände weg)
Nach diesem und anderen Experimenten (zum Beispiel leuchtende Versuche) wurden wir von Dr. Singh in ein weiteres Labor gebracht, in welchem wir Kittel und Überschuhe tragen mussten.
Nach kurzer Einführung in die Nanobiosystemtechnik durften auch wir ein kleines Experiment starten, basierend auf der Verbindung mehrerer Moleküle. (Aus Sicherheitsgründen schreibe ich genaue Materialien nicht dazu, denn daran wird zurzeit intensiv geforscht!)
Schlussendlich erfuhren wir, dass dieses Experiment eigentlich STUNDEN dauert, wir aber gehen mussten, um den Zug in Richtung Erfurt zu erwischen. Nach einem herzlichen Abschied und Aussage eines definitiven Wiedersehens, und Gedanken an ein Studium an der TU Ilmenau, fuhren wir zurück und verabschiedeten uns von Frau Seiler, in der Hoffnung, dass der nächste Projekttag ebenso aufregend sein wird.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim Team des Fachgebiets Chemie der TU Ilmenau unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Scharff für diese interessanten und spannenden Veranstaltungen bedanken.

R. Göttlich

 

Die Frankreich Fahrt – mehr als nur eine Studienfahrt  

Die Frankreich Fahrt – mehr als nur eine Studienfahrt  

Am 25. April 2022 begann für 36 Schülerinnen und Schüler die lang erwartete Frankreichfahrt. Nach ca. 2 Jahren ohne jedwede Klassenfahrt konnte man die Begeisterung in der Gruppe förmlich spüren, jeder freute sich auf diese spannende Reise, die uns erwartete. Nach ca. 6 Stunden Busfahrt kamen wir an in Straßburg – der inoffiziellen Hauptstadt Europas. Nachdem wir unsere überraschend sauberen Zimmer bezogen ging das Abenteuer dann wirklich los. Wir marschierten noch als Gruppe zum Münster – unserem zentralen Sammelplatz für alle Aktivitäten in Straßburg – als wir uns aufteilten. Die „Aufgabe“ war es die Stadt in Gruppen von mindestens 3 Personen zu erkunden. Eine recht simple, aber trotzdem unglaublich spannende Aufgabe; schließlich war man in einer völlig fremden und dazu noch französischen Stadt. Voller Tatendrang erkundeten wir sie, schlugen ohne wirklichen Plan Wege ein um zu schauen, wo wir ankamen. Zwei Stunden verbrachten wir so in der Stadt, aßen zu Abend und trafen uns schlussendlich erneut am Münster. Von dort aus ging es dann zurück zum Hotel, wo Herr Dr. Schrammek und Frau Hölzner noch die Aufgaben für diese Studienfahrt bekanntgaben und wir den ersten Tag abschlossen.
Nach einem recht kargen Frühstück – jeden Tag gab es das gleiche trockene Croissant, Blätterteiggebäck und Mini-Brötchen mit entweder Marmelade oder Nutella – begaben wir uns am Dienstag erneut hinein nach Straßburg. Die heutige Aufgabe war dabei bereits konkreter; wir sollten verschiedenste Sehenswürdigkeiten in Straßburg aufsuchen und Fragen zu diesen beantworten. Während dieser Stadt-Rallye konnten wir Straßburg in seinen verschiedensten Facetten betrachten; vom gewaltigen Münster und Palais Rohan, zur lieblichen „Petit-France“, zu Deutsch „Klein-Frankreich“ bis hin zu ulkigen Straßen wie der „Rue de sœurs“. Doch das sollte es kulturell für den heutigen Tag noch nicht gewesen sein. Anschließend an diese Rallye nahmen wir an einer Stadtführung zu Wasser teil, welche uns nochmal die wichtigsten Stadtteile Straßburgs zeigte. Dazu wurde uns ein Audio-Guide auf Deutsch, Französisch oder Englisch angeboten. Nach dieser multilingualen Bootstour besuchten wir eine Mediathek in der für jedes französisch Niveau Literatur zu finden war. Zum Abschluss des Tages begaben wir uns noch in ein Restaurant, wo wir die Elsässer Spezialität schlechthin verkosten durften – den Elsässer Flammkuchen. Nachdem auch wirklich der letzte mit dieser Köstlichkeit gesättigt war, begaben wir uns zurück zum Hotel und der zweite Tag fand sein Ende.
Am dritten Tag besuchten wir die südlich Straßburgs liegende Stadt Colmar, welche uns erneut durch eine kleine Bootstour nähergebracht wurde und welche wir eigenständig erkunden durften. Nachdem diese Erkundung abgeschlossen war, machten wir uns auf zu einer Käserei in Lapartou. Dort angekommen begrüßte uns ein älterer Herr der uns den Herstellungsprozess des bekannten Münsterkäses erklärte; mit anschließender Käseverkostung gleich inklusive. Da wir noch etwas Zeit hatten konnten wir noch einen kleinen Abstecher in den idyllischen Ort Obernai machen, wo wir eine gute Stunde verbrachten. Und auch der dritte und bereits vorletzte Tag fand nach einem ausgiebigen Pizzaessen vor einem der vielen Regierungsgebäude Straßburgs sein Ende.
Das Memorial d’Alsace-Moselle, ein hochinteressantes, interaktiv gestaltetes Museum, welches sich mit der Geschichte des Elsass befasst, besuchten wir am vierten Tag. Auch hier durften wir das Museum zwei Stunden lang auf eigene Faust erkunden und zu Aufträgen forschen. Anschließend besuchten wir nach kurzer Busfahrt und Wanderung den Odilienberg; einen wunderbar ruhigen Ort mit einer kleinen Kirche, in der man sich kurz besinnen konnte. Nach diesen kulturellen Exkursen und einer weiteren Busfahrt zurück nach Straßburg hatten wir noch zwei abschließende Stunden, um uns die Stadt anzuschauen. Man konnte noch einmal die Schönheit Straßburgs bewundern, bevor es ein letztes Mal zurück zum Hotel ging.
Am nächsten Morgen mussten wir leider schon die Heimreise antreten. Aber im Gepäck hatten wir nun viele neue Erfahrungen aus Frankreich; sei es über die Sprache, das Land oder auch die Klassenkammeraden. Es war schön und erfrischend nach mehr als zwei Jahren als Klasse auch außerhalb der Schule zu agieren und einfach Spaß zu haben.
Herzlichen Dank an Frau Hölzner und Herrn Dr. Schrammek für die sehr gute Vorbereitung und Betreuung während der Studienfahrt!

M. Weiß

 

 

Chorworkshop als Auftakt zum „Neustart Schulmusik“ 

Chorworkshop als Auftakt zum „Neustart Schulmusik“ 

„Spring, spring, spring, like all the birds that sing!“, klingt es fröhlich es durch die Aula des Königin-Luise-Gymnasiums Erfurt. Mit einem jazzigen, swingenden Frühlingskanon aus England beginnt das Konzert zum Abschluss des Chorworkshops am Samstag, 8. Mai 2022. Einen ganzen Tag lang haben 50 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung des Chorpädagogen und Universitätsmusikdirektors David Timm aus Leipzig fleißig geprobt und intensiv an den Stücken gefeilt, um jetzt im Abschlusskonzert dem interessierten Publikum die Ergebnisse zu präsentieren.
Dieser Chortag ist das erste Projekt der Initiative Neustart Schulmusik, um nach zwei Jahren Pandemie Thüringer Schulen und deren Schulensembles zu unterstützen. Musikbegeisterte Schülerinnen und Schüler soll wieder die Möglichkeit gegeben werden, sich in Auftritten und Konzertmöglichkeiten zu zeigen und sich durch Workshop und Kooperationsangebote motivieren zu lassen.
Das Projekt – von den Erfurter Musiklehrerinnen und -lehrern erdacht – wird durch den Bundesverband für Musikunterricht getragen sowie durch Fördergelder (u.a. durch die Fördervereine der beteiligten Schulen) unterstützt.
Zum ersten Workshop unter der organisatorischen Leitung von Franziska Földházi und Uli Frefat waren Sängerinnen und Sänger aus vier Thüringer Schulen eingeladen. Neben Stimm- und Gehörtraining durch Kanonsingen, Rhythmusübungen und Improvisation wurden neue Lieder aus mehreren Jahrhunderten erarbeitet. Ausreichend Pausen zum Erholen und Kennenlernen machten aus dem Sing together gleich ein Come together. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es Gelegenheit andere Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen und sich mit ihnen kurz auszutauschen.
Der Jugendchor VoicESS der Edith-Stein-Schule Erfurt unter Leitung von Ekkehard Fellner durfte 26 Sängerinnen und Sänger für den Chorworkshop nominieren, darunter auch einige zukünftige Sänger aus dem Kinderchor ESS-Kids.
Und der Bogen war sehr reich gespannt: Die Männerstimmen trugen im einstimmigen, gregorianischen Choral „Da pacem, Domine“ eindringlich die Bitte um den Frieden vor, der gesamte Chor antwortete mit der vierstimmigen, romantischen Vertonung „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dirigierübungen und Bodypercussion sorgten für viel Spaß und Abwechslung. Vor Max Regers hochromantischem „Der Mond ist aufgegangen“ zogen „Regen und Gewitter“ durch den Raum, von den Schülern täuschend echt mit Händen und Füßen simuliert. Zwei besonders mutige Sänger und eine hoch motivierte Sängerin absolvierten dann im Konzert erfolgreich ihren ersten Einsatz als Chordirigenten.
Lang anhaltender Applaus war der Dank für ein wunderbares Konzert, der Neustart Schulmusik ist gelungen. Alle Chorsänger sind sich einig im Wunsch nach weiteren Workshops, Fortbildungen und Chorbegegnungen.
Das erste Konzert unter Beteiligung mehrerer Ensembles im Rahmen von „Neustart Schulmusik“ findet am 2. Juli 2022 im Theater Erfurt statt.

Ekkehard Fellner

Erster Platz beim Adam-Ries-Wettbewerb

Erster Platz beim Adam-Ries-Wettbewerb

Richard aus der Klasse 5b hat bei der diesjährigen Landesrunde des Adam-Ries-Wettbewerbes einen ersten Platz errungen. Er war einer von 188 Schülern und Schülerinnen der 5. Klassen aus ganz Thüringen, die Ihre Lösungen zu drei kniffligen Matheaufgaben eingesandt hatten. Die 10 besten Schüler und Schülerinnen wurden in der letzten Woche zur Auszeichnung nach Erfurt eingeladen, wo sie ihre Urkunden und Preise überreicht bekamen.

Nun wird Richard Thüringen in der nächsten Runde, einem Vierländerwettbewerb zwischen Thüringen, Bayern, Tschechien und Sachsen vertreten. Dazu wünschen wir gute Lösungsideen und viel Erfolg.

Foto:  (C) Stadtverwaltung Erfurt/Grit Kästner

Tennis Teams trumpfen auf

Tennis Teams trumpfen auf
Im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia fand bei sommerlichen Temperaturen das Schulamtsfinale im Tennis der Wettkampfklasse III männlich und weiblich statt. 21 Jugendliche kämpften mehrere Stunden auf den acht Sandplätzen des TC Apolda um den Einzug als Mittelthüringer Vertreter in die Landesfinals.
Am Ende waren sowohl das Jungen-, als auch das Mädchenteam der Edith-Stein-Schule erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in den Landesfinals an gleicher Stelle. Diese finden allerdings getrennt für Mädchen am 25.5.2022 statt und eine gute Woche später, am 02.06.2022, für die Jungenteams.
 

ESSV Rugger rocken Eichenpokal

ESSV Rugger rocken Eichenpokal

Ein Rugbytag, wie er zum Saisonauftakt kaum besser hätte laufen können. Bestes Wetter, ein perfekter Rasen in der Essener Straße, fleißige Helfer, allen voran die Mütter an diesem Tag, und fast 60 hochmotivierte Spieler*innen aus Dresden, Leipzig, Halle, Gera, Jena und Erfurt.
In drei Altersklassen konnte so für die Mitteldeutsche Nachwuchs 7er Liga der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden und man konnte es spüren, wie sehr sich die Kinder und Jugendlichen das herbeigesehnt hatten. In der U10 lieferten sich der RC Leipzig mit Halle und der SG Leipzig Skorpions/Gera packende Duelle. Erstere konnten am Ende den buchstäblichen Eichenpokal mit nach Hause nehmen.
Die U12 wurde dominiert von den Spielern unseres Schulsportvereins. Mit zwei überlegenen Siegen mit jeweils 9 Versuchen, obwohl sie durchweg in Unterzahl gespielt haben, ließen sie nichts anbrennen und nutzten ihre physische und technische Überlegenheit gegen Dresden sowie die Spielgemeinschaft aus Leipzig und Gera. Mit diesen Siegen behaupteten sie nach nunmehr drei Saisonturnieren auch souverän ihre Spitzenposition in der Tabelle.
Für die U14 war das Heimturnier in doppelter Hinsicht von Bedeutung. Zunächst absolvierten sie ein packendes Ligaspiel in der 7er Variante des Sport. Gegen starke Leipziger, die von Gera und Jena unterstützt wurden lagen sie zur Halbzeit noch 0:12 zurück, fanden dann aber besser ins Spiel und nutzten ihre Chance zum letztlich gerechten Ausgleich. In der Tabelle liegen die Erfurter nun in Führung, da der RC Leipzig nur mit einer halben Mannschaft angereist war und somit auch nur halbe Turnierpunkte einstreichen konnte. In den ausstehenden Turnieren gilt es jetzt, diese Position zu verteidigen.
Im Anschluss an das Ligaspiel ging der Blick der U14 nach vorn. Nächstes Wochenende steht in Heidelberg die Deutsche Meisterschaft in der 15er Variante des Sports an. Erstmalig nimmt der ESSV mit einem Team daran teil. Da die Schulmannschaft dort von Leipzig, Gera und Jena mit einigen Spieler*innen unterstützt wird, nutzten sie die Anwesenheit der anderen Vereine, um ihr erstes und einziges Testspiel durchzuführen. Was die Trainer hier beobachteten, sah sehr vielversprechend aus. Die Standards sahen gut aus und das Zusammenspiel klappte auf Anhieb. Vielleicht sind die Underdogs aus Thüringen und Sachsen gegen die Traditionsvereine aus Heidelberg, Hannover, Berlin, Frankfurt und Hamburg für die ein oder andere Überraschung gut. Wir werden hier davon berichten.

Deutschkurs auf Spurensuche in der Klassikerstadt

Deutschkurs auf Spurensuche in der Klassikerstadt

Am 3. Mai 2022 brach der Kurs 12d mit dem Deutschlehrer, Herrn Bartsch, bei herrlichem Sonnenschein zu einer Exkursion nach Weimar auf. Auf einem mehrstündigen Fußmarsch lernte die Gruppe wichtige Sehenswürdigkeiten, aber auch versteckte Winkel der Klassikerstadt kennen bzw. entdeckte schon Bekanntes wieder. Der Weg führte vom ehemaligen Gauforum über den Jakobsfriedhof zum Nationaltheater. Es folgten das Goethehaus, der historische Friedhof und die Bauhaus-Uni. An diesen Punkten wurde die großartigen Geistesleistungen, aber auch die wechselvolle Stadtgeschichte Weimars deutlich. Der Ilmpark mit dem Hafis-Denkmal, Goethes Gartenhaus sowie ein Eindruck der sehenswerten innerstädtischen Parkanlage rundeten gemeinsam mit dem Markt und der Anna-Amalia-Bibliothek den Rundgang ab. Alle Ziele wurden von außen angeschaut und sicherlich wird der eine oder die andere beim nächsten Besuch in Weimar auch einen Blick ins Innere werfen – Interesse wurde geweckt.


Edith-Stein-Schule Erfurt