Alle Beiträge von Olaf Beuster

Jahrbuch 2018/2019

Jahrbuch 2018/2019

Liebe Schüler, Eltern, Lehrer und alle Interessierten der ESS, das aktuelle Jahrbuch kann gegen eine Gebühr von 8 € im Sekretariat erworben werden.

Mit 12 Jahren an die Universität?

Mit 12 Jahren an die Universität?

Mit 12 Jahren an die Universität?

Wir schon! Am 6.11.2019 trafen wir uns mit Frau Reiber vor dem Universitätsgelände. Jeder Schüler unserer Klasse erhielt einen Studentenausweis der Erfurter Kinder-Uni.

Jedes Mal, wenn wir zukünftig studieren gehen, bekommen wir einen Stempel – und dann gibt´s als Abschlusszeugnis… na ratet mal! … ´ne Überraschung!

An unserem ersten Studientag lernten wir, wie man selbst Tinte herstellt und hebräisch auf Pergament schreibt. Pergament ist die Haut von Tieren. Um ein großes Blatt oder sogar ein Buch zu erhalten, näht man das Pergament mit Sehnen zusammen. Es werden nur koschere (=reine) Tiere verwendet. Herr Mark Fernadi, ein Schreiber aus Jerusalem, erklärte uns, dass jüdische Gläubige immer einen Gebetsriemen tragen. An ihm befindet sich eine Schatulle. Sie enthält eine kleine Rolle mit einem Gebet darauf.

Als nächstes zeigte uns Herr Fernadi, wie man aus Truthahnfedern Schreibfedern schneidet. Die Federn, mit denen wir geschrieben haben, hat Mark selbst geschnitzt. Er hatte sogar eine Linkshänderfeder.

Wir konnten uns viele Sachen, wie Leder, getrocknetes Harz und Schriftzüge aus dem Hebräischen anschauen. Zuletzt durften wir das Zeichnen hebräischer Schrift ausprobieren.  Wir erfuhren, dass man im Hebräischen von oben rechts nach unten links schreibt.

Wir haben unsere Namen geschrieben:

Wir bedanken uns ganz herzlich für den lehrreichen Tag bei Herrn Farnadi und Frau PD Dr. Claudia Bergmann von der Universität Erfurt.

Linda, Thore, Marie, Kl. 6d

 

 

Mark Farnadi-Jerusalmi wurde in Ungarn geboren. In Israel studierte er Druck und Computergrafik und wurde Sofer (= Schreiber), weil sich in diesem Beruf sein Interesse für das Judentum, für Kunst und für Linguistik vereinen lässt. 2005 erhielt er sein Sofer-Zertifikat, 2016 seinen Magister Artium in Jüdischer Kulturgeschichte. Gegenwärtig arbeitet er an seiner Doktorarbeit in Paris und Budapest.

Frischer Wind in Sondershausen… Orchester und VoicEss auf Probenfahrt

Frischer Wind in Sondershausen… Orchester und VoicEss auf Probenfahrt

Frischer Wind in Sondershausen… Orchester und VoicEss auf Probenfahrt

„… das unerreichte Ideal aller Musikinstrumente; eine Erfindung von unschätzbarer Bedeutung für Lehrer, Schüler, Publikum und alle Künstler.“ Auch Max Reger studierte Musik in Sondershausen. Die ständige Weiterentwicklung ist also immer möglich und sollte ein Geschenk für jeden Musiker sein. Danach strebten auch die Musikerinnen und Musiker des Orchesters sowie die Sängerinnen und Sänger des Jugendchores im Orchesterlager 2019. Dazu besuchten sie vom 27.10. bis 30.10. die Landesmusikakademie Sondershausen, welche eine Fortbildungs- und Weiterbildungsstätte für Musikausübende darstellt. Es wurden Stücke für das Adventskonzert am 5.12.2019, welches in der Reglerkirche stattfinden wird, erarbeitet. Dabei stand das gemeinsame Musizieren, gemeinsames Essen und natürlich der Spaß im Vordergrund. Am Dienstag organisierten die begleitenden Lehrer eine besondere kulturelle und historisch erinnernde Vorstellung: Als Abwechslung führte eine kurze aber erfrischende Wanderung die Schülerinnen und Schüler zu einem nahegelegenen Kino, in welchem sie den Film “Ballon“ sahen, welche eine Produktion von Michael Bully Herbig repräsentiert. Dort wurde der Ballonbau einer Familie der DDR von 1979 thematisiert, welche eine erfolgreiche Flucht über die Grenzzone in den Westen erreichten. Nach einer tiefgründigen Diskussionsrunde auf dem darauffolgenden Spaziergang zurück in die Landesmusikakademie folgten erneut die Proben der beiden Ensembles. Am Abend nach den langen Proben folgten meist gemeinsame Picknicke auf den Fluren, welche mit dem leidenschaftlichen Singen bereits gelernter Stücke seitens beider Ensembles begleitet wurde. Am 30.10. trafen die jungen Musiker mit sichtlicher Freude und neu erworbenen musikalischen Erkenntnissen erneut in Erfurt ein. Ein großer Dank gilt auch unseren begleitenden Lehrern Herr Müller, Herr Habermann, Herr Fellner und Herr Wust, welche die Fahrt organisierten und mit musikalischem Engagement sowie Geduld und Freude die Stücke mit uns übten und erarbeiteten.

 

Theresa Kurze

Einladung zum Eltern-Gesprächsabend

Einladung zum Eltern-Gesprächsabend

Herzliche Einladung zum Eltern-Gesprächsabend

am Dienstag, den 12.November um 19.00 Uhr in der Aula der Edith-Stein-Schule

Thema: Kirchenentwicklung im Bistum Erfurt – Achtsam weiterbauen.  Kirche vor Ort leben – die Edith-Stein-Schule                            

Referentin:   Frau Dr. Anne Rademacher, Seelsorgeamtsleiterin Bistum Erfurt

In seiner Predigt zur Bistumswallfahrt am 15. September sagte unser Bischof mit Blick auf die Veränderungsprozesse, die unsere Kirche durchläuft:

„Wie geht es weiter? Bei der Suche nach einem biblischen Leitwort für unseren weiteren Weg habe ich mich inspirieren lassen vom Apostel Paulus, der die Gemeinde in Korinth mit einem Bauwerk verglichen hat, an dem immer weiter gebaut wird. Er hat die Korinther gemahnt hat: ‚Jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut. (1 Kor 3,10) „Achtsam weiterbauen“ das ist unsere Aufgabe! Was bauen wir neu? Was müssen wir abbauen? Was bauen wir zusammen? Wir überlegen gemeinsam, wie wir die Zukunft gestalten.“

Als Teils unseres Bistums spüren auch wir als Schulgemeinschaft, wie sich unsere Kirche verändert. Die Frage, wie die kirchliche Realität in Thüringen aussieht, betrifft auch uns. Welche Rolle kann und / oder soll unsere Edith-Stein-Schule dabei spielen? Darüber würden wir gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns sehr, dass Frau Dr. Rademacher, die als Seelsorgeamtsleiterin des Bistums maßgeblich an diesem Prozess der Kirchenentwicklung beteiligt ist, an diesem Abend unser Gast sein wird und uns thematisch in den Abend einführen wird.

Wir freuen uns auf diesen Abend.

Mit besten Grüßen

Sven Voigt                                                   Christiane Hennig-Schönemann

Schulleiter                                                   Schulseelsorgerin

Projekt Erde

Projekt Erde

Aufführung am 1. Oktober 2019 18:Uhr in der Aula der Edith Stein Schule

Intelligente aber wenig emotionale und stark technisierte Wesen eines anderen Planeten treffen durch Zufall auf den Planeten Erde und überlegen nun, ob sie mit diesem offiziell Kontakt aufnehmen sollen. Die Oberste beschließt Abgesandte auf die Erde zu schicken, die sich in bestimmten Institutionen (Schule, New York City, Kreuzfahrtschiff, Altersheim) als Menschen tarnen, um Funktion und Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Die Wesen bekommen eine menschliche Identität und bemerken ziemlich schnell, dass man die zu untersuchenden Orte der Erde nur schlecht einseitig betrachten kann…

Die Theater AG der Schule nahm mit dem Stück Projekt Erde bei den Thüringer Schultheater Tagen 2019 teil und durfte im Rahmen des Festivals ihr Stück aufführen, an Workshops teilnehmen und die Stücke der anderen Teilnehmer rezensieren. Diese Zeit an der Schotte, die vom Förderverein unterstützt wurde, war eine große Bereicherung für die jungen Schauspieler, insbesondere die Impulse erfahrener Theaterpädagogen und die Zusammenarbeit mit anderen jungen Schauspielenden. Wir freuen uns sehr, das Stück nun auch der Schulgemeinschaft sowie Freunden und Bekannten zeigen zu dürfen und laden Sie alle herzlich ein.

Link zur Galerie

Erklärvideo der 8a

Erklärvideo der 8a

Wolfgang Herrndorfs Buch „Tschick“ kurz erklärt

Als Projekt zu dem Buch „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf ist im Juni 2019 im Deutschunterricht der 8a unter anderem von einer Schülergruppe ein ansprechendes Erklärvideo entstanden. Seht selbst und lasst euch dazu anregen, das Buch zu lesen!

„Wunderbare Vielfalt“ in Ungarn

„Wunderbare Vielfalt“ in Ungarn

Vom 1.-7. September 2019 fuhren 25 Schülerinnen und  Schüler mit ihren Lehrern Herrn Döring und Herrn Bartsch unter der Überschrift „Wunderbare Vielfalt“ im Rahmen der Studienreisen der 12. Klassen für 7 Tage nach Ungarn.

Auf dem Programm standen natürlich die Hauptstadt Budapest mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Budaer Burg, Fischerbastei und  Matthiaskirche auf der Budaer Seite sowie St. Istvan Basilika, Heldenplatz und dem beeindruckenden Parlament auf der Pester Seite.

Die Ausflüge in den Norden des Landes zeigte die vielfältige Geschichte, so in der Kathedrale von Esztergom und der Königsburg von Viségrad.

Beim Abstecher in den Süden des Landes an die kroatische Grenze lernte  die Gruppe sowohl ungarndeutsche Bräuche und den Weinanbau in Villany als auch die moderne Studentenstadt Pécs  mit mediterranem Flair kennen.

Ein gutes Hotel mit riesigem Schwimmbecken und gutem Frühstücksangebot sowie die nahe gelegene Margareteninsel als Freizeitziel rundeten die gelungene Woche ab.

Alle waren sich am Ende einig, dass Ungarn eine Reise wert ist und viele sicherlich wieder in dieses vielfältige Land reisen werden.

 

Klassen 11 in Weimar am Bauhaus

Klassen 11 in Weimar am Bauhaus

Am 21. Juni waren die Kunstkurse der elften Klasse am Bauhaus in Weimar unterwegs. Sie haben das Haus am Horn und die Bauhaus-Universität besichtigt.

Zwölfern gelingt der „ESScape“

Zwölfern gelingt der „ESScape“

Mit einem bunten Abigag haben die Zwölftklässler am 10. April ihren letzten Unterrichtstag der Oberstufe gefeiert. Bereits am Morgen empfingen sie ihre Mitschüler am Schultor mit Seifenblasen und Schminke. Auch das Schulhaus wurde „festlich“ geschmückt – mit Konfetti in Form von alten Klassenarbeiten. Als Höhepunkt des Tages präsentierten die Abiturienten in den Mittagsstunden ihr Showprogramm. Begleitet von viel Musik, traten hier Lehrer und Schüler in spannenden Wettbewerben gegeneinander an; auf dem „Stundenplan“ standen unter anderem Rechnen, Zeichnen, Gesang und Basketball. Auch das Männerballett durfte traditionell nicht fehlen – inklusive special performance zweier Lehrer zum Schluss. Ganz vorbei ist die Zeit der Zwölftklässler an der ESS jedoch noch nicht: Im Mai stehen die Abiturprüfungen an…

Fotos: Benedikt Bathe



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