Alle Beiträge von Olaf Beuster

Spendenaufruf „ESS hilft“

Spendenaufruf „ESS hilft“
Liebe Edith-Stein-Schul-Gemeinschaft!

Unsere Hilfe wird gebraucht!

10 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine bereichern seit einigen Tagen unsere Schulgemeinschaft. Sie mussten ihre Heimat verlassen und haben sich aufgemacht in ein fremdes Land. Ich bin begeistert, wie offen und hilfsbereit unsere Schülerinnen und Schüler die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler in ihrer Mitte willkommen heißen. Das zeichnet unsere Schule aus!

Damit unsere neuen Mitschülerinnen und Mitschüler gut bei uns lernen können, brauchen wir aber weitere Hilfe. Kosten für Schulmaterialien, Schulspeisung, Teilnahme an Exkursionen oder Wandertagen und sonstige Anschaffungen fallen an. Es wäre ein ganz starkes Signal der Freundschaft und Solidarität, wenn wir Spenden aufbringen könnten, um diese Kosten zu tragen.

Wir haben in unserer Netzwerkgruppe „ESS hilft“ zusammengerechnet, was an Kosten für 10 Schülerinnen und Schüler zusammenkommt und sind dabei bei eineBetrag von 8.000,-€ gelandet. Das ist eine Menge Geld. Das weiß ich. Aber es ist gut angelegt, denn es ist eine Investition in Menschlichkeit und Zukunft!

Wenn Sie also spenden möchten, können Sie gerne auf folgendes Konto einen Betrag überweisen:

IBAN: DE08 3706 0193 5000 1420 10 (PAX-Bank)

Kennwort für das Spendenkonto: Herzlich willkommen! 

Selbstverständlich werden wir Sie über das aktuelle Spendenaufkommen auf dem Laufenden halten!

Ein ganz herzliches Dankeschön!

Dr. Sven Voigt​​​​​​       Christiane Hennig-Schönemann
Schulleiter​​​​​​​                     Schulseelsorgerin

Sternensingeraktion 2022

Sternensingeraktion 2022

Auch unsere Schulgemeinschaft beteiligt sich in diesen Tagen an der Sternsinger-Aktion, um für Kinderprojekte Spenden zu sammeln. Unter dem Motto: „Lasst uns die Welt verändern – Sternsingen 2022 #Gemeinsamgehts“ sind seit Weihnachten viele tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterwegs, um auf die weltweite oft sehr schwierige Situation der Kinder aufmerksam zu machen und ganz konkret mit Geldspenden zu helfen (Infos unter: sternsinger.de). Dabei bitten die Sternsinger um Gottes Segen: „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“).
Auch für unsere Edith-Stein-Schulgemeinschaft erbitten wir Gottes Segen im Jahr 2022 und wir wollen dabei mithelfen, dass unsere Welt ein wenig heller wird. Deshalb steht bis zum Freitag, den 14.01.von 12. bis 15.00 Uhr Spendenboxen vor der Teestube bzw. Bibliothek, in der Eure Spenden gesammelt werden. Alle 5.Klassen beschäftigen sich am 11.01. im Religionsunterricht mit dem Thema der Sternsinger-Aktion. Da wir in diesem Jahr nicht singend durch unsere Schule ziehen können, bekommen die anderen Klassen am Donnerstag ein kleines „Sternsinger-Paket“ mit einem Segensgebet und einem Segens-Aufkleber für die Klassentür. Da die 5. Klassen durch die Corona-Situation nicht als Sternsinger umherziehen können, haben wir zusätzlich  einen kleinen Videobeitrag erstellt.

 

Neujahrsgrüße

Neujahrsgrüße

Der Jugendchor VoicESS wünscht allen eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start in des Neue Jahr 2022.

Geschafft!!! Abschlussjahrgang 2021

Geschafft!!! Abschlussjahrgang 2021

In einem würdevollen Rahmen erhielten die Absolventinnen und Absolventen unserer Edith-Stein-Schule ihre Zeugnisse. Aufgrund der aktuellen Regeln erhielten die vier Abschlussklassen des Gymnasiums und die Abschlussklasse unserer Regelschule jeweils innerhalb eines Gottesdienstes ihre Reifenachweise überreicht. Immerhin konnten wir wieder im Dom feiern. Für den weiteren Lebensweg gab es viele gute Worte und zum Abschied berührende Klänge. Wir gratulieren unseren Abschlussklassen, die zwei außergewöhnliche Jahre erfolgreich zu Ende gebracht haben.

Der Chor probt wieder!

Der Chor probt wieder!
Endlich: Wohlige Klänge schweben wieder Nachmittags durch das Schulhaus!
Seit dieser Woche dürfen unsere Chöre wieder zusammen kommen und proben.
 
Jugendchor VoicESS: Mittwoch, ab 14.15 Uhr
Kinderchor ESS-Kids: Montag, ab 14.00 Uhr
 
Immer in der Aula – natürlich mit Abstand am besten!

Jahrbuch 2019/2020

Jahrbuch 2019/2020

Auch in diesem Jahr gibt es ein Jahrbuch, in welchem über die besonderen Ereignisse berichtet wird, die wir als Schulgemeinschaft im letzten Schuljahr zusammen erlebt haben. Dabei steht das erste Schulhalbjahr natürlich in einem Gegensatz zur zweiten Hälfte, was die Erlebnisse und Aktionen angeht. Dennoch zeigen auch die Berichte aus dem Frühjahr 2020, wie gut Schule auch unter extremen Bedingungen funktionieren und welche Möglichkeiten gemeinschaftlichen Handelns es geben kann.

Das Jahrbuch ist ab sofort für 8€ im Sekretariat erhältlich. Ehemalige und andere Interessierte, die zur Zeit nicht in die Schule kommen dürfen, können über das Sekretariat ihre Bestellung telefonisch in Auftrag geben.

Schülerstipendium 2021

Schülerstipendium 2021

Du besitzt eine außergewöhnliche Begabung oder Begeisterung? Mit bis zu 1000 € unterstützt der Förderverein Projekte, Workshops oder Fortbildungen im Rahmen des Schülerstipendiums, die nachhaltig positiv für die Edith-Stein-Schule sind. Bewirb dich jetzt! Genaueres unter Schülerstipendium

Frühaufsteher werden belohnt

Frühaufsteher werden belohnt

LaborantInnen müssen frühaufstehen

Was nach einer alten Labor-Weisheit klingt, wurde für die Chemie- und Physik-eA-Kurse Klasse 12 am 03.September 2020 bittere Wahrheit. Die fast ein Jahr lang geplante Exkursion in das Göttinger XLAB Physiklabor konnte, trotz der durch Corona bedingten Einschränkungen, zur Freude der Lehrer und Schüler durchgeführt werden. Zusammen mit Frau Seiler und Herrn Beuster haben wir die Fahrt unternommen. Und um in diesem international renommierten Labor arbeiten zu können, begann unsere Busfahrt von Erfurt nach Göttingen bereits um 6 Uhr. Diese wurde dann auch von vielen Schülern genutzt, um etwas Schlaf nachzuholen. In Göttingen angekommen war die Vorfreude auf die Experimente groß. Zunächst teilten wir uns in drei Gruppen: Chemie, Physik, Bio-Chemie.

Chemie:

Tenside und Waschmittel zu untersuchen, klingt zunächst eher langweilig und uninteressant. Was soll schon spannend an ein paar Reinigungsartikeln sein? Die Exkursion zeigte jedoch, dass mehr hinter diesen Fleckentfernern steckt. Nachdem uns anschaulich die Wirkung von Tensiden, Seifen und Waschmitteln erklärt wurde, konnten wir auch selbst im Labor einige Versuche starten. Dabei stellten wir nicht nur selbst Seife her, sondern produzierten zudem einen magentafarbenen, milchartigen Schaum und brachten Lösungen zum Leuchten. Auch wenn nicht alle Versuche klappten und wir viel Zeit, damit verbrachten, auf eine Reaktion zu warten, konnten wir gemeinsam einen sehr amüsanten und lehrreichen Tag verbringen. Außerdem beantwortete uns eine Studentin, die selbst zu diesem Zeitpunkt Chemie und Spanisch auf Lehramt studierte, jegliche Fragen rund um ein Chemiestudium.

Bio-Chemie

Im Labor angekommen haben wir Experimente zu verschiedenen chemischen beziehungsweise biochemischen Themen durchgeführt, unter anderem zur Enzymkinetik. Nach einer theoretischen Einführung beziehungsweise Wiederholung zu den Enzymen, ihren Funktionen und ihrer Bedeutung durch Herrn Dr. Gries, konnten wir mit dem Experimentieren beginnen. Dabei beschäftigten wir uns mit dem Stoffwechselenzym ADH (Alkohol-Dehydrogenase). Dieses Enzym befindet sich vor allem in der Leber und leitet dort den Alkoholabbau ein. Denn durch das ADH wird Ethanol (Trinkalkohol) zu Acetaldehyd oxidiert und später, durch ein weiteres Enzym namens Aldehyd-Dehydrogenase, zu Essigsäure umgebaut. Die Bildung von Acetaldehyd beim Ethanol-Abbau lässt sich nur indirekt beobachten, da beide Stoffe, Ethanol und Acetaldehyd, farblos sind. Jedoch entsteht bei dieser Reaktion das Coenzym NADH, dessen Absorptionsverhalten man nutzt, um die Veränderungen der Substratkonzentration (hier: Ethanolkonzentration) und damit die Enzymaktivität beobachten und messen zu können. Dazu kommt ein sogenanntes Photometer („Lichtmesser“) zum Einsatz. Mit diesem Gerät lässt sich die Intensität des Lichtes einer bestimmten wählbaren Länge vor und nach dem Durchtritt durch eine wässrige Probelösung messen. Befindet sich zum Beispiel NADH in der zu untersuchenden Lösung, so kann Licht mit einer bestimmten Wellenlänge diese nicht mehr so gut durchstrahlen. Dieses „Verlorengehen“ von Licht bezeichnet man als „Absorption“ (lateinisch: aufsaugen, aufnehmen). Steigt also die Absorption, steigt auch die NADH-Konzentration. Daran lässt sich dann nicht nur die ADH-Aktivität beobachten, sondern auch die Geschwindigkeit der ADH-Reaktion ermitteln. Mithilfe dieses Wissens konnten wir zudem die Ethanolkonzentration einer unbekannten Lösung bestimmen, wie es beispielsweise auch bei einem Blutalkoholtest erfolgt. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie komplex alltägliche Prozesse in unserem Körper sind und wie viel Spaß das Arbeiten im Labor macht. Alles in Allem hatte sich das frühe Aufstehen doch gelohnt und wir konnten aus dieser Exkursion sehr viel mitnehmen.

Physik

Ziel der Exkursion in den Bereich Physik war es, mit vier Experimenten, die in zwei Gruppen und unter Anleitung des dortigen Fachpersonals durchgeführt wurden, einen praktischen Einstieg in zwei große Themengebiete zu geben: Die Quantenmechanik und die Kernphysik.

Das erste Experiment war eine Untersuchung der Abschirmbarkeit verschiedener radioaktiver Präparate mittels Papiers. Hierzu wurde ein radioaktiver Strahler einem Geiger-Müller-Zählrohr gegenübergestellt und nach dem Dazwischenschieben einzelner Papiere jeweils die Aktivität des Präparats gemessen. Dies erfolgte bis zu einer Stärke von 18 Blatt Papier. Anhand der ermittelten Werte und den daraus entstehenden Aktivitäts-Kennlinien der einzelnen Präparate war es möglich, zu unterscheiden, ob es sich um α-, β- oder γ-Strahlung handelte.

Beim zweiten Experiment zum Thema Kernphysik handelte es sich um eine Halbwertszeitbestimmung von Barium 137m. Hierzu wurde mittels einer chemischen Reaktion das Barium erzeugt und die Aktivität des Präparats in 10-Sekunden-Intervallen gemessen. Die Messwerte wurden als Graph dargestellt und mit diesem wurde sowohl rechnerisch als auch zeichnerisch die Halbwertszeit ermittelt.

Das erste Experiment zur Quantenmechanik war der Elektronenstoßversuch nach Franck und Hertz -also eines, in Anlehnung an einen historischen Versuch. Hierbei wurde mittels der Franck-Hertz-Neonröhre die Energieaufnahme von Atomen (hier: Neonatome) durch beschleunigte Elektronen untersucht. Der sich aus den Messwerten ergebende Graph zeigte eine quantisierte – man könnte sagen eine stufenweise – Energieaufnahme und verdeutlichte, dass die Gesetze der Mechanik auf dieser mikroskopischen Ebene nicht anwendbar sind.

Das letzte Experiment war eine Untersuchung mit einem Gitterspektrometer. Das emittierte Licht angeregten Wasserstoffgases wurde gebündelt, durch ein Gitter geleitet, wodurch es in ein Spektrum aufgespalten und dieses in unterschiedlichen Winkeln wieder detektiert wurde, woraus Aussagen über die Energieabgabe von Atomen getroffen werden konnten. Auch hierbei konnte eine Quantisierung festgestellt werden.

Da alle Experimente funktionierten, viele neue Erkenntnisse gewonnen wurden, die Essensversorgung stimmte und die Reise im Bus sehr angenehm und durch viele interessante Gespräche sehr kurzweilig war, hatte sich die Exkursion sehr gelohnt und wird sicherlich auch lange Zeit in der Erinnerung vieler Schüler, aber auch der Lehrer bleiben.


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Edith-Stein-Schule Erfurt