Alle Beiträge von Joachim Schindler

Büchertausch 2.0 an der ESS

Büchertausch 2.0 an der ESS

Auf zur 2. Büchertauschaktion an der ESS. Am Mittwoch (4.03.2026) in der ersten Hofpause ist es wieder soweit. Das Rennteam24 der Modellbau-AG organisiert die 2. Büchertauschbörse an unserer Schule. Wie bereits bei der ersten Runde im Mai 2025 können sich wieder alle SchülerInnen, KollegInnen und MitarbeiterInnen der ESS ganz einfach beteiligen. Bringt einfach ein Buch zum Tauschen mit und sucht euch neues Lesefutter aus.
Diese Gemeinschaftsaktion soll nicht nur Geld für neue Bücher sparen, sondern sie lässt unsere Schulgemeinschaft wieder ein bisschen mehr zusammen rücken. Wir freuen uns schon auf interessierte Gespräche von euch am Tauschtisch, wenn alte und neue Buchbesitzer vielleicht sogar direkt ins Gespräch kommen und sich kennen lernen. Durch das breite Angebot entdeckt ihr möglicherweise auch ganz neue Autoren oder Themenfelder, die euch vorher noch nicht aufgefallen waren. Lasst euch also überraschen!
Für die Modellbau-AG steckt hinter der 2. Buchtauschaktion noch ein weiterer wichtiger Gedanke: Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für uns in unserer Arbeit ein wichtiges Thema. Zur Bücherbörse werden Bücher weiterverwendet anstatt neu produziert oder entsorgt. Das schont Ressourcen und schärft das Umweltbewusstsein. Gleichzeitig bekommt ihr zuhause Platz im Schrank und könnt euch mit aktueller Literatur eindecken.

Diesmal soll der Fokus auch auf fremdsprachlicher Literatur liegen: ob englische, spanische, französische, ukrainische oder ganz andere Bücher… In der kommenden Woche werden unsere französischen Gäste unseren Schulalltag mit begleiten. Auch sie werden das ein oder andere Buch beisteuern und freuen sich schon auf den (Bücher-)Austausch mit euch. Eine gute Gelegenheit also mit den Gästen ins Gespräch zu kommen – auch wenn ihr nicht direkt in der interkulturellen Projektwoche dabei seid.

Die Idee zu der 2. Auflage des Büchertauschs kam während einer englisch-französischen Videokonferenz zwischen unseren und den französischen Abiturienten im Februar auf, als sie über Nachhaltigkeit im Schulalltag sprachen. Nicht nur reden, sondern etwas konkret anpacken, das war die Idee. Scannt eure Regale nun also nach Büchern, die ihr nicht mehr braucht und die in einem guten Zustand sind und bringt sie am Mittwoch mit in die Schule.
Am Ende des Schuljahres soll es übrigens die dritte Auflage Büchertausch 2.0 an der ESS unseren Büchertauschtisch geben. Dann könnt ihr neben Romanen, Comicbüchern oder Sachliteratur auch schon das eine oder andere neuen Lehrbuch für das kommende Schuljahr kostenlos ergattern!

Und übrigens: wer kein Buch zum Tauschen hat, kann sein neues Lieblingsbuch auch gegen einen geringe Spende bekommen. 

Wir freuen uns auf einen schönen Tauschtag! Euer Rennteam24 der ESS

 

 

ESS ist our Vibe – Olympische Winterspiele 2026

ESS ist our Vibe – Olympische Winterspiele 2026

Die Sportfachschaft der Edith-Stein-Schule hat für die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt: die Olympischen Winterspiele der ESS. In zwei Durchläufen verwandelte sich die Turnhalle in eine olympische Arena, in der Teamgeist, Fairness und Begeisterung für Bewegung im Mittelpunkt standen. Die Klassen traten dabei als Nationen mit ihrem Anfangsbuchstaben an und erlebten einen sportlichen Tag voller Höhepunkte.
Den Anfang machten die 5. Klassen, die für Argentinien, Bulgarien, Chile und Dschibuti an den Start gingen. Im zweiten Durchlauf folgten die 6. Klassen als Australien, Bulgarien, Kanada und Dschibuti. Schon die feierliche Eröffnungszeremonie sorgte für echte Olympia-Atmosphäre: Beim stimmungsvollen Athleteneinlauf präsentierten sich die Teams stolz mit ihren Fahnen, bevor der Präsident des EOK – Ediths Olympisches Komitee – Dr. Voigt die jungen Sportler*innen begrüßte und die Olympischen Winterspiele der ESS mit einer motivierenden Rede offiziell eröffnete. Der Athletenschwur, das Hissen der olympischen Fahne sowie der Fackeleinlauf mit dem Entzünden der Olympischen Flamme machten den Auftakt perfekt.
Anschließend starteten die Wettkämpfe in kreativen Wintersportdisziplinen, die von der Sportfachschaft ideenreich umgesetzt wurden. Beim Skeleton auf Rollerboards, der Skilanglaufstaffel auf Teppichski, Curling mit Ringen und dem Biathlon mit Teppichlangläufern und Softbällen waren Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamarbeit gefragt. Alle Teilnehmenden absolvierten alle Disziplinen, sodass ein abwechslungsreicher und spannender Wettkampf garantiert war. Eine professionelle Erwärmung bereitete die Teilnehmenden optimal vor, präzise Kampfrichter sorgten für faire Bewertungen, und immer wieder kam es zu Führungswechseln und knappen Entscheidungen.
Die Atmosphäre in der Halle war geprägt von lautstarken Motivationsrufen, Jubel und mitreißenden Emotionen. Die Schüler*innen unterstützten sich gegenseitig, feuerten ihre Teams an und wuchsen über sich hinaus. Am Ende konnten sich bei den 5. Klassen die Vertreter Bulgariens durchsetzen. Bei den 6. Klassen gewann überraschend der Wintersportgigant Dschibuti und sorgte damit für große Begeisterung. Die Nationen, die in beiden Altersklassen ein Team schicken konnten, hatten offensichtlich ihre Kräfte und Ressourcen besser bündeln können. Auf dem Siegertreppchen landeten dennoch alle durch weitere geteilte Plätze und somit gab es auch die verdiente Stärkung für alle Teilnehmenden.

Ein großer Dank gilt der Sportfachschaft für die Planung und Durchführung dieses Tages sowie den Klassenleitungen für die Unterstützung, aber vor allem den jungen Athleten*innen für ihren Einsatz.

 

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Dass Demokratie von fair geführten Debatten lebt, haben Mathilda (9b), Mathilde (8c), Remy und Raphael (beide 11c) als Debattenteilnehmende und Malou (9c), Mika und Leopold (beide 9a) sowie Melina und Niklas (beide 10d) als Jurorinnen und Juroren bei den Regionalfinals des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ eindrucksvoll gezeigt. Ein schöner Nebeneffekt: Mit Engagement, Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis und Überzeugungskraft waren sie damit auch erfolgreich.

Die Debatten für die Jahrgänge 8 und 9 fanden im Evangelischen Ratsgymnasium, für die Jahrgänge 10 bis 12 im Heinrich-Mann-Gymnasium statt. Dort bewiesen die Teilnehmenden ihre besonderen Debattierfähigkeiten. Nach zwei spannenden Qualifikationsdebatten konnten sich schließlich Mathilda (9b) und Remy (11c) für die Finalrunde qualifizieren. Mathilde (8c) und Raphael (11c) hatten ebenfalls überzeugende Beiträge geliefert und den Einzug ins Finale nur knapp verpasst.

Im Finale debattierte Mathilda (9b) zur Frage, ob in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel bei schriftlichen Prüfungen zugelassen werden sollen. Mit ihrer fundierten Argumentation konnte sie die Jury überzeugen und belegte den ersten Platz. Damit löste sie ein Ticket für die Landesqualifikation Ende März in Jena. Remy (11c) erreichte im Finale einen sehr guten vierten Platz und hat die Chance, eventuell als Nachrücker in die Landesqualifikation einzuziehen.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Jury: Mika, Leopold, Malou, Melina und Niklas wurden für ihre kompetente und verantwortungsbewusste juristische Arbeit ausdrücklich gewürdigt.

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Bundesweit nehmen jährlich rund 2.000 Schüler/-innen, 7.500 Lehrkräfte und 1.400 Schulen teil. Die Debatte als Wettbewerb schult insbesondere die Fähigkeit, Entscheidungen auf der Grundlage unterschiedlicher Standpunkte argumentativ zu begründen, aufeinander einzugehen und aktiv zuzuhören – entscheidende Kompetenzen für demokratisches Handeln und Meinungsvielfalt.

Stefan Borrmann

Schifoan – wow, wow, wow, wow

Schifoan – wow, wow, wow, wow

Nach kurzer Nacht und langer Anreise begann unser Skilager 2026 mit einer kleinen Herausforderung: Einige Gepäckstücke hatten zunächst eigene Reisepläne, tauchten jedoch im Laufe der Tage alle wieder auf, sodass dem Einzug auf der Geislhochalm nichts mehr im Wege stand. Oben erwarteten uns stabile Schneeverhältnisse und bestens präparierte Pisten – ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Skiwoche.
Noch nie waren so viele Totalanfänger dabei. Doch was anfangs mit vorsichtigen „Pizza–Pommes“-Bremsmanövern begann, entwickelte sich innerhalb von vier Tagen zu sicheren Abfahrten auf blauen,  roten und teilweise schwarzen Pisten. Die Fortgeschrittenen und Profis verfeinerten ihre Technik, zogen dynamische Carvinglinien und meisterten auch anspruchsvollste Hänge. Täglich mehrere Stunden auf der Piste forderten Ausdauer und Konzentration, wurden jedoch mit sichtbaren Lernfortschritten und großem Stolz belohnt.
Auch kulinarisch bleibt die Woche im Gedächtnis, neben den klassischen Hüttengerichten, allen voran die geliebte Backerbsensuppe, überraschte das Küchenteam mit einem Ausflug in die asiatische Küche. An einzelnen Tischen gab es zudem besondere Dessertkreationen, so dass offensichtlich nur ein großer Schluck „Skiwasser“ helfen konnte.
Ein Höhepunkt war sicher auch der bunte Abend u.a. mit Magie, Pantomime, Poesie und Gesang, wo einmal mehr deutlich wurde, wie viel Kreativität und Talent doch in so einigen steckt. Ebenso beeindruckend waren die Schneeschuhwanderungen auf den Wildkogel. Nach drei erfolgreichen Gipfelbesteigungen stellte die letzte Tour bei schwierigen Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung dar, die jedoch von allen souverän gemeistert wurde.
Für bleibende Erinnerungen sorgten neben vielen Bildern auf und neben den Pisten vor allem die spektakuläre Drohnenaufnahmen, die in einer eindrucksvollen Bilderschau die Woche aus völlig neuen Perspektiven erlebbar machten. Dazu gehörten sicher auch die vielen Sonnenstunden und überraschenden Wolkenformationen, die die Wildkogelarena immer wieder in ein neues Licht tauchten. Dankbar waren neben den Teilnehmenden auch die betreuenden Skilehrer*innen, dass alle so mitgezogen haben und nicht nur verletzungsfrei, sondern auch um viele positive Erfahrungen bereichert zu Hause angekommen sind.

 

 

Rückblick auf einen beeindruckenden Tag der offenen Tür

Rückblick auf einen beeindruckenden Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür 2026 an der Edith-Stein-Schule Erfurt bot erneut die Gelegenheit, die lebendige Schulgemeinschaft hautnah zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen des Schulalltags zu werfen. Entsprechend groß war das Interesse: Zahlreiche Besucher*innen und Besucher – darunter Eltern, Ehemalige, zukünftige Schüler*innen sowie viele weitere Interessierte – strömten durch das Schulhaus, um die vielfältigen Angebote zu entdecken und sich ein eigenes Bild vom Schulleben zu machen.

Schon beim Betreten des Gebäudes wurde deutlich, wie viel Engagement in der Vorbereitung steckte. Von den Kellerräumen bis unters Dach herrschte reges Treiben. Schüler*innen sowie Lehrkräfte präsentierten Projekte, führten Experimente vor, stellten ihre selbst programmierten Spielautomaten zur Verfügung, luden zu Rätseln ein und ermöglichten Einblicke in Unterrichtsmethoden, Exkursionen und Fahrten. Wer wollte, konnte selbst aktiv werden, sportliche Fähigkeiten testen oder an Mitmachstationen Neues ausprobieren. Auch für das leibliche Wohl war rundum gesorgt, sodass die Gäste den Tag in angenehmer Atmosphäre genießen konnten.

Besondere Anziehungspunkte boten die naturwissenschaftlichen und sportlichen Bereiche. Im Vivarium gaben Fachkundige spannende Einblicke in die Tierwelt und erklärten anschaulich die Vielfalt der dort gehaltenen Tiere. In der Turnhalle sorgten Rugby, Akrobatik, Fußball und Olympischen Winterspiele für jedermann für Bewegung und Begeisterung. Hier wurde nicht nur zugeschaut, sondern vor allem ausprobiert. Ebenso großen Zuspruch erhielt die Theateraufführung „Die Kinder sind dann mal weg …“ im DuG Raum unterm Dach. In der darunter liegende Etage präsentierte Modellautogruppe ihre vielfältigen Arbeiten u.a. auf einer eigens erstellten Rennstrecke im gesamten Flur. Vor dem Raum des Schulsanitätsdienstes konnten lebensrettende Maßnahmen trainiert werden und im Raum der Demokratie wurden die Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung am Schulleben aufgezeigt.

Im ganzen Gebäude war zudem zu spüren, dass diese Schule nicht nur offen, sondern auch hörbar ist. Verschiedene Chöre und Orchester sorgten für musikalische Höhepunkte und begrüßten die Gäste mit fröhlichen Stimmen. Die jüngsten Sängerinnen und Sänger überzeugten mit großer Ausstrahlung und sicher vorgetragenen Liedern, während der Jugendchor VoicESS mit über 40 Sänger*innen mit klangstarker Präsenz und mehrsprachigem und mehrstimmigem Repertoire begeisterte. Ein zusätzliches Sahnehäubchen stellte ein selbst begleiteter Soloauftritt zweier Schüler*innen dar.

Ein besonderes Erlebnis war erneut der „Klingel-Check“: An mehreren Stationen im Treppenhaus brachten Kleingruppen das Gebäude zum Klingen, indem sie auf Klingelzeichen kurze musikalische Ausschnitte präsentierten. Dieses innovative Format sorgte für leuchtende Augen, spontane Zugabenwünsche und eine Atmosphäre.

Auch die instrumentalen Ensembles zeigten die musikalische Vielfalt der Schule: Das orch.ESS.ta präsentierte bei seinem Neujahrskonzert Pop- und Filmmusik und gab am Mittag den musikalischen Rahmen zum nachgeholten LichterAusblick in der wundervoll illuminierten Aula. Das auf in inzwischen 14 Mitglieder angewachsene Vororchester demonstrierte bei seinem Auftritt eindrucksvoll, wie erfolgreich die Nachwuchsarbeit ist. Wer von den Besuchern selbst aktiv werden wollte, konnte im Wahlpflichtfach Musik Instrumente ausprobieren und musikalische Rätsel lösen.

Zum Abschluss des Tages richtete sich der Blick noch einmal auf die besonderen Leistungen der Schüler*innen. Traditionell zeichnete der Förderverein herausragende Seminarfacharbeiten aus, deren Verfasser*innen ihre Forschungsergebnisse zuvor einem breiten Publikum vorgestellt hatten. Diese Präsentationen machten deutlich, auf welch hohem Niveau und wie intensiv sich die Lernenden mit ihren Themen teilweise auseinandersetzen. Das Schulorchester gestaltete auch hier den festlichen Rahmen der Auszeichnung.

Angesichts der großen Vielfalt an Angeboten schafften es viele Gäste gar nicht, alles in Ruhe erkunden zu können. Spätestens im kommenden Jahr wird sich die Schule wieder öffnen. Bis dahin bleiben die Homepage und die Social-Media-Kanäle wichtige Informationsquellen für alle, die das Schulleben weiter verfolgen möchten.

>>> Das Programm des TdoT im Überblick

Hoher Besuch im Modellbauprojekt „24-Stunden-Rennen“ zum Tag der offenen Tür

Hoher Besuch im Modellbauprojekt „24-Stunden-Rennen“ zum Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür ist in jedem Jahr ein wichtiger Moment für alle SchülerInnen, LehrerInnen und MitarbeiterInnen, an denen alle stolz IHRE Edith-Stein-Schule der Öffentlichkeit präsentieren können. Diese besondere Gelegenheit ließen sich neben all den interessierten Familien mit ihren Kindern auch verschiedene Gäste, wie unser Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Frau Maria Thanheiser vom Bischöflichen Ordinariat Bistum Erfurt und unser französischer Kollege, Herr François Loueillette, aus dem Gymnasium mit Universität „St Joseph“ in Boulogne sur Mer nicht entgehen. 

In Begleitung unseres Schulleiters Dr. Voigt konnte Weihbischof Hauke die liebevoll vorbereiteten Räume der einzelnen Fachschaften und Projekte im Rahmen eines Rundgangs entdecken. Dabei machten sie auch Station im Erasmusraum und in der neu eingerichteten Werkstatt der Modellbau-AG in der 4. Etage, wo die regen Sprach- und Kulturaustauschaktivitäten mit verschiedenen europäischen Ländern vorgestellt wurden. Zu diesen Projekten zählt auch das Technik-Design-Projekt „Das 24-Stunden-Rennen“ am St Joseph in Boulogne sur Mer, zu dem unsere Schule zum nunmehr dritten Mal fahren wird. Vergleichbar mit dem französischen Autorennen „24 Stunden von Le Mans“ , starten an unserer französischen Partnerschule jedes Jahr im Mai zirka 20 Mannschaften mit ferngesteuerten Modellrennwagen im Maßstab 1:10. Wir konnten in den letzten 2 Jahren mit sehr guten mittleren Platzierungen das Rennen abschließen. Dieses überaus vielseitige Modellbauprojekt, was mittlerweile auch noch an einem 4-Stunden-Buggy-Rennen in Erfurt teilnimmt, lockt immer mehr SchülerInnen und MitarbeiterInnen der ESS und darüber hinaus an.

Gemeinschaft, Kreativität, technisches Know-How, sprachlicher und kultureller Austausch und besonders der innovative Gedanke in den verschiedenen Arbeitsgruppen bereichern seither die Arbeit der Projektmitglieder. 

Im Dezember 2025 konnte die Projektleitung gemeinsam mit allen Mitgliedern die Einweihung einer CNC-Fräse feiern, welche durch das große Engagement unseres Fördervereins und der Unterstützung der Staatskanzlei Thüringen realisiert werden konnte. 

Unser französischer Kollege, Herr Loueillette, verbrachte bereits die gesamte Woche in der Vorbereitung des Tages der offenen Tür in unserer Einrichtung und konnte bei zahlreichen Hospitationen nicht nur seinen pädagogischen Horizont erweitern, sondern hat uns auch maßgeblich bei der technischen und pädagogischen Arbeit mit der neuen CNC-Fräse vorangebracht: auf dem Weg zu einem Rennmodell im Mai 2026, das erstmals komplett selbst gebaut ist. Dieser technische Support bedeutet uns sehr viel und bestärkt die Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Woche: Unsere KollegInnen haben geholfen, Thüringer Einrichtungen und Firmen zu finden, an denen künftig SchülerInnen des St Joseph ins Praktikum gehen können. Damit strahlt unser Interesse an gelungener internationaler Zusammenarbeit über den Rahmen des schulischen Rahmens hinaus.  

Wir bedanken uns bei allen Gästen und Freunden unseres Projektes für ihr Interesse und Engagement für unser Technik-Design-Projekt!

Teresa Rumph im Namen der Projektbetreuer des Technik-Design-Projektes „Das 24-Stunden-Rennen“

 

Einladung zur Lesung und Gespräch mit Pater Klaus Mertes SJ

Einladung zur Lesung und Gespräch mit Pater Klaus Mertes SJ

Pater Klaus Mertes SJ Jesuit, Autor und langjähriger Schulleiter kommt am Dienstag, 24. Februar 2026 18:00 Uhr in der Aula der Edith-Stein-Schule Erfurt.

Herzensbildung

Für eine Kultur der Menschlichkeit

Wenn das Herz auf der Strecke bleibt – die stille Krise unseres Bildungssystems

Welche Werte brauchen wir wirklich, um in dieser Zeitenwende die Zukunft unserer Gesellschaft menschlich und lebenswert zu gestalten?

Der Jesuit und Pädagoge Klaus Mertes ist überzeugt: Es ist die Herzensbildung, auf die es ankommt. In seinem Buch warnt er davor, unser Bildungssystem nur noch nach dem globalen Markt und den Ergebnissen der PISA-Studie auszurichten, und plädiert dafür, die christlichen Grundwerte wieder stärker in die Mitte unserer Schulen und unserer gesamten Gesellschaft zu stellen. Dazu zählen für ihn eine Wiederentdeckung der Kultur des Hörens, der Stille und des Miteinanders, was nicht nur für unsere Schulen, sondern für unsere gesamte Gesellschaft zwingend notwendig ist.
Wir freuen uns auf ein offenes Gespräch mit Pater Mertes, Eltern, Lehrern und Schülern über die Kultur des Hörens und wie wir sie in Schule und Elternhaus wieder entdecken können?

Der Eintritt ist frei.
Es können signierte Bücher des Autors erworben werden.
Einladungsschreiben >>>

Anmeldung gerne unter ked-thueringen@online.de oder 0171 – 68 260 16

Stärkung der Schulsozialarbeit – Investition in die Zukunft

Stärkung der Schulsozialarbeit – Investition in die Zukunft

Zum Start des Jahres 2026 kann sich die Edith-Stein-Schule über zusätzliche Unterstützung in der Schulsozialarbeit freuen. Das Bistum Erfurt hat zum 1. Januar 2026 die Aufstockung des Stellenumfangs von einer auf eineinhalb Stellen genehmigt. Damit wird diese wichtige Arbeit an der Schule weiter gestärkt.

Schulsozialarbeiterin Frau Kuhlbrodt und Schulsozialarbeiter Herr Dietrich berichteten am 4. Februar 2026 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Bistums und der Caritas über ihre Arbeit vor Ort. Zu Gast in der Edith-Stein-Schule waren Caritasdirektor Herr Nitsche sowie Frau Thanheiser vom Bistum Erfurt. Im Mittelpunkt des Treffens standen die vielfältigen Aufgaben der Schulsozialarbeit: vom Klassenrat über teambildende Maßnahmen bis hin zu Einzelgesprächen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern sowie zahlreiche Projekte für die Schulgemeinschaft.

Schulleiter Dr. Voigt zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung: Seit 2018 sei die Schulsozialarbeit zu einem unverzichtbaren Bestandteil der pädagogischen Arbeit an der Edith-Stein-Schule geworden. „Für uns gehört die Schulsozialarbeit zum Team und wir sind unglaublich froh darüber“, betonte er.

Einigkeit herrschte darüber, dass die Schulsozialarbeit an der Edith-Stein-Schule ein sichtbares Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Bistum Erfurt und der Caritas ist – ein Beispiel, das Mut zu weiteren gemeinsamen Initiativen macht.

Mit der Aufstockung des Stellenumfangs können die beiden Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter künftig noch wirksamer und zielgerichteter in, mit und für die Schulgemeinschaft arbeiten. Die Entscheidung des Bistums zeigt, dass es gerade in Zeiten finanzieller Herausforderungen ein zentrales Anliegen bleibt, in die Zukunft junger Menschen zu investieren.

Voller Einsatz mit Erfolg

Voller Einsatz mit Erfolg

Am 5.2.26 waren Mannschaften der 5. und 6. Klasse im Rahmen der Projekttage am Ratsgymnasium zu einem Fußballturnier eingeladen. Unsere beiden Teams schlugen sich sehr gut und erreichten in ihren Staffeln über die Plätze 1 und 2 das Halbfinale. Team 2 gewann beide Vorrundenspiele (5:1 und 1:0), Team 1 gewann 1:0 und verlor 0:2.
Im Halbfinale mussten unsere Teams leider gegeneinander spielen, was mit einem 5:1 für Team 2 endete. Sehr unterschiedlich verliefen die Platzierungsspiele: Team 1 gewann das Spiel um Platz 3 mit 1:0 und Team 2 verlor mit dem gleichen Resultat ein spannendes und gutklassiges Finale.
Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren im Ratsgymnasium für die Einladung und die reibungslose Organisation. Ein großes Lob für unsere Fußballer, die mit hohem Einsatz spielten und mit Platz 2 und 3 erreichten.

 

Gastgeber gesucht!

Gastgeber gesucht!

Wir freuen uns sehr auf die erste Märzwoche. Denn dann kommen unsere französischen Gäste aus Boulogne sur Mer an unsere Schule. Für diese Zeit der Begegnung und des kulturellen Austauschs werden noch Familien gesucht, die von Montagabend bis Samstagmorgen (2.-7.03.2026) einen Gastschüler bei sich aufnehmen können. Die Kommunikationssprache in dieser internationalen Woche wird Englisch – Französisch – Deutsch sein! Ihr könnt helfen? Dann meldet euch gleich bei Frau Rumph oder im Sekretariat (teresa.rumph@ess-erfurt.de).


Edith-Stein-Schule Erfurt