Alle Beiträge von Olaf Beuster

Gottesdienst zum Fastenprojekt

Gottesdienst zum Fastenprojekt

Stark im Singen – stark im Glauben

Die Klasse 7b präsentierte im Gottesdienst zum Auftakt des Fastenprojekts in der Lorenzkirche zwei Chorstücke unter Leitung von Musiklehrer Ekkehard Fellner. Mit dem „Kyrie“ und dem „Agnus Dei“ von Traugott Fünfgeld wurden alle 7. Klassen und die Gemeinde eingestimmt auf den gemeinsamen Projekttag. In der Predigt wurde das Fastentuch erklärt und anschließend das Aschenkreuz ausgeteilt.

Kinder-Uni

Kinder-Uni

Wir, die Klasse 6A, haben am 12.12.2018 die Kinder-Uni zum Thema „Fühlen, denken, handeln — wie funktioniert der Mensch?“ besucht. Das Experimentieren hat uns viel Spaß gemacht. Wir waren Versuchsleiter und „Versuchskaninchen“ und haben zum Beispiel einen Puddingtest gemacht, wo wir Vanillepudding braun gefärbt haben und andere Kinder gefragt haben, wie es schmeckt (süß, fruchtig oder schokoladig).

Liv  und Leona

Burgerplaneten, Riesenköpfe und mehr beim Graffitiprojekt

Burgerplaneten, Riesenköpfe und mehr beim Graffitiprojekt

Schüler der achten Klassen erschufen Fantasiewelten mit Spraydosen. Unterstützung von Künstler Max Kosta.

Auf der Terrasse der Edith-Stein-Schule klackert und zischt es an diesem 15. Januar. Achtklässler wuseln aufgeregt um weiße Pappboxen herum, die sie gerade mit skurrilen Graffitis besprühen: Burgerplaneten im Weltraum stehen neben überdimensionierten Köpfen und Mangafiguren. Für das Graffiti-Kunstprojekt der 8b und 8c hat sich die Schule mit dem Künstler Max Kosta prominente Unterstützung geholt.

Kosta geht herum und gibt den Schülergruppen Tipps. Hier lohnt es sich zu sprenkeln, dort ist etwas mehr Abstand nötig für den perfekten Farbübergang. Man berät, wo der nächste Punkt, der nächste Strich mit der Sprühdose platziert wird. Und immer: Vom Hintergrund nach vorn sprayen!

Fragerunde in der Künstlerwerkstatt

Ortswechsel, wenige Stunden zuvor: Die Achtklässler haben es sich in der Werkstatt des Künstlers gemütlich gemacht und wollen ihre Fragen loswerden.

Wie er zur Graffitiszene gekommen ist? Vor etwa 18 Jahren habe er in der Schule begonnen, Unterrichtslangeweile mit Skizzen auf dem Papier zu bekämpfen. „Ich war im Kunstunterricht gut, habe auch an Zeichenwettbewerben teilgenommen. Aber den Rest habe ich mir selbst beigebracht“, erzählt Max Kosta den Schülern. „Es geht darum, Buchstaben immer wieder neu auszuformen, andere Farben auszuprobieren und seinen eigenen Style zu entwickeln.“

Irgendwann brachte er die Skizzen dann an Wände. Seine Bilder schmücken Stromkästen in Erfurt, aber auch Fassaden in Kalifornien und aller Welt. Jährlich kommen bis zu 300 Bilder hinzu. „Ich bleibe also in Übung“, grinst Kosta.

Besonders an der Graffitikunst reizt ihn: „Die unglaubliche Freiheit. Es gibt Grundsätze, die auf Respekt beruhen, aber viele Möglichkeiten“, schwärmt Kosta. Außerdem könne man seine Bilder überall im öffentlichen Raum sehen.

Ausstellung am Tag der offenen Tür

Ob es auch mal Ärger mit der Polizei gegeben habe, wollen die Achtklässler wissen. Er sei immer mal beim „ungefragten Sprühen“ erwischt worden, wie er es nennt. Den Schülern rät er heute jedoch von illegalen Graffitis ab. Vielerorts gebe es mittlerweile „Hall of Fames“, freigegebene Flächen für die Sprayer.

Gefördert wurde das Projekt der Schule vom Immobilienberatungsunternehmen Drees & Sommer, in dessen Auftrag die Schüler zuvor ihre Visionen einer Welt im Jahr 2050 in Bildern festgehalten hatten. Herausgekommen ist auch ein kleines Kunstwerk. Ein nützlicher Wochenplaner, welcher die Visionen und Ideen unserer Schüler in besonderer Weise präsentiert.

Auf der Schulterrasse geht es nun an die letzten Details. Die Werke der jungen Künstler werden am Tag der offenen Tür der ESS am 2. Februar zu sehen sein. Ganz legal und ohne Polizeieinsatz.

von Benedikt Bathe

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Luther und …

Luther und …

Am Mittwoch den 19. Dezember fuhren die Schüler des Stammkurses 12a mit Herrn Bartsch und Herrn Beuster nach Eisenach zu einer Exkursion auf die Wartburg. Wir hatten einige Stunden im Deutschunterricht über das Thema „Martin Luther – ein großer Deutscher?“. Dazu hielten wir Vorträge zu den Bereichen Luther und der Papst, die Bauern, die Juden, die Frauen, Luther im Nationalsozialismus und der DDR und Luther und die Sprache. Auf der Wartburg lernten wir noch einiges über seine Zeit dort.

Schon auf dem Weg vom Bahnhof zur Wartburg hat uns Herr Bartsch einige interessante Stellen in Eisenach gezeigt, wie zum Beispiel das „Schmales Haus von Eisenach“ am Johannisplatz 9. Dieses ist eines der kleinsten bewohnten Häuser Deutschlands. Außerdem erfuhren wir von ihm viel zur Geschichte der Wartburg und ihren Bewohnern. Das Wetter an dem Tag war kalt und nebelig, sodass die Aussicht nicht perfekt war, aber immerhin regnete es auch nicht. Um 11:55 begann die Führung durch die Wartburg vom Hauptgebäude über die Torhalle, die neue Kemenate und den Dirnitz wurden wir zum Margarethengang und der Vogtei geführt, wo sich die Lutherstube befindet.

Nach der Führung machten wir uns auf den Rückweg nach Eisenach. In Eisenach hatten wir eine Stunde Freizeit um uns weiter die Stadt und den Weihnachtsmarkt anzuschauen. Gegen 17:00 waren wir zurück in Erfurt.

Stammkurs 12A

Siyabonga Spendenbericht

Siyabonga Spendenbericht

Liebe Siyabonga-Freunde, wieder geht ein spannendes Vereinsjahr zu Ende, in dem wir Dank Eurer/Ihrer Spenden vielen benachteiligten Kindern und
Familien in unseren vier südafrikanischen Hilfsprojekten einen
Funken Hoffnung schenken konnten.
2018 haben wunderbare Spendenaktionen … mehr …

Sternsinger

Sternsinger

„Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg …“ klingt es froh und lautstark durchs Foyer der ESS. Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen bereiteten sich am Mittwoch, 09. Januar 2019 in einer Andacht mit Gebet und Liedern vor, um anschließend als Sternsinger in alle Klassen zu ziehen und den Segen zu bringen und um Spenden für die diesjährige Sternsingeraktion zu bitten. In diesem Jahr werden Projekte für Kinder in Peru unterstützt. Allen Spendern und den fleißigen Sternsingern ein herzliches Dankeschön.

Ángeles spielt gerne Klatsch- oder Ballspiele. Ihre Freundinnen müssen genau zielen, denn Ángeles sitzt wegen einer Muskelkrankheit im Rollstuhl. Die Mädchen kichern viel beim Spiel, sie kennen sich gut und besuchen gemeinsam die zweite Klasse. Dass Ángeles nicht laufen kann, ist für ihre Freundinnen kein großes Thema. „Wir helfen ihr manchmal in der Pause“, sagt Melanie. „Wir holen ihr am Schulkiosk was zu essen, wenn sie etwas will“, berichtet Camila. Der liebevolle Umgang der Mädchen untereinander ist in Peru leider keine Selbstverständlichkeit. Viele Kinder mit Behinderung erleben täglich Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie werden von ihren Familien versteckt, vernachlässigt oder sogar ausgesetzt – aus Scham oder weil ihre Eltern nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen und sie versorgen sollen. Besonders Kinder und Jugendliche mit Behinderung, die aus armen Verhältnissen stammen, haben kaum eine Chance, eine schulische Förderung oder gar eine Ausbildung zu erhalten. .. mehr …

55 mal eine Chance auf Leben

55 mal eine Chance auf Leben

Am 5. Dezember nahmen die Zwölftklässler an einer Typisierungsaktion für die Stammzellspende teil. Was sich hinter diesem sperrigen Namen verbirgt, erklärte Christina Fischer von der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) den Schülern: Eine lebensrettende Behandlungsmethode für Leukämie-Patienten.

Bei einer Typisierungsaktion geben die Teilnehmer Speichelproben ab. Deren DNA-Struktur wird im Labor analysiert und in einer Datenbank gespeichert. Werden für einen Leukämie-Patienten Stammzellen gesucht, kann mithilfe dieser Datenbank weltweit ein „genetischer Zwilling“ gefunden werden. Erklärt er sich zur Spende bereit, wird Blut oder Knochenmark aus seinem Körper transplantiert.

Leukämie, das in Deutschland alle 45 Minuten diagnostiziert wird, verursacht die massenhafte Bildung von weißen Blutkörperchen. Diese breiten sich im Knochenmark aus und beeinträchtigen organische Funktionen. Häufig sind Kinder und Jugendliche betroffen. Der Patient benötigt gesunde, körperfremde Zellen, um Antikörper gegen den Blutkrebs bilden zu können. War die Stammzellspende erfolgreich, ist Heilung möglich. „Die Stammzellspende ist keine Garantie auf Leben, aber sie ist eine Chance auf Leben“, fasste Christina Fischer zusammen und berichtete von berührenden Freundschaften, die zwischen Spendern und Patienten entstanden seien.

Das Registrieren für die Spenderdatei ist ganz einfach: Formular ausfüllen, Wattestäbchen in den Mund und ab in einen Umschlag. Die DSD bietet dies, finanziert durch Spenden, kostenlos an. Auch die Schüler konnten sich im Anschluss an Fischers Vortrag registrieren lassen.

Bundesweit sind rund 7,5 Millionen Spender in der Datenbank registriert. Am 5. Dezember kamen 55 neue Einträge, fast der gesamte Jahrgang, hinzu. „Das ist ja eine richtige Vorzeigeschule“, freute sich Christina Fischer. Doch der Kampf gegen Blutkrebs geht weiter – und braucht breite Unterstützung: Noch findet jeder fünfte Erkrankte keinen genetischen Zwilling.

Espresso holt das Triple beim Schülerzeitungspreis

Espresso holt das Triple beim Schülerzeitungspreis

Zum dritten Mal in Folge darf sich der Espresso beste Schülerzeitung Thüringens nennen. Kultusminister Helmut Holter zeichnete die Redakteure am 6. November mit dem Thüringer Schülerzeitungspreis in der Kategorie „Weiterführende Schulen“ aus.

In ihrer Laudatio lobte die Jury die Berichterstattung rund um die U18-Wahl und das Schuljubiläum sowie das Layout der Zeitung. An der Juryentscheidung waren erfahrene Journalisten und Pädagogen beteiligt. Nach der Preisverleihung im Kultusministerium erhielten die Redakteure eine praxisnahe Einführung in den Fotojournalismus.

Chefredakteur Benedikt Bathe zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: „Dass wir nach 2016 und 2017 erneut den Schülerzeitungspreis an die ESS holen, ist eine tolle Bestätigung der Arbeit unserer ganzen Redaktion – und er tröstet über so manche Nachtschicht bei der Erstellung der Zeitung hinweg.“ Hanna Kleinert, ebenfalls Chefredakteurin, ergänzt: „Die Auszeichnung motiviert gerade auch unsere jüngeren Redakteure, weiterhin Arbeit in den Espresso zu stecken.“

Der Thüringer Schülerzeitungspreis ist mit 250 Euro dotiert und wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie dem Jugendpresse-Netzwerk Thüringen verliehen. Mit dem Gewinn im Landeswettbewerb nimmt der Espresso automatisch am Bundeswettbewerb im kommenden Jahr teil. Nach Ministeriumsangaben gibt es über 200 Schülerzeitungen in Thüringen.

Ein Bild von der Schülerzeitung kann man sich beim Adventskonzert am 6. Dezember machen – dann erscheint die neue Ausgabe des Espresso.

Chemie-Exkursion zur Uni Jena

Chemie-Exkursion zur Uni Jena

Die Schüler der Klasse 10a besuchten am 25.10. im Rahmen einer Exkursion des Faches Chemie das Schülerlabor der Universität Jena. Dort bekamen sie die Möglichkeit, ausgiebig zum Thema Waschmittel zu experimentieren.

Nachdem wir Jena mit dem Zug erreicht hatten und den kurzen Fußmarsch zur Uni hinter uns gebracht hatten, wurden wir zunächst mit der nötigen Schutzkleidung ausgestattet und in die Regeln des Experimentierens eingewiesen. Danach konnten wir auch schon beginnen. Uns standen insgesamt 22 Stationen und zwei Stunden Zeit zur Verfügung, unser Wissen zu erweitern und praktische Erfahrungen zu sammeln. Der Inhalt der verschiedenen Stationen reichte von der Geschichte der Waschmittel über deren Funktionsweise und Zusatzstoffe in Waschmitteln bis hin zu ökologischen Aspekten. Bei den vielen interessanten Experimenten wurden wir stets von aufgeschlossenen Studenten unterstützt und konnten so viele neue Erkenntnisse gewinnen.

Alles in allem war dieser Tag ein gelungener Ausflug mit wertvollen Einblicken in die Laborarbeit und das überraschend komplexe Thema Waschmittel.


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Edith-Stein-Schule Erfurt