Hitzeschlacht der Rennsteinläufer

Hitzeschlacht der Rennsteinläufer

Die 26. Auflage des Rennsteigstaffellaufs startete mit einem neuen Streckenkonzept und angepassten Rahmenbedingungen Erstmals führte die Veranstaltung als Rundkurs mit Start und Ziel in Schmiedefeld am Rennsteig durch den Thüringer Wald.
Der Lauf steht seit vielen Jahren fest im Veranstaltungskalender des Teams der Edith-Stein-Schule und auch unter den veränderten Bedingungen traten wieder Lehrer- und Schüler*innen sowie Ehemalige gemeinsam an, um die 10 Etappen zu meistern. Größter Gegner waren diesmal die Temperaturen, die trotz des zeitigen Starts schnell zu spüren waren und erheblich an den Kräften zerrten. Gemeinsam mit dem Fahrdienst und der Radbegleitung konnten alle Läufer*innen pünktlich loslaufen und alle Abschnitte wurden erfolgreich gemeistert. Bei über 180 Staffeln erreichte unsere einen hervorragenden 16. Platz. Herzlichen Glückwunsch.

für die Rennsteinläufer unterwegs: 1 – Tim, 2 – Frau Reichel, 3 – Hannah, 4 – Herr Wollborn, 5 – Frau Schuh, 6 – Emanuel, 7 -Leonard, 8 – Mariella, 9 – Richard, 10 – Luise; Radbegleitung: Tim und Herr Wollborn; Fahrservice: Hannah und Frau Reichel

„One more time“ – Mit den Musikkursen zu Besuch bei „Jesus Christ Superstar“

„One more time“ – Mit den Musikkursen zu Besuch bei „Jesus Christ Superstar“

Knapp zwei Monate vor der Premiere der Domstufen-Festspiele besuchten die Musikkurse der Klasse 11 von Frau Wollensak und Herrn Habermann im Rahmen eines Workshoptags das Theater Erfurt. Der Tag begann zunächst mit einer gemeinsamen Chorprobe in der Schule und einem kleinen Minikonzert im Foyer, um das neu erarbeitete Stück gleich einmal mit schöner Akustik auszuprobieren. Danach ging es direkt weiter ins Theater – dorthin, wo seit Wochen mit Hochdruck an der Inszenierung von „Jesus Christ Superstar“ gearbeitet wird, das am 7. August 2026 auf den 70 Domstufen Premiere feiert.

 


Auf der Probebühne

Den Auftakt bildete ein Besuch der Probe im Ballettsaal. Dort feilte das künstlerische Ensemble unter der Leitung von Choreograf Bart De Clercq in einer sogenannten „Cleaning“-Probe an der Simon-Zelotes- und der Tempel-Szene – zunächst mit Klavierbegleitung, in der zweiten Szene bereits mit Playback-Einspielung. Mit Requisiten wie Waffen und Koffern entstand schon in der Probe eine dichte, vielversprechende Atmosphäre.

Beeindruckend war vor allem die Konzentration im Raum: Selbst kleinste Fehler wurden sofort korrigiert und „geputzt“ –  für gerade einmal zwölf Takte nahm sich der Choreograf gut 30 Minuten Zeit für Erklärungen und Korrekturen. Die Tanzproben waren erschöpfend, aber voller Energie – und das, obwohl das Ensemble eigens für die Festspiele zusammengestellt wurde und man ihm keineswegs anmerkte, zum ersten Mal gemeinsam zu arbeiten. Gearbeitet wurde übrigens in einer Mischung aus Deutsch und Englisch, im Ensemble liebevoll „Denglisch“ genannt. Hier waren auch einige Hauptdarsteller im Tanzeinsatz, wie z.B. „Maria Magdalena“, während „Judas“ den MP3-Player für das Playback bediente.

Choreograf und Ensemble nahmen sich im Anschluss Zeit für Fragen aus der Gruppe. Besonders in Erinnerung blieb ein Satz, der die Haltung hinter der Inszenierung gut auf den Punkt brachte: „Die Botschaft des Musicals darf unangenehm sein und auch weh tun – das ist die Geschichte!“ Die Frage nach der Person Jesus und dem Etikett „Jesus Christ Superstar“ begleitete uns noch viele Male.

 


Hinter den Kulissen: Saal und Werkstätten

Nach der Probe ging die Führung weiter durch den Großen Saal und die Nebenbühne in die Werkstätten des Theaters, wo kurz vor Beginn der Spielzeitpause ebenfalls auf Hochtouren gearbeitet wurde. Im Malsaal entstehen derzeit sieben monumentale, goldene Bilderrahmen die als Bühnenbild dienen werden. Die Idee dazu orientiert sich an den Bildstöcken der Kreuzwege, die traditionell die Leidensstationen Jesu zeigen.

In der Schneiderei und bei den Requisiten erhielt die Gruppe ebenfalls spannende Einblicke und kam mit den Mitarbeitenden ins Gespräch. Dort entstehen derzeit drei lebensgroße Engelsfiguren, die in der Kreuzigungsszene zum Einsatz kommen sollen. Für die Form orientierte man sich an den bekannten Figuren aus dem Erzgebirge. Die passenden Engelsköpfe wiederum entstehen in der Maske aus einem besonderen, gut formbaren Kunststoffgewebe, wie die Mitarbeiter verrieten.


Im Gespräch mit Herodes-Darsteller Máté Solyom-Nagy

Den Abschluss des Tages bildete ein Gespräch mit Máté Solyom-Nagy, der in der Inszenierung den Herodes verkörpert. Er sprach offen über die Arbeitsbelastung von Sängerinnen und Sängern, über die Entstehungsgeschichte der Gattung „Musical“, die dafür erforderliche spezielle Gesangstechnik und über die Besonderheiten der Aufführung auf den Domstufen in Erfurt. Spannend war auch der tagespolitische Bezug seiner Rolle: Herodes wird in der Inszenierung als Karikatur eines US-Präsidenten angelegt. Angeregt diskutiert wurde zudem, wie sinnvoll Übersetzungen aus der Originalsprache sind und wie sich ein traditionelles Musiktheaterhaus wie das in Erfurt im Wettbewerb mit kommerziellen Musical-Produktionen aus Hamburg oder Berlin behauptet. 

Ein herzlicher Dank gilt dem Team der Theaterpädagogik um Joanna Petre, das diesen aufschlussreichen Workshoptag möglich gemacht hat.

Martin Habermann

Andacht für die 8. Klassen

Andacht für die 8. Klassen
In einem schönen kleinen Gottesdienst haben alle 8. Klassen die Zusage Gottes aus dem Buch des Propheten Jesajas bedacht:
„Fürchte dich nicht, ich habe dich befreit! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir!“
Mit einem Segensgebet wurden die Kerzen auf den Fischen entzündet: „Gottes Segen umhülle dich auf deinem Weg wie ein bergendes Zelt. Gottes Sehen leuchte. Dir auf deinem Weg wie das Feuer in der Nacht. Geh im Segen und gesegnet bist du Segen, wohin dich der Weg auch führt.
Alle Schüler:innen haben im Anschluss diesen schön, getöpferten Fisch als Erinnerung an diese Zusage Gottes und im Andenken an die eigene Konfirmation, Lebenswendfeier, Jugendweihe und der bevorstehenden Firmung geschenkt bekommen.  Ein ganz herzliches Dankeschön geht da an unseren Förderverein, der dies möglich gemacht hat.
Christiane Hennig-Schönemann

Umwelttag an unserer Regelschule – Gemeinsam nachhaltig die Zukunft gestalten

Umwelttag an unserer Regelschule – Gemeinsam nachhaltig die Zukunft gestalten

Unter dem Motto „Nachhaltigkeit erleben, verstehen und mitgestalten“ fand an unserer Schule auch in diesem Schuljahr ein spannender Umwelttag statt. An zahlreichen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler entdecken, wie Umweltschutz, Kreativität, Bewegung und Teamgeist zusammengehören. Mit viel Engagement, Neugier und Spaß wurde gelernt, ausprobiert und gemeinsam gehandelt.
Die Schülerinnen und Schüler gestalteten kreative Graffiti mit wichtigen Umweltbotschaften, meisterten gemeinsam Teamaufgaben und erfuhren beim Papierschöpfen, wie aus Altpapier neues Papier entsteht.
Als Wertstoffdetektive lernten sie spielerisch die richtige Mülltrennung kennen und erkannten, wie wichtig Recycling für den Umweltschutz ist.
Auch Bewegung kam nicht zu kurz. Beim Klettermemory verbanden sich körperliche Aktivität mit Teamarbeit und Lernen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen. Bei „Mach mal blau“ gestalteten die Kinder ihr erstes Fotogramm und lernten dabei ein historisches fotografisches Verfahren kennen, bei dem mit Hilfe von Sonnenlicht beeindruckende Bilder in leuchtendem Blau entstanden. Dafür wurden Gegenstände wie Blätter, Blumen oder andere Formen auf speziell beschichtetes Papier gelegt und anschließend dem Licht ausgesetzt. Durch das Auswaschen mit Wasser entstand das typische tiefblaue Bild, auch „Blueprint“ genannt.
Die Cyanotypie verbindet Kreativität, Naturerfahrung und Experimentieren auf besondere Weise und macht die Wirkung von Licht auf spannende und anschauliche Weise erlebbar.
Mit selbst hergestellten Saatbomben setzten sie zudem ein Zeichen für den Schutz der Artenvielfalt und schufen Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.
Der Umwelttag hat eindrucksvoll gezeigt, dass Nachhaltigkeit viele Facetten besitzt und jeder Mensch einen Beitrag leisten kann. Ob durch Recycling, Naturschutz, kreatives Gestalten, bewussten Umgang mit Ressourcen oder gemeinschaftliches Handeln – die Schülerinnen und Schüler konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und neue Ideen für einen umweltbewussten Alltag mitnehmen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diesen abwechslungsreichen und lehrreichen Tag möglich gemacht haben.
Gemeinsam haben wir gezeigt: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen und kann Großes bewirken.

 

Meisterlicher Auftritt beim Saisonfinale

Meisterlicher Auftritt beim Saisonfinale

Leipzig, 13.6.2026. Mit einem nahezu perfekten Auftritt krönt sich das U14 Rugby Team zum Sieger der Lipsiade und damit auch zum Meister der Mitteldeutschen 7er Nachwuchsliga. In den beiden Hinspielen konnten zwei souveräne Siege gegen die beiden Spielgemeinschaften Halle/Gera/Nöbdenitz sowie Jena/Leipzig eingefahren werden. In den Rückspielen hatten sich die Gegner dann auf das Spiel der Erfurter eingestellt und versuchten die Passstafetten auf die schnellen Flügelspieler*innen zu unterbinden. Gegen Halle reichte es es letztlich noch zum Síeg, die Sachsen fanden aber ihrerseits genug Gegenmitteln und und konnten im abschließenden Spiel des Tages den Sieg einfahren. Dank besserem Punkteverhältnis war den Erfurtern der Turniersieg dennoch nicht mehr zu nehmen. Trotz des kleinen Dämpfers zum Abschluss zeigte sich Meistertrainer Lennard Wiltzsch äußerst zufrieden und kann zusammen mit Herrn Kräling auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Die U12 spielte zusammen mit Gera/Nöbdenitz und kämpfte erneut tapfer gegen die physisch überlegenen Gegner der Liga. In allen drei Spielen gehörte die zweite Halbzeit den Erfurtern, jedoch hatte man sich jeweils schon in Halbzeit 1 den Schneid abkaufen lassen. So beendeten sie die Saison mit drei Niederlagen. 
Die U10 blieb als SG mit Jena hingegen mit zwei Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen, musste sich aber aufgrund des Punkteverhältnisses mit der Silbermedaille zufrieden geben. Auch die U8 kam zu einem Sieg und wurde bei ihrem zweiten Turnier in dieser Konstellation Vierter.

Mit dem 4. Meistertitel in Folge für die U14 des ESSV und wachsenden Kadern in allen Teams blicken die Trainer*innen auf eine erfolgreiche Saison zurück und vor allem zuversichtlich nach vorn. 


Rugby Nachwuchsteams auf der Zielgerade der Saison

Leipzig, 30.5.2026. Auf der Zielgeraden der Mitteldeutschen 7er Rugby Nachwuchs Liga kommt die U14 des Edith-Stein-Schulsportverein immer mehr in Fahrt. Schon beim Eichenpokal nur gegen die Gäste aus Potsdam unterlegen konnte sie beim engen Turnier in Leipzig gegen alle drei Konkurrenten gewinnen und den Turniersieg einfahren. Trainer Lennard Wiltzsch zeigte sich hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams, das bisweilen schönes 7er Rugby zeigen konnte. —> Ergebnisse
Die U10 konnte sich mit zwei Niederlagen und einem Sieg gegen Velten zumindest den 3. Platz erkämpfen. Auch für die U12 reichte es in einem leistungsstarken 5er Teilnehmerfeld nur zu einem Sieg gegen Velten und damit zu Platz 4.
Bei der Lipsiade in Leipzig am kommenden Samstag wird sich dann entscheiden, welche Mannschaften sich in den unterschiedlichen Altersklassen die Turnierserien gewonnen hat und die Meistertrophäen mit nach Hause nehmen kann.

 


U14 beweist langen Atem beim Sanssouci Pokal

Potsdam, 24.5.2026. Traditionell nahmen unsere Nachwuchsteams am großen Pfingstturnier des USV Potsdam teil. In diesem Jahr konnten wir in vier Altersklassen als Teil der Spielgemeinschaften aus Mitteldeutschland an den Start gehen. In den Gruppenphasen am Samstag mussten sich die Spieler*innen aus den verschiedenen Vereinen erst zusammenfinden und zahlten in der Gluthitze Sanssoucis gegen Teams aus ganz Deutschland Lehrgeld, auch wenn gerade die U14 mit unglücklichen Niederlagen einem Erfolg sehr nah kam.. Lediglich die U8 konnte mit einer Spielerin vom ESSV ein Spiel gewinnen.
Die abendliche Abkühlung im Schwielosee reichte offenbar, um die Geister für den nächsten Tag zu wecken. In ihren beiden Platzierungsspielen am Pfingstsonntag konnte die U14 des ESSV zusammen mit den Leipzigern und Jenaern auftrumpfen und zwei souveräne Siege gegen Rheinland-Pfalz sowie Hamburg II einfahren. So gab es neben vielen gemeinsamen Erlebnissen neben dem Spielfeld auch noch sportliche Höhepunkte für die ESSV Teams.


Potsdam schnappt sich Eichenholztrophähe vor starken U14 Ruggern

Erfurt, 9.5.2026. Beim alljährlichen Eichenpokal kam Anfang Mai der regionale Rugbynachwuchs am Erfurter Johannessportforum zusammen, um beim 6. Saisonturnier der Mitteldeutschen 7er Liga weitere Punkte für die Meisterschaft zu sammeln und um die begehrten Medaillen und Pokale zu kämpfen. In den vier Altersklassen der U8 bis U14 traten über 120 Kinder und Jugendliche aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg mit- und gegeneinander an. Aus vollen und halben Mannschaften bildeten sich letztlich 15 Teams, so dass in allen Altersklassen ein vollständiger Wettbewerb ausgetragen werden konnte.
Der gastgebende Edith-Stein-Schulsportverein konnte erstmals auch der U8 ein eigenes Team stellen, wobei mehrere Spieler*innen ihr Debut auf dem Rugbyplatz gaben. Trotz toller Versuche, spektakulärer Läufe, gelungener Tacklings, hohem Einsatz sowie begeisterten Anfeuerungsrufen der Zuschauenden ließen die Jüngsten, wie auch die U10 und die U12 bei den Ergebnissen den Gästen den Vortritt. Lediglich die U14 ließ sich davon nicht überzeugen und gab alles, um zumindest eine der speziell angefertigten Eichenholztrophäen in Erfurt zu lassen. Gegen die Spielgemeinschaft RC Leipzig/USV Jena sowie den USV Halle gelang dies dem Team um Trainer Lennard Wiltzsch und Kapitän Justus hervorragend. In der Mitte wurde die Bälle gesichert, die Gegner*innen gebunden und mit einem schnellen Passspiel konnten dann die Flügelflitzer*innen in Szene gesetzt werden, um ihrerseits Versuche zu legen. Nach zwei Siegen ging es also im letzten Spiel gegen die erstmalig teilnehmenden Gäste des USV Potsdam um den Turniersieg. Die Erfurter*innen hatten beim knappen Sieg gegen Halle ihre Körner jedoch schon verbraucht und so war gegen die physisch dominierenden Brandenburger kein Kraut gewachsen, zumal die Tacklemaschinen Emma und Maja verletzungsbedingt pausieren mussten. Nichtsdestotrotz waren Spieler*innen und Coach zufrieden mit dem Gesamtergebnis und der Silberpokal tröstete gut über den verpassten Sieg hinweg.
Insgesamt war das Turnier wieder einmal eine absolut gelungene Veranstaltung der Erfurter Rugbyfamilie und der Dank gilt den vielen helfenden Händen auf und neben dem Spielfeld, insbesondere auch den Nachwuchsreferees aus der U16 und U18.
Schon in drei Wochen gibt es die nächste Gelegenheit auf Rugby in Erfurt. Dann kommt es beim Turnier der Mitteldeutschen 7er Liga nicht nur zur Neuauflage des Generationenduells zwischen dem U18 Team des ESSV und den den Männern der Erfurt Oaks, sondern die Jugendlichen wollen sich auch in weiteren Spielen gegen die Männerteams der Region die Härte für die im Juni anstehenden Landesverbands- und Deutschen Meisterschaften holen. 
Am nächsten Samstag gibt es jedoch noch den letzten Auftritt der Mädchen der SG Mitte Deutschland in Berlin, wenn das mit vier Erfurterinnen gespickte Team in der Platzierungsrunde der Deutschen Meisterschaft um die vorderen Plätze spielen will. 

 

Hautnah dabei beim „Goldenen Spatz“

Hautnah dabei beim „Goldenen Spatz“

Am Donnerstag, den 11.6.26, waren wir im CineStar, weil wir eine Medienpatenschaft für das Computerspiel „Der gewaltige Nieser“ übernommen haben. Beim ersten Treffen kamen Juliane und Johanna vom Kinder Medien Festival zu uns und haben mit uns das Spiel gespielt. Im Deutschunterricht haben wir uns in Kleingruppen weitere Stationen bzw. Rätsel für das Spiel ausgedacht, die dann von Juliane umgesetzt wurden. Beim zweiten Treffen haben wir dann unser eigenes Spiel ausprobiert. Beim Festival haben wir Kurzfilme geguckt und mit den Filmproduzenten geredet und Fragen gestellt. Danach haben wir mit Shelly, dem Spielentwickler von „Der gewaltige Nieser“, unser eigenes Spiel gespielt.

Mathilda und Mareile (Kl. 5a)

Physik-Schüler auf den Spuren kleinster Teilchen

Physik-Schüler auf den Spuren kleinster Teilchen

Unsere Reise vom 01.06.2026 – 03.06.2026 begann früh 7:30 Uhr am Hauptbahnhof in Erfurt und sollte uns nach Hamburg bringen. Versammelt hatten sich die Schüler und Lehrer des Physik gAN- und eAN-Kurses. Eine kleine Besonderheit war, dass Schüler des Evangelischen Ratsgymnasiums und der Edith-Stein-Schule sich gemeinsam auf machten. Am ersten Nachmittag in Hamburg gingen wir gemeinsam in einen nahegelegenen Park, um uns auf den Besuch am nächsten Tag im DESY vorzubereiten. Das Thema Kernphysik lag für uns alle schon etwas zurück. Dazu teilten wir uns in drei Gruppen auf und wiederholten wichtige Fachbegriffe mithilfe eines Tabu-Spiels. Im Anschluss führte Herr Brauer ein Kahoot-Quiz durch, bei dem wir unser Wissen überprüfen konnten. Danach stand uns erneut Freizeit zur Verfügung, um Hamburg eigenständig zu erkunden. Den Abend nutzen wir im Außenbereich des Hostels zum gemeinsamen Spielen und Quatschen.

Am Dienstag stand das Highlight unserer Kursfahrt auf dem Programm: der Besuch des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg. Zu Beginn bekamen wir einen interessanten Vortrag, der uns in die Welt der Kern- und Teilchenphysik führte. Dabei lernten wir unter anderem, wie Teilchenbeschleuniger funktionieren und welche Bedeutung sie für die heutige Forschung haben. Anschließend folgte eine Führung über das weitläufige Gelände des Forschungszentrums. Dabei besichtigten wir unter anderem die Halle eines der Teilchenbeschleuniger, von denen es am DESY mehrere gibt. Außerdem konnten wir einige Labore sehen und erhielten spannende Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das absolute Highlight war jedoch der Besuch eines älteren Teilchenbeschleunigers, der sich sechs Stockwerke unter der Erde befindet und seit 2007 nicht mehr in Betrieb ist. Dadurch war es möglich, ihn sogar von innen zu betreten, was bei den aktiven Anlagen aufgrund der hohen Strahlungsbelastung nicht erlaubt wäre. Es war beeindruckend, die riesigen Anlagen einmal aus nächster Nähe zu sehen. Am Ende des Tages besuchten wir noch das Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt. Dort konnten wir zahlreiche detailreiche Modelllandschaften und beeindruckende Miniaturwelten bestaunen. Besonders faszinierend waren die vielen kleinen beweglichen Szenen und die liebevolle Gestaltung der einzelnen Bereiche.

An unserem dritten und letzten Tag in Hamburg konnten wir noch ein zentrales Wahrzeichen Hamburgs von unserer Bucketlist streichen: die Elbphilharmonie. Dort bekamen wir eine Führung mit vielen spannenden Einblicken in das beeindruckende Gebäude mit dem Schwerpunkt Architektur. Von außen erinnert der Backsteinsockel an die frühere Nutzung des Standorts als Speicher für Tabak, Kakao oder Kaffee, während der moderne Glasaufbau, mit einem an Wellen erinnernden Dach, den neuen Teil der Stadt widerspiegelt. Der Bau der Elbphilharmonie war eine große statische Herausforderung, da die Architekten auf sichtbare Stützen in der Fassade verzichten wollten. Vor allem der Konzertsaal im Inneren, das Herzstück der Elbphilharmonie, bringt durch seine spezielle schalldichte Bauweise ein enorme Masse mit sich. Die Wände des kleinen und großen Saals sind speziell geformt, um das Klangerlebnis einmalig zu machen. Für uns Schüler der Physik-Kurse war die konkrete Verknüpfung zwischen Oberflächenstruktur und der Ausbreitung von Schallwellen in einem so großen Raum beeindruckend. Ein kurzer Einblick (besser kurzes Einhören) in eine Probe im großen Konzertsaal machte die besondere Akustik des Saals erlebbar. Weiteres Highlight unserer Führung war das Stadtpanorama, welches wir von der Dachterrasse einer LIP-Lounge sehen konnten. Nach der Führung hatten wir dann noch etwas Freizeit. Wir genossen wir die schöne Atmosphäre an der Alster. Anschließend besuchten wir das St. Nikolai Denkmal, welches eine Ruine und nur noch dessen Turm erhalten ist. Das Museum in den Katakomben zeigt Bilder über die Zerstörung Hamburgs während des Zweiten Weltkriegs. Der Fahrstuhl auf den höchsten Kirchturm Hamburgs bot eine beeindruckende Aussicht über die ganze Stadt. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann zurück nach Erfurt, wo wir gegen 22 Uhr ankamen.

Wir möchten uns herzlich bei dem Förderverein des Evangelischen Ratsgymnasiums und dem Förderverein der Edith-Stein-Schule bedanken, die uns die Eintritte zu den Veranstaltungen ermöglichten.

Luise, Hennes, Raphael, Anton, Linus & Paul


U18 Team liefert, kann aber leider nicht finishen

U18 Team liefert, kann aber leider nicht finishen

Nach der aufreibenden 15er Liga mit der SG Mitteldeutschland sollte für das U18 Team des ESSV die 7er Rugby Saison einen sportlich erfolgreichen Abschluss des Sportjahres bilden. Den Auftakt bildete am 30.5.26 das Heimturnier der Männermannschaft der Erfurt Oaks in der Mitteldeutschen 7er Liga. Was zunächst als Vorbereitungsturnier gedacht war, entpuppte sich letztlich als triumphaler Auftritt des Erfurter Rugby Nachwuchses. Am Sportforum Johannesplatz trafen die ESSVler unterstützt von zwei Leipzigern sowie dem ehemaligen Spieler und Jugendtrainer Nam Vu zunächst auf den Trainingspartner vom USV Erfurt/USV Jena, bei denen mit Leon und Samvel auch zwei Ehemalige zu den Leistungsträgern gehörten. In einem umkämpften, aber noch etwas unsortiertem Spiel fanden beide Teams nur langsam ins Turnier. Mit einem Versuch in der letzten Minute hatten die Schüler am Ende knapp die Nase vor. Dass David im Bruderduell sogar einen Versuch erzielen konnte erfreute ihn um so mehr.
Die beiden folgenden Spiele gegen Dresden und Chemnitz liefen dann deutlich besser und die Männerteams aus Sachsen hatten dem schnellen Passspiel der Erfurter wenig entgegenzusetzen. Die Geschwindigkeit an den Rucks bei der Ballereroberung und beim Aufbau der Angriffslinie war letztlich ausschlaggebend für zwei ungefährdete Siege und den Turniersieg der Edith-Stein-Schüler. 

 

Zwei Wochen später warteten auf die „Schulmannschaft+2“ dann aber ganz andere Aufgaben. Zu den 7er Landesverbandsmeisterschaften hatten sich neben der aus Spielermangel notwendigen Spielgemeinschaft aus Sachsen und Thüringen nur die fünf großen Landesverbände von Rugby Deutschland mit ihren Auswahlteams angemeldet. 
Bei dem Turnier beim RK 03 Berlin, wo neben der U18 auch die U16 Jungs sowie die U15 und U18 Mädchen den LV Sieger ausspielten, traf unser Team zum Auftakt auf den Turnierfavoriten und späteren Sieger vom RV Baden-Württemberg. Die den Nationalspielern vom deutschen Olympiastützpunkt gespickte und von den beiden Nationaltrainer betreute Mannschaft spielte vor allem athletisch in einer anderen Liga. Dennoch zeigten die Erfurter und Leipziger zumindest defensiv starke Aktionen und sorgten auch mit einigen guten Läufen im Angriff für Aufsehen. Diesem positiven Eindruck tat auch die erwartet deutliche Niederlage keinen Abbruch. 
Im zweiten Spiel des Tages ging es dann gegen die Auswahl Berlins. Zwei klare Saisonniederlagen mit der SG Mitteldeutschland in der 15er Liga ließen auch hier nichts Gutes vermuten für die Begegnung. Dennoch stellte sich schnell heraus, dass das eingespielte 7er Team aus Thüringen und Sachsen hier ein Wörtchen mitreden wollte. Und das gelang tatsächlich. Die SG ließ sich nicht auf das kontaktlastige Spiel der Berliner ein und konnte ihrerseits mit schnellem Passspiel die Räume nutzen und die Defensive der Hauptstädter überwinden. Mit 15:12 wurde das Spiel letztlich knapp, aber zur großen Freude der Trainer und Betreuenden gewonnen.
Beim dritten Spiel des Tages machte sich dann langsam die fehlende Tiefe des Kaders bemerkbar. Während die anderen Teams jedes Mal auf fünf Wechsler zurückgreifen konnten, stand unserem Team im dritten Spiel nur noch einer von ursprünglich zweien zur Verfügung. Die deutliche 0:38 Niederlage gegen die physisch überlegene Auswahl aus Nordrhein-Westfalen war dann die logische Konsequenz eines kräftezehrenden Tages.
Am zweiten Turniertag standen in der jeder-gegen-jeden Turnierserie noch die Auswahlteams aus Hessen und Niedersachsen auf dem Spielplan. Dank eine guter Regeneration und mit der Hilfe von Nam Vu, der sich auch am zweiten Turniertag als Physio um die Tapeverbände der Spieler kümmerte, war das Team wieder präpariert für die Anforderungen des Tages. Kampflos wollten sich die Spieler nicht vom Turnier verabschieden. Gesagt, getan. Zunächst boten sie mit allen Mitteln den Hessen Paroli. In der Defensive wurde die Anzahl der gegnerischen Versuche minimiert und offensiv gelang diesmal sogar ein vielumjubelter eigener Versuch. 
Mit letzten Kräften ging es dann gegen Niedersachen, nunmehr ohne Wechsler. Doch die Jungs ließen sich nicht unterkriegen. Zwar musste nach einem tollen eigenen Versuch auch der ein oder andere Gegenversuch kassiert werden, doch gerade in der zweiten Halbzeit bäumten sich Thüringer und Sachsen noch einmal auf. Mit zwei weiteren erhöhten Versuchen wurde es sogar noch einmal knapp, doch die Niedersachsen hatten am Ende das letzte Wort. Dass die 19:29 Niederlage der SG eher als Erfolg verbucht werden konnte, ließ sich nach dem Spiel an den betretenen Gesichtern der Niedersachsen ablesen, während unser Schulteam mit den beiden Leipzigern am Strahlen war. 
Da nach der Begegnung jedoch zwei weitere Spieler unfähig waren, weiterzuspielen und auch die anderen ihre Körner nahezu vollständig aufgebraucht hatten, verzichteten die Trainer auf das abschließende Platzierungsspiel um den 5. Platz, wo erneut Berlin der Gegner gewesen wäre. Die Leistung, die die Jungs in Berlin über zwei Tage abgeliefert haben, hat dennoch für Aufmerksamkeit unter den Zuschauern und Respekt bei den anderen Teams und Trainern gesorgt.
Einziger Wermutstropfen des Wochenendes bleibt die Tatsache, dass aufgrund der Ausfälle die Teilnahme an der zwei Wochen später stattfindenden Deutschen 7er U18 Meisterschaft der Vereine in Heidelberg abgesagt werden musste, die eigentlich als Saisonhöhepunkt eingeplant war und wo man sich durchaus Chancen auf vordere Platzierungen ausgerechnet hatte.

 

Für SG LV Sachsen/Thüringen spielten:
Tim Scholz (C), Leo Nenninger, Lino Wallendorf, Wendelin Schindler, Titus Schindler, Anton Flosdorff, David Grigoryan (alles ESSV Erfurt), Ole Donath, Samuel Zeh (RC Leipzig)

Trainer: Lars Wochatz (RC Leipzig), Joachim Schindler (ESSV Erfurt)
Physio: Nam Vu (East German Lions)
Teamverpflegung: Florian Sitter, A.+M. Donath, T. Schindler

 

Ergebnisse Gruppenphase:

 

>>> alle Ergebnisse



Bericht vom 24h-Rennen 2026

Bericht vom 24h-Rennen 2026

Von Mittwoch Abend 21:00 Uhr bis Sonntag Früh 02:00 Uhr sind wir, Schüler:innen der 11. und 12. Klasse, zusammen mit einigen Lehrern:innen nach Frankreich, Boulogne sur Mer, gefahren, um mit unserem selbst gebauten Modellauto am 24h-Rennen des Lycées St. Joseph teilzunehmen. Nach monatelanger Vorbereitung waren wir bestens ausgestattet um motiviert ins Rennen zu starten. Bei der Ankunft am Lycée am Donnerstag um 08:00 morgens wurden wir herzlichst begrüßt und bekamen erstmal Frühstück, bevor wir gemeinsam unseren Stand und die Technik für das Rennen am nächsten Tag aufgebaut haben. 

Geschlafen haben wir die Nacht von Donnerstag auf Freitag in Gastfamilien von französischen Schülern die größtenteils ebenfalls am Rennen teilgenommen haben. Die Ruhe und den Schlaf, den wir dort bekommen haben, wussten wir sehr wertzuschätzen, denn dazu sind wir während des Rennens am Folgetag kaum gekommen. Neben der dreisprachigen Kommunikation – Englisch, Deutsch und Französisch – konnten wir so auch neue Freundschaften schließen und Kontakte knüpfen.

Zum Rennstart am Freitag waren wir nun alle motiviert und zuversichtlich. Nach der Eröffnung durch die Schirmherrin Mme. Baron und den Schirmherren Herr Voigt, unseren Schulleiter,  der mit uns mitgefahren ist, ging es auch schon los. Die begeisterte und mitreißende Stimmung hielt sich auch im Verlauf des Rennens. Zwar gab es zwischenzeitliche Komplikationen, jedoch konnten wir diese gemeinsam lösen und bekamen auch dabei tatkräftige Unterstützung von neugierigen französischen Schüler:innen, denn auch Fairness und Teamgeist zwischen den Mannschaften spielten eine große Rolle. Auch haben sich alle Mannschaften auf der Strecke gegenseitig geholfen, beschädigte oder umgekippte Autos wieder zum Fahren zu bringen. So fuhr unser Auto bis kurz vor Schluss selbstständig auf der Strecke. 
Zum Abschluss des Rennens haben wir unser Auto, das auf den letzten Metern gezogen wurde, noch einmal gemeinsam angefeuert und wir haben als internationales Team für unsere Leistung – 1923 Runden und damit 300 Runden mehr als letztes Jahr – und den 13. Platz in der Gesamtwertung eine Auszeichnung erhalten, die wir nach dem Rennen gemeinsam in Empfang nahmen.
Nach dem Abschied von unseren vielen neu gewonnenen Freunden fuhren wir schließlich etwas übermüdet aber glücklich und mit gestärktem Teamgeist zurück nach Erfurt. 
Sicherlich werden uns viele Erinnerungen, Freunde und Erfahrungen aus diesen ereignisreichen Tagen erhalten bleiben.

Margaretha B.

 

 

Hier noch ein paar Stimmen zum Rennen und zur Fahrt

Besonders beeindruckend war der Teamgeist innerhalb der Gruppe. Bei auftretenden Problemen brachten sich viele Schülerinnen und Schüler sofort ein und suchten gemeinsam nach Lösungen.

Johanna Drößler, Gruppe Kommunikation,  Lehrerin für Englisch und Religion

Besonders gefallen hat mir die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit der Begrüßung und die Motivation des ESS-Teams, der Teamgeist und die geniale Unterstützung durch Madame Levert.

Dr. Sven Voigt, Schirmherr des Rennens, Schulleiter der ESS

Ich fand die Kommunikation der Fahrer mit der Box super. Danke für das Vertrauen, das Auto fahren zu dürfen.

Jakob R., Ehemaliger Schüler und Fahrer

Mir hat das Miteinander sehr gut gefallen. Dieses Jahr haben sich alle sehr gut verstanden und die Aufgaben waren sehr gut verteilt. Mir hat es auch Spaß gemacht, die Vorträge in den französischen Klassen zu halten.

Sofia S., Gruppe Kommunikation, Schülerin Kl. 12

Ich konnte mein Kommunikationsvermögen stärken und fand die Möglichkeit super Stärken zu entwickeln.

Milene B., Gruppe Kommunikation, Schülerin aus Klasse 12

Ich fand die Erfahrung an sich super. 

Levi F. , Gruppe Fotografie, Schüler aus Klasse 11

Das hat mir besonders gefallen: Die Gemeinschaft, Zusammenhalt, Unterstützung, Augenhöhe.

Carolina, Gruppe Design, Fotografie, Schülerin aus Klasse 11

Mir hat besonders gut gefallen, als ein spontane Lösung für unsere Probleme mit der Lenkung gefunden wurde und diese bis zum Ende funktioniert hat.

Leo R., Technikchef, ehrenamtlicher Projektbetreuer

Es war sehr beeindruckend die Schülerinnen und Schüler so motiviert und in Aktion zu sehen – ob am Technikstand, am Steuer, in der Promotion oder einfach nur mitfiebernd – das war ein unfassbar schönes Erlebnis.

Gabriela Seidl, Gruppe Technik, Referendarin

Besonders positiv fiel mir auf mit wieviel Enthusiasmus das Technik- und Kommunikationsteam bei der Sache war.

Peter Dubiel, Gruppe Kommunikation, Lehrer für Englisch, Sport, DUG

Wir sind in diesem Jahr zum dritten Mal bei 24h-Rennen gestartet: die ersten beiden Starts waren wir mit einem Modellbausatz dabei. Als letztes Jahr die Entscheidung fiel, dass wir mit einem selbstgebauten Auto wieder kommen, hätte ich nie gedacht, dass diese Entscheidung die Spannung im Rennen so unglaublich steigern würde. Denn endlich hatten wir ein Auto, was während des Rennens von Grund auf repariert und sogar weiter entwickelt werden kann. Der Erfindergeist unserer Techniker verschaffte uns ein komplett neues Lenksystem, das bis zum Ende Bestand hatte. Der Teamgeist und das Durchhaltevermögen in unserer Mannschaft waren nicht zu topen: ein unvergessliches Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Teresa Rumph, Gruppe Kommunikation, Design, Fotografie, Lehrerin für Französisch und Kunsterziehung, Projektleitung

 

Das Technik-Design-Projekt „24h-Rennen in Frankreich“ gewinnt beim Wettbewerb der TEAG

Eine überraschende Ehrung gab es im Nachgang der Fahrt und des Rennens.- durch die TEAG für unser Technik-Design-Projekt: Die TEAG lobte in diesem Jahr den Wettbewerb „Ideen machen Schule“ aus. Wir konnten die Jury mit unserem innovativen Modellbauprojekt in unseren Bann ziehen und überzeugten mit den vielfältigen nachhaltigen und zukunftsorientierten Ansätzen in unserem Projekt. 10 VertreterInnen unseres Technik-Design-Projektes aus den Klassenstufen 6 bis 12 haben am Freitag, 29.05.2026, bei der feierlichen Siegerehrung auf dem TEAG-Campus den Preis in Empfang genommen.  Damit sind wir eine von 15 Schulen, die für ihr innovatives und nachhaltiges Projekt ausgezeichnet wurden. Das Preisgeld von 1000 Euro wird nun genutzt, um Maschinen und Equipment für die Arbeit im Projekt anzuschaffen. Wir durften eine sehr wertschätzende Veranstaltung erleben, die mit viel Liebe zum Detail vorbereitet war. Das entspannte Ausklang an diesem warmen Sommerabend im Kreise der Preisträger verlieh dem Event den perfekten Abschluss. Danke, liebe TEAG, sagt das Rennteam24

 Youtube-Beitrag von der TEAG zur Preisverleihung

Drei Tage raus aus der Schule hinaus in die Natur!

Drei Tage raus aus der Schule hinaus in die Natur!

Vom 1. Juni bis zum 3. Juni 2026 waren wir, der eA Kurs Biologie Klasse 11, in Dörnfeld zu unserem feldbiologischen Praktikum. Mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Dubiel, Herrn Hock und Herrn Dabel untersuchten wir drei Tage lang die Ökosysteme Wald, Wiese, Teich und Fluss. Wir maßen die Fließgeschwindigkeiten, Gewässertiefen, Baumhöhen, bestimmten Bodenprofile,  zahlreiche Tiere und Pflanzen und führten verschiedene Analysen durch. 
Nachdem wir am Montag früh in der Schule die Mikroskope, Kescher, Wathosen, Gummistiefel, sowie diverse Messgeräte  verpackt und im Auto verstaut hatten, sind wir mit dem Zug nach Singen gefahren. Dort starteten wir mit mit der ersten Wanderung und Erkundung der Gegend durch den Singer Grund zu unserer Unterkunft im Schulungsheim an der Ilm, nachdem wir das erste Mal die Hosen hochkrempelten und durch die Furt der Ilm stapften.
Direkt nach dem Mittagessen lernten wir unsere Biotope kennen und konnten beginnen. Abends sind wir, nachdem die Lichtfalle installiert war, ausgestattet mit Taschenlampen, Ultraschalldetektoren und Wildkamera auf Fledermaus- und Biberentdeckungstour gegangen. Fledermäuse haben wir gesehen und gehört, doch die Bieber haben sich noch nicht blicken lassen, auch nicht in der extra aufgestellten Wildkamera. Am zweiten Abend verhinderte ein Gewitter einen zweiten Versuch.
Am Dienstag sind wir nach unseren Messungen in den jeweiligen Biotopen auf den Singer Berg gewandert und haben dort u.a. weitere Bodenanalysen durchgeführt. Geologisch Spannendes, besondere Zeigerorganismen und viele interessante Zusammenhänge in der Natur erfuhren wir bei diversen Stopps unterwegs. Auf dem Rückweg konnten wir schon von Ferne die große Biberburg in einer wunderschönen, vielfältigen, artenreichen, vernässten Flusslandschaft erkennen. 
Nach einem doch ganz anstrengenden Tag konnten wir diesen entspannt beim Grillen und in Gemeinschaft ausklingen lassen, während der Regen auf das Zeltdach prasselte.
Am Mittwoch sind wir nach letzten Untersuchungen wieder zum Bahnhof nach Singen gewandert und konnten unser Gepäck in Erfurt in Empfang nehmen.
Wir blicken zurück auf spannende drei Tage, in denen wir viel über unsere heimische Flora und Fauna erfahren durften und wollen uns dafür beim Schulungsheim an der Ilm in Dörnfeld, sowie bei Frau Dubiel, Herrn Hock und Herrn Dabel bedanken.

Biologie eA Klasse 11

 


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Edith-Stein-Schule Erfurt