ESS Jugend forscht Beitrag beim Landeswettbewerb ausgezeichnet

ESS Jugend forscht Beitrag beim Landeswettbewerb ausgezeichnet

Nach erfolgreichem Abschluss unserer Seminarfach Arbeit zum Thema „BUGA 2021 in Erfurt – Was ist geblieben?“ hatte uns Herr Hock ermutigt, unsere Arbeit beim Wettbewerb Jugend forscht einzureichen. So fuhren wir, Louis Freund, Clara Schwarz und Maria Danowski, gemeinsam mit Herrn Hock am 25.02.2026 nach Weimar zum Regionalwettbewerb in der Bauhaus Universität. Am Vormittag präsentierten wir unsere Arbeit einer Fachjury, welche bereits im Vorfeld die schriftliche Arbeit bewertet hatte und nun weitere Nachfragen stellte. Am Nachmittag war dann die Öffentlichkeit eingeladen, sich die Projekte anzusehen und mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Am Ende des Tages konnten wir mit einem ersten Platz im Teilgebiet Geo- und Raumwissenschaften nach Hause fahren und hatten uns somit für den Landeswettbewerb in Jena qualifiziert. Ebenfalls erfolgreich war Benjamin Hupfeld im Teilgebiet Technik mit seinem Projekt „easy 3D“, und konnte sich über einen dritten Platz freuen. Zudem erhielt unsere Schule den MINTSPACE Schulpreis. Zur Vorbereitung des Landeswettbewerbs durften wir ein Coaching an der Fachhochschule Erfurt besuchen, bei welchem wir nützliche Tipps für die Gestaltung unseres Wettbewerbsstandes sowie für das Jurygespräch erhielten. Am 1. April 2026 war es dann soweit, gut vorbereitet fuhren wir nach Jena, wo die Sieger der einzelnen Regionalwettbewerbe aus ganz Thüringen sich in der ad hoc Arena trafen. Dabei erhielten wir den Sonderpreis des Naturkundemuseums Erfurt und Maria Danowski zusätzlich ein Forschungspraktikum am Helmholtz Institut Dresden. Wir danken Herrn Hock für seine Unterstützung und möchten auch euch ermutigen eure Ideen zu verwirklichen und bei Jugend forscht einzureichen. Es war für uns eine eindrucksvolle Erfahrung.

Maria Danowski

Besuch in der Welt der Heilpflanzen, Drogen, Medikamente und Gesundheit

Besuch in der Welt der Heilpflanzen, Drogen, Medikamente und Gesundheit

Eine Fahrt nach Jena zum „Tag der Pharmazie“  am 25.3.26

Alle zwei Jahre lädt der Fachschaftsrat der Pharmaziestudierenden in Jena, das Institut für Pharmazie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und die Landesapothekerkammer Thüringen SuS der 10., 11. und 12. Jahrgangsstufe zu einem „Tag der Pharmazie“ ein. 

Ein Bus holt uns ab, begleitet von Guides in auffallend farbigen Jacken mit markanten Slogans auf dem Rücken, die uns in allen Farben und Varianten auf Beuteln, Bleistiften und Aufklebern über den Tag begleiteten.  Ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Infoständen, Aktivitäten und praktischen Versuchen erwartete uns. Der Mensabesuch verschaffte uns eine Pause und einen Einblick ins studentische Leben in Jena.

Ein Ausschnitt des Programms zeigt die Vielfalt:

  • Begrüßung durch Ronald Schreiber, Präsident der Landesapothekerkammer Thüringen  und Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Fachvorträge: 
    •  „Wie werde ich Apothekerin bzw. Apotheker?“ von PD Dr. Andreas Seeling und
    • „Wie macht Pharmazie gesund? – Der Weg von der Heilpflanze zur Lebensrettung“ vom  Fachschaftsrat Pharmazie der FSU Jena.
    • „Pharmazie als (Alltags-) Wissenschaft“ – „Gleiche Pille für Mann und Frau? Kleiner Unterschied mit großer Wirkung“ von Prof. Oliver Werz“
    • „Von Schubladenziehern und anderen Vereinfachungen“ von Dr. Jörg Wittig
    • „Technologien in der Pharmazie“ von Prof. Dr. Philipp Seib
  • Diskussionsforum „Pharmazie hat viele Gesichter“

Die Breite der Studien- und Arbeitsschwerpunkte bis zum 3D-Druck von Medikamenten hat uns alle überrascht und wir sind gegen 16.00 Uhr mit einem bunten Beutel gefüllt mit selbstgerührten Salben, Kräutersalz, Infos und neuen Erkenntnissen wieder in unseren Bus geklettert.  

Ein Dank geht an die tolle Organisation des Tages!

A. Dubiel und die Fachschaft Chemie und Biologie

 

Benefizlauf des Abijahrgangs

Benefizlauf des Abijahrgangs

Du willst endlich wieder draußen laufen und dabei noch etwas Gemeinnütziges tun? Wir machen‘s möglich! Seid dabei und startet mit uns am 25.04.2026 in die Outdoor Laufsaison.
Startnummern gibt es.

Ihr könnt zusammen mit Familie oder Freunden in einer 2er- bzw. 4er-Staffel starten, oder euch alleine durchkämpfen. Die Startnummern kosten 10€ p.P. und sind jeden Donnerstag in der ersten großen Pause im Foyer erhältlich.

50% der Einnahmen werden an Siyabonga gespendet und der Rest landet in der Abikasse des Zwölferjahrgangs, die den Lauf veranstalten.

Start ist um 10 Uhr beim Nüßle in Hochheim (Krautland 68, 99094 Erfurt). Dann heißt es für 1,5 Stunden so viele Runden sammeln wie möglich, bis wir gegen 12 Uhr eine Siegerehrung veranstalten. 

Preise gibt es für: 

  • den besten Teamnamen
  • die besten Einzelpersonen (U14, U20, Ü20)
  • die besten 2er-Staffeln (U14, U20, Ü20)
  • die besten 4er-Staffeln (U14, U20, Ü20)

Während des gesamten Laufes ist für Verpflegung gesorgt, also bringt gerne eure Familien zum Anfeuern mit.

Wir freuen uns auf euch!

Radiogottesdienst – Ein bewegender Auftakt in die Karwoche

Radiogottesdienst – Ein bewegender Auftakt in die Karwoche

Mit dem Aufleuchten der roten Aufnahmelampe eröffnete Subregens Egon Bierschenk den festlichen Gottesdienst zum Palmsonntag in der Severikirche und zugleich startete die Live-Übertragung ins Radio. Bereits zu Beginn des Gottesdienstes wurden die Buchsbaumzweige, eine regionale Variante der sonst üblichen Palmwedel, gesegnet. Dieses traditionelle Zeichen des Palmsonntags erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Die liturgischen Texte der Karwoche wurden unter anderem vom 11er DUG-Kurs vorgetragen. Für die besondere musikalische Gestaltung sorgten das orch.ESS.ta unter der Leitung von Herrn Habermann sowie der Jugendchor VoicESS. Die Leitung des Chores lag in den Händen von Herrn Fellner, Herrn Geiger und Frau Kirsch. Immer wieder wurde der Gottesdienst von der Gemeinde klangvoll mitgetragen – darunter viele Ehemalige, Eltern, Verwandte, Freunde sowie Lehrer- und Schüler*innen der Edith-Stein-Schule. Herr Fellner verdiente sich dabei besonderes Kilometergeld, wechselte er doch mehrfach zwischen der Orgel auf der Empore und dem Keyboard im Voraltarbereich zur Begleitung des Chores.

Für alle Beteiligten war dieser Gottesdienst eine spannende Erfahrung, zumal war es für die meisten der erste Live übertragene Gottesdienst. Insofern machte sich auch Erleichterung breit, als die rote Lampe ausging. Gemeinsam kam man zu einem Abschlussbild zusammen und ließ den gelungenen Gottesdienst Revue passieren.

Auch die organisatorisch Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden: Frau Wilke von der Pressestelle des Bistums sowie die Schulseelsorgerin Frau Hennig-Schönemann, die die Vorbereitung maßgeblich koordiniert hatten, freuten sich über den reibungslosen Ablauf und das gelungene Gesamtbild dieses besonderen Radiogottesdienstes.

Wir danken allen Beteiligten und Gottesdienstbesuchern für ein gutes gemeinsames Erlebnis der Schulgemeinschaft. Alle, die den Radiogottesdienst verpasst haben, können ihn in voller Länge beim Deutschlandfunk nachhören oder ihn aus der Mediathek herunterladen.

https://www.deutschlandfunk.de/katholischer-gottesdienst-aus-der-st-severikirche-in-erfurt-100.html
https://share.ard-zdf-box.de/s/Kyx8H6maWTJyb6M

 

 

 

 

Projekttage 2026 – Setzt Eure Ideen um!

Projekttage 2026 – Setzt Eure Ideen um!

In der letzten Schulwoche vom 29. Juni – 01. Juli 2026 finden unsere Projekttage statt! Alle nehmen jeweils wie im letzten Jahr an EINem DREItägigen Projekt teil. Macht sie zu Euren Projekttagen!

Jetzt seid ihr dran:
Habt ihr Ideen, die ihr schon immer mal umsetzen wolltet? Dann bringt sie ein! Egal ob kreativ, sportlich, technisch oder ganz verrückt – alles ist möglich.

So funktioniert’s:

  • Sammelt spannende Projektideen
  • Sucht euch eine Lehrkraft, die euch unterstützt
  • Plant gemeinsam euer eigenes Projekt

Auch Projekte mit externen Partnern sind möglich!

Wichtig:
Bis Ende April sollten eure Vorschläge fertig und abgestimmt sein.

Fragen?
Dann meldet euch bei Herrn Scheibe, Herrn Wust oder Herrn Fritsch unter:
projekttage@ess-erfurt.de

Mit dem folgenden Formular könnt ihr Eure Ideen zusammenfassen und einreichen:

>>> PDF – Version

>>> Pages – Version

>>> Word – Version

 

 

MEP 2026 in Berlin

MEP 2026 in Berlin

Wir, eine Gruppe von neun Schüler*innen und einer Lehrkraft, sind vom 14.03. bis zum 18.03. vier Tage im Rahmen des deutschlandweiten Modells Europa Parlament in Berlin gewesen.

In diesen fünf Tagen haben wir viele unvergessliche Erfahrungen gesammelt und viel Neues gelernt. Nicht nur über die Funktionsweise der EU und einige der wichtigsten Themen, mit denen Sie sich beschäftigt, sondern auch über gemeinsames Arbeiten, Kompromissbereitschaft und Zusammenhalt in den Ausschüssen.

Nach guter Vorbereitung seit Januar, kamen wir Samstag Mittag in Berlin an. Mit den ersten Ausschusssitzungen und der abendlichen Vorstellung jedes Bundeslandes und Ausschusses begann das 27. nationale MEP. 

Während wir Sonntag in der Jugendherberge unsere ICs verfassten, durften wir Montag (nach einer offiziellen Begrüßung im Pressezentrum) zum Beenden der Resolution in verschiedene Landesvertretungen. Im gemeinsamen Lobbying am Abend besprachen wir die Resolutionen und bereiteten bis spät in die Nacht Reden vor. 

Dienstag ging es dann los. Über die ersten fünf von acht Resolutionen debattierten wir im Bundesrat. Mit dem bekannten Tagesschau-Gong wurde jede Resolution eingeleitet und ging über Eröffnungsreden, Änderungsanträge, vielen Angriffsreden und Verteidigungen zur Abstimmung im Plenum. Nach dem ersten Plenardebattentag stand das Essen in den Deligationen an. Dank Herrn Burckhardt konnten wir, nach einem schönen gemeinsamen Essen, ebenfalls am Dienstag Abend in die Bundestags Kuppel, um den Blick über Berlin bei Nacht zu genießen.

Nach dem wir Mittwoch wieder im Bundesrat über die letzten drei Resolutionen debattiert haben, unsere Urkunden bekamen und Abschlussreden gehört haben, mussten wir nach vier anstrengenden allerdings sehr schönen Tagen Abschied von allen nehmen.

Mit vielem neu Gelernten, einem neuen Verständnis für die Wichtigkeit der Europäischen Union und vor allem unvergesslichen Erinnerungen und neuen Freundschaften blicken wir dankbar auf unsere Zeit zurück.

Wir appellieren an alle, diese einmalige Möglichkeit wahr zu nehmen und sich für Demokratie und Politik einzusetzen, durch Engagement sowohl beim schulinternen als auch im nationalen MEP. Denn der Weg endet eben nicht in Berlin, sondern geht weiter zum Beispiel nach Brüssel, Straßburg, Wien, Prag oder Luxemburg, um dort im internationalen Raum Deutschland zu vertreten.

Wir bedanken uns bei allen, die diese Erfahrung möglich gemacht haben, insbesondere bei Herrn Burckhardt und dem Organisationsteam des MEP dafür, dass wir bei diesem 27. Nationalen Modell Europa Parlament dabei sein durften. Besonderer Dank geht auch an den Förderverein der Edith-Stein-Schule, der die Fahrtkosten der Gruppe getragen hat.

von Imke Mantel

 

Eine Woche voller Flair

Eine Woche voller Flair

Samstagmorgen im März 2026: Eine aufregende Woche des kulturellen Austauschs geht zu Ende. Die französischen Gäste steigen in den ICE. Au revoir, les amis. A la prochaine fois. Die Türen schließen. Schön war’s! Gestern noch die Abschlussfeier im Foyer unserer Schule. Lachen, Erinnerungsfotos, nette Gespräche unter Freunden, der Rost brennt und alle lassen sich die Köstlichkeiten vom liebevoll vorbereiteten Mitbringbuffet schmecken. 

Doch lasst uns die Woche noch einmal revue passieren. So viele bewegende Momente und Erinnerungen, Zeit der Freundschaft und des Austauschs. 

Montagnachmittag: Die französische Gäste reisten dieses Jahr erstmals mit dem Zug an: 18 Schülerinnen und Schüler, 3 LehrerInnen, 800 km in 11 Stunden. Alles hat gut geklappt und so konnten die deutschen Gastfamilien ihre Gäste am Nachmittag am Bahnhof in Empfang nehmen. An dieser Stelle wollen wir noch einmal ein großes Dankeschön an die Familien aussprechen, die sich bereit erklärt haben, SchülerInnen aus unserer Partnerschule in Nordfrankreich aufzunehmen. 

Dienstag: Es ist schon zur Tradition geworden, dass unser Schulleiter, Herr Dr. Voigt, ein Grußwort an die Projektgruppe richtet. Anschließend ging es auf Entdeckungstour durch unser Schulgebäude. Die Französischlerner aus Klasse 9 hatten die Schulhaustour geplant und sprachlich umgesetzt. Dafür gab es sogar einen Quizbogen, den die Gäste in ihrer Muttersprache ausfüllen sollten. Das Highlight – wie in jedem Jahr – das Vivarium mit all seinen beeindruckenden Tieren, die angefasst und von ganz nah bestaunt werden konnten. Anschließend konnte jeder in einem Kahootspiel sein neues ESS-Wissen unter Beweis stellen. Im Anschluss an diese Orientierungstour durften die französischen Gäste in den Englischunterricht der Klasse 12 gehen. Genau hier wird die Mehrsprachigkeit der gesamten Woche deutlich: wir arbeiten mit den Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch, wobei der Transfer in alle 3 Sprachen stets im Mittelpunkt steht. Dies ermöglicht die aktive Teilnahme eines jeden Projektschülers unabhängig vom Ausgangsniveau seiner fremdsprachlichen Kenntnisse. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein Besuch im Erfurter Landtag, bei dem unserer Gruppe interessante Einblicke in die politische Arbeit in Thüringen geboten wurden. Die Besichtigung des Plenarsaals sollte im Verlauf unserer gemeinsamen Woche noch einmal sehr wichtig werden.

Mittwoch: Wie an jedem Tag der Woche gab es einen Programmpunkt, der Projektzeit heißt. Wir waren in dieser Zeit stets in der deutsch-französischen Projektgruppe unter uns. Zeit zum Rückblick auf den vergangenen Tag, Planung der kommenden Programmpunkte, Fragen beantworten, Sprachtraining,… Am Mittwoch wartete ein ganz besonderer Programmpunkt auf unsere SchülerInnen. Unsere Schule nimmt seit 3 Jahren am 24-stündigen Modellautorennen an der Schule in Frankreich teil. Seit letztem Jahr gibt es in Erfurt an der Regelschule Stotternheim nun auch ein 4-Stundenrennen, das wir aktiv mitgestalten. Damit ist das Modellautoprojekt „24-Stunden-Rennen“ zu einem Schulübergreifenden und internationalen Projekt geworden, was immer mehr SchülerInnen der ESS fasziniert. Im Rahmen unseres Wochenprogramms nutzten wir die Chance, dass Teilnehmer von allen 4 beteiligten Schulen (St Jo Frankreich, RS Stotternheim, GFG Gotha und unsere Schule) zusammen kommen und sich über ihren Fortschritt im Projekt austauschen konnten. Wir freuen uns sehr, dass während der Versammlung auch unser Bischof, Herr Neymeyr, im Rahmen seines jährlichen Schulbesuchs bei uns mit anwesend war. Den Rest des Tages verbrachten wir bei schönstem Sonnenwetter außerhalb der Schule: wir machten uns mit dem Englischkurs Klasse 11 auf Stadterkundungstour und ließen den Tag im Kerzencafé ausklingen. 

Donnerstag: Auf nach Berlin in unsere Hauptstadt. Die Anreise im ICE war entspannt, kommunikativ, schnell. Am Hauptbahnhof angekommen suchten wir zuerst das Brandenburger Tor auf – als wichtiges Wahrzeichen für die Wiedervereinigung. Pariser Platz, französische Botschaft und ein bisschen Zeit zur individuellen Erkundung. Danach begann unser Programm im Bundestag. Ein großes Erlebnis für die deutschen und französischen ProjektteilnehmerInnen gleichermaßen. Strenge Sicherheitskontrolle am Einlass, Taschen ablegen, Handys aus und ab jetzt nur noch zuhören, entdecken, beobachten, vergleichen, fragen, Schweigen aushalten, … Unser Besuch in einer Plenarsitzung unseres Bundestag und die anschließende Fragestunde mit dem Abgeordneten Herrn Hose aus Erfurt waren beeindruckende Momente, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben werden. Dazu zählt sicher auch unser Restaurantbesuch des Bundestags. Den Ausklang des Tages erlebten wir gemeinsam am Alexanderplatz. Fernsehturm, Weltzeituhr, Straßenmusik, U-Bahn, Abendstimmung, Rathaus,… Ein rundum gelungener Tag und sicher eine weitere Reise mit unseren zukünftigen Projektgruppen wert.

Freitag: Ja, das war dann auch schon der letzte Tag auf dem Programm. Wir hatten im Laufe der Woche Fotos von Erfurt gesammelt, die wir für ein 3-sprachiges Videoprojekt „CitySnaps – Erfurt“ zu einem Film zusammenfließen ließen. Regie und Schnitt des Erfurtvideos lag dabei völlig in den Händen der SchülerInnen, die Spracharbeit war auf verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt, sodass eine große Zahl von SchülerInnen wirklich aktiv die Verwirklichung des Film-Projektes mitgestalten konnte. Erste Ergebnisse aus dem Film konnten bereits abends zur Abschlussfeier den interessierten Eltern vorgestellt werden. Sie erhielten dabei Einblick in unser vielseitiges Wochenprogramm und konnten mit anderen Eltern und SchülerInnen ins Gespräch kommen. Eine sehr freundschaftliche und angenehme Stimmung breitete sich im Foyer unserer Schule aus. Es duftete nach Grillgut und die entspannte Livemusik am Klavier von unseren ProjektschülerInnen rundete den Abend ab. Abschließend noch auf der Austauschfahne eine Unterschrift setzen, das letzte Gruppenfoto und dann gingen alle wieder auseinander… Erleichtert, zufrieden, mit vielen Eindrücken, erschöpft, interessiert, satt gegessen, mit neuen Freunden und sicher auch ein bisschen traurig, dass die Woche nun schon vorbei war. 

Wir danken allen, die sich in der Vorbereitung und Durchführung der Woche mit viel Engagement und Enthusiasmus eingebracht haben. Vielen Dank an alle Gastfamilien, die sich allesamt sehr rührend um die französischen SchülerInnen gekümmert haben. Danke an die SchülerInnen der Projektgruppe, die mit Neugier und Interesse die Woche mit Leben und Liebe gefüllt haben. Es hat uns als Betreuern der beiden Schulen viel Spaß gemacht, die Gruppe zu begleiten und zu beobachten, wie sich jeder individuell mit seinen Stärken in das Kulturaustauschprojekt eingebracht hat. Wir freuen uns schon auf die 4. Edition im kommenden Schuljahr. 

Euer Betreuungsteam der ESS + StJo

Erfolgreich vorgelesen!

Erfolgreich vorgelesen!

Martha aus der Klasse 6c hat unsere Schule in diesem Jahr beim Vorlesewettbewerb mit großem Erfolg vertreten. Bereits am 28.02.2026 nahm sie als Schulsiegerin am Stadtausscheid teil, bei dem sie sich nach zwei Durchgängen – einer eigenen Buchvorstellung und dem Lesen eines unbekannten Textes – den ersten Platz sichern konnte. Für ihre Präsentation wählte sie den Roman „Das Mädchen Wadjda“ von Hayfa Al Mansour.

Durch diesen Erfolg qualifizierte sich Martha für den Bezirksausscheid, der am 21.03.2026 in der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt Erfurt stattfand. Auch dort überzeugte sie mit einem lebendigen Lesevortrag aus dem Buch „Wunder“ von R.J. Palacio und vertrat unsere Schule erneut sehr würdig.

Wir gratulieren Martha herzlich zu ihren großartigen Leistungen, danken ihr für ihr Engagement und wünschen ihr weiterhin viel Freude beim Lesen.

 
 

Lesung beim Bezirksausscheid
 


Martha beim Stadtfinale


Siegerbild vom Schulfinale

Bericht WEMEP 2026

Bericht WEMEP 2026

Anfang Februar 2026 erhielten wir, zehn Jugendliche aus ganz Deutschland, die Möglichkeit, beim Western European Model European Parliament Deutschland zu vertreten. Unsere Reise führte uns nach Luxemburg, wo wir politische Dialoge mit Jugendlichen aus ganz Europa führten, kulturellen Austausch erlebten und mit Expertinnen und Experten in Kontakt kamen. Die Woche begann mit einer feierlichen Eröffnung in Anwesenheit des Großherzogs Guillaume, bei der ich als Delegationssprecher eine Rede hielt. Insgesamt sammelten wir viele prägende Erfahrungen für unser zukünftiges Engagement.
Die Ausschusssitzungen bildeten einen zentralen Bestandteil des Programms. Dort erarbeiteten wir gemeinsam Resolutionen zu verschiedenen Themen. Ich war im Ausschuss ENVI tätig, der sich mit Klimakatastrophen beschäftigte. Die intensive Zusammenarbeit mit Delegierten aus unterschiedlichen Ländern führte zu vielfältigen Perspektiven und Ergebnissen. Neben den Diskussionen sorgten auch gemeinsame Aktivitäten für eine besondere Atmosphäre.
Trotz der langen Sitzungen konnten wir Luxemburg erkunden. Besonders eindrucksvoll war der Stadtteil Grund im Alzettetal mit seiner historischen Architektur. Auch Orte wie das Kloster Neumünster sowie die alten Festungsanlagen hinterließen einen bleibenden Eindruck. Neben Besichtigungen verbrachten wir auch gemeinsame Abende mit anderen Delegierten.
Ein Highlight war der Culture Evening, bei dem verschiedene Delegationen Länder repräsentierten. Beiträge reichten von Tanzeinlagen bis zu humorvollen Sketchen. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Tanz und stärkte das Gemeinschaftsgefühl.
Auch die Mehrsprachigkeit Luxemburgs war beeindruckend. Neben Luxemburgisch werden Deutsch und Französisch gesprochen, viele Menschen beherrschen zusätzlich Englisch. Diese sprachliche Vielfalt spiegelte sich auch in den Gastfamilien wider, bei denen wir untergebracht waren. Die Familien nahmen uns herzlich auf und ermöglichten uns tiefe Einblicke in ihren Alltag.
Durch die Begegnungen mit Teilnehmern aus ganz Europa konnten wir zahlreiche neue Kontakte knüpfen. Diese internationalen Verbindungen eröffnen auch für die Zukunft neue Möglichkeiten und erweitern unseren Horizont.
Der Höhepunkt war die General Assembly, bei der die erarbeiteten Resolutionen diskutiert und abgestimmt wurden. Unsere Resolution wurde angenommen und wird dem Europäischen Parlament vorgelegt. Die professionelle Atmosphäre und die intensiven Debatten machten dieses Erlebnis besonders eindrucksvoll.
Das WEMEP hat uns nicht nur neue Erfahrungen und Freundschaften gebracht, sondern auch wichtige Kompetenzen vermittelt. Die Unterstützung durch Erasmus+ ermöglichte die Teilnahme und bietet zudem Vorteile für unsere zukünftige Laufbahn. Insgesamt war die Teilnahme eine einzigartige Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.

Raphael Nolte (gekürzte Fassung)

Die Seminarfachpreise 2026

Die Seminarfachpreise 2026

Auch in diesem Jahr gab es zum Tag der offenen Tür im Februar 2026 wieder ein ganz besonderes Ereignis, welches Eltern, Großeltern und Freunde unserer Zwölftklässler in die Edith-Stein-Schule lockte. In zwei Räumen konnten auch weitere Interessierte den interessanten Ausführungen der Schülerinnen und Schüler lauschen.

Insgesamt hatten sich die SuS für anderthalb Jahre ernsthaft, kreativ und mit hervorragenden Ergebnissen in ihren Kolloquien mit ganz verschiedenen Themen auseinandergesetzt. So wurde über Prüfungsangst geforscht, das Vermächtnis der BUGA aus dem Jahre 2021 überprüft, untersucht, ob psychische Traumata heilbar sind, evaluiert, ob Stammzellspende genauso wichtig ist wie Blutspende sowie der Einsatz von Robotik in der Medizin genauer betrachtet und erwägt, ob und wie NS-Aufklärung in der Unterstufe möglich ist. Gemeinsam mit ihren innerschulischen und außerschulischen Betreuern, den Seminarfachlehrern und mit der Unterstützung ihrer Familien hatten alle SuS viel Kraft, Zeit und Arbeit investiert und das letztlich mit herausragenden Präsentationen im Kolloquium Ende Januar.

Die Mühen und das Erreichte wurden am Ende des Tages unter großem Beifall und mit individueller Würdigung durch Mitglieder des Fördervereins mit dem Seminarfachpreis ausgezeichnet.

Ein herzlicher Dank geht an alle, die dies ermöglicht haben.

 


Edith-Stein-Schule Erfurt