Schifoan – wow, wow, wow, wow

Schifoan – wow, wow, wow, wow

Nach kurzer Nacht und langer Anreise begann unser Skilager 2026 mit einer kleinen Herausforderung: Einige Gepäckstücke hatten zunächst eigene Reisepläne, tauchten jedoch im Laufe der Tage alle wieder auf, sodass dem Einzug auf der Geislhochalm nichts mehr im Wege stand. Oben erwarteten uns stabile Schneeverhältnisse und bestens präparierte Pisten – ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Skiwoche.
Noch nie waren so viele Totalanfänger dabei. Doch was anfangs mit vorsichtigen „Pizza–Pommes“-Bremsmanövern begann, entwickelte sich innerhalb von vier Tagen zu sicheren Abfahrten auf blauen,  roten und teilweise schwarzen Pisten. Die Fortgeschrittenen und Profis verfeinerten ihre Technik, zogen dynamische Carvinglinien und meisterten auch anspruchsvollste Hänge. Täglich mehrere Stunden auf der Piste forderten Ausdauer und Konzentration, wurden jedoch mit sichtbaren Lernfortschritten und großem Stolz belohnt.
Auch kulinarisch bleibt die Woche im Gedächtnis, neben den klassischen Hüttengerichten, allen voran die geliebte Backerbsensuppe, überraschte das Küchenteam mit einem Ausflug in die asiatische Küche. An einzelnen Tischen gab es zudem besondere Dessertkreationen, so dass offensichtlich nur ein großer Schluck „Skiwasser“ helfen konnte.
Ein Höhepunkt war sicher auch der bunte Abend u.a. mit Magie, Pantomime, Poesie und Gesang, wo einmal mehr deutlich wurde, wie viel Kreativität und Talent doch in so einigen steckt. Ebenso beeindruckend waren die Schneeschuhwanderungen auf den Wildkogel. Nach drei erfolgreichen Gipfelbesteigungen stellte die letzte Tour bei schwierigen Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung dar, die jedoch von allen souverän gemeistert wurde.
Für bleibende Erinnerungen sorgten neben vielen Bildern auf und neben den Pisten vor allem die spektakuläre Drohnenaufnahmen, die in einer eindrucksvollen Bilderschau die Woche aus völlig neuen Perspektiven erlebbar machten. Dazu gehörten sicher auch die vielen Sonnenstunden und überraschenden Wolkenformationen, die die Wildkogelarena immer wieder in ein neues Licht tauchten. Dankbar waren neben den Teilnehmenden auch die betreuenden Skilehrer*innen, dass alle so mitgezogen haben und nicht nur verletzungsfrei, sondern auch um viele positive Erfahrungen bereichert zu Hause angekommen sind.

 

 

Rückblick auf einen beeindruckenden Tag der offenen Tür

Rückblick auf einen beeindruckenden Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür 2026 an der Edith-Stein-Schule Erfurt bot erneut die Gelegenheit, die lebendige Schulgemeinschaft hautnah zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen des Schulalltags zu werfen. Entsprechend groß war das Interesse: Zahlreiche Besucher*innen und Besucher – darunter Eltern, Ehemalige, zukünftige Schüler*innen sowie viele weitere Interessierte – strömten durch das Schulhaus, um die vielfältigen Angebote zu entdecken und sich ein eigenes Bild vom Schulleben zu machen.

Schon beim Betreten des Gebäudes wurde deutlich, wie viel Engagement in der Vorbereitung steckte. Von den Kellerräumen bis unters Dach herrschte reges Treiben. Schüler*innen sowie Lehrkräfte präsentierten Projekte, führten Experimente vor, stellten ihre selbst programmierten Spielautomaten zur Verfügung, luden zu Rätseln ein und ermöglichten Einblicke in Unterrichtsmethoden, Exkursionen und Fahrten. Wer wollte, konnte selbst aktiv werden, sportliche Fähigkeiten testen oder an Mitmachstationen Neues ausprobieren. Auch für das leibliche Wohl war rundum gesorgt, sodass die Gäste den Tag in angenehmer Atmosphäre genießen konnten.

Besondere Anziehungspunkte boten die naturwissenschaftlichen und sportlichen Bereiche. Im Vivarium gaben Fachkundige spannende Einblicke in die Tierwelt und erklärten anschaulich die Vielfalt der dort gehaltenen Tiere. In der Turnhalle sorgten Rugby, Akrobatik, Fußball und Olympischen Winterspiele für jedermann für Bewegung und Begeisterung. Hier wurde nicht nur zugeschaut, sondern vor allem ausprobiert. Ebenso großen Zuspruch erhielt die Theateraufführung „Die Kinder sind dann mal weg …“ im DuG Raum unterm Dach. In der darunter liegende Etage präsentierte Modellautogruppe ihre vielfältigen Arbeiten u.a. auf einer eigens erstellten Rennstrecke im gesamten Flur. Vor dem Raum des Schulsanitätsdienstes konnten lebensrettende Maßnahmen trainiert werden und im Raum der Demokratie wurden die Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung am Schulleben aufgezeigt.

Im ganzen Gebäude war zudem zu spüren, dass diese Schule nicht nur offen, sondern auch hörbar ist. Verschiedene Chöre und Orchester sorgten für musikalische Höhepunkte und begrüßten die Gäste mit fröhlichen Stimmen. Die jüngsten Sängerinnen und Sänger überzeugten mit großer Ausstrahlung und sicher vorgetragenen Liedern, während der Jugendchor VoicESS mit über 40 Sänger*innen mit klangstarker Präsenz und mehrsprachigem und mehrstimmigem Repertoire begeisterte. Ein zusätzliches Sahnehäubchen stellte ein selbst begleiteter Soloauftritt zweier Schüler*innen dar.

Ein besonderes Erlebnis war erneut der „Klingel-Check“: An mehreren Stationen im Treppenhaus brachten Kleingruppen das Gebäude zum Klingen, indem sie auf Klingelzeichen kurze musikalische Ausschnitte präsentierten. Dieses innovative Format sorgte für leuchtende Augen, spontane Zugabenwünsche und eine Atmosphäre.

Auch die instrumentalen Ensembles zeigten die musikalische Vielfalt der Schule: Das orch.ESS.ta präsentierte bei seinem Neujahrskonzert Pop- und Filmmusik und gab am Mittag den musikalischen Rahmen zum nachgeholten LichterAusblick in der wundervoll illuminierten Aula. Das auf in inzwischen 14 Mitglieder angewachsene Vororchester demonstrierte bei seinem Auftritt eindrucksvoll, wie erfolgreich die Nachwuchsarbeit ist. Wer von den Besuchern selbst aktiv werden wollte, konnte im Wahlpflichtfach Musik Instrumente ausprobieren und musikalische Rätsel lösen.

Zum Abschluss des Tages richtete sich der Blick noch einmal auf die besonderen Leistungen der Schüler*innen. Traditionell zeichnete der Förderverein herausragende Seminarfacharbeiten aus, deren Verfasser*innen ihre Forschungsergebnisse zuvor einem breiten Publikum vorgestellt hatten. Diese Präsentationen machten deutlich, auf welch hohem Niveau und wie intensiv sich die Lernenden mit ihren Themen teilweise auseinandersetzen. Das Schulorchester gestaltete auch hier den festlichen Rahmen der Auszeichnung.

Angesichts der großen Vielfalt an Angeboten schafften es viele Gäste gar nicht, alles in Ruhe erkunden zu können. Spätestens im kommenden Jahr wird sich die Schule wieder öffnen. Bis dahin bleiben die Homepage und die Social-Media-Kanäle wichtige Informationsquellen für alle, die das Schulleben weiter verfolgen möchten.

>>> Das Programm des TdoT im Überblick

Hoher Besuch im Modellbauprojekt „24-Stunden-Rennen“ zum Tag der offenen Tür

Hoher Besuch im Modellbauprojekt „24-Stunden-Rennen“ zum Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür ist in jedem Jahr ein wichtiger Moment für alle SchülerInnen, LehrerInnen und MitarbeiterInnen, an denen alle stolz IHRE Edith-Stein-Schule der Öffentlichkeit präsentieren können. Diese besondere Gelegenheit ließen sich neben all den interessierten Familien mit ihren Kindern auch verschiedene Gäste, wie unser Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Frau Maria Thanheiser vom Bischöflichen Ordinariat Bistum Erfurt und unser französischer Kollege, Herr François Loueillette, aus dem Gymnasium mit Universität „St Joseph“ in Boulogne sur Mer nicht entgehen. 

In Begleitung unseres Schulleiters Dr. Voigt konnte Weihbischof Hauke die liebevoll vorbereiteten Räume der einzelnen Fachschaften und Projekte im Rahmen eines Rundgangs entdecken. Dabei machten sie auch Station im Erasmusraum und in der neu eingerichteten Werkstatt der Modellbau-AG in der 4. Etage, wo die regen Sprach- und Kulturaustauschaktivitäten mit verschiedenen europäischen Ländern vorgestellt wurden. Zu diesen Projekten zählt auch das Technik-Design-Projekt „Das 24-Stunden-Rennen“ am St Joseph in Boulogne sur Mer, zu dem unsere Schule zum nunmehr dritten Mal fahren wird. Vergleichbar mit dem französischen Autorennen „24 Stunden von Le Mans“ , starten an unserer französischen Partnerschule jedes Jahr im Mai zirka 20 Mannschaften mit ferngesteuerten Modellrennwagen im Maßstab 1:10. Wir konnten in den letzten 2 Jahren mit sehr guten mittleren Platzierungen das Rennen abschließen. Dieses überaus vielseitige Modellbauprojekt, was mittlerweile auch noch an einem 4-Stunden-Buggy-Rennen in Erfurt teilnimmt, lockt immer mehr SchülerInnen und MitarbeiterInnen der ESS und darüber hinaus an.

Gemeinschaft, Kreativität, technisches Know-How, sprachlicher und kultureller Austausch und besonders der innovative Gedanke in den verschiedenen Arbeitsgruppen bereichern seither die Arbeit der Projektmitglieder. 

Im Dezember 2025 konnte die Projektleitung gemeinsam mit allen Mitgliedern die Einweihung einer CNC-Fräse feiern, welche durch das große Engagement unseres Fördervereins und der Unterstützung der Staatskanzlei Thüringen realisiert werden konnte. 

Unser französischer Kollege, Herr Loueillette, verbrachte bereits die gesamte Woche in der Vorbereitung des Tages der offenen Tür in unserer Einrichtung und konnte bei zahlreichen Hospitationen nicht nur seinen pädagogischen Horizont erweitern, sondern hat uns auch maßgeblich bei der technischen und pädagogischen Arbeit mit der neuen CNC-Fräse vorangebracht: auf dem Weg zu einem Rennmodell im Mai 2026, das erstmals komplett selbst gebaut ist. Dieser technische Support bedeutet uns sehr viel und bestärkt die Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Woche: Unsere KollegInnen haben geholfen, Thüringer Einrichtungen und Firmen zu finden, an denen künftig SchülerInnen des St Joseph ins Praktikum gehen können. Damit strahlt unser Interesse an gelungener internationaler Zusammenarbeit über den Rahmen des schulischen Rahmens hinaus.  

Wir bedanken uns bei allen Gästen und Freunden unseres Projektes für ihr Interesse und Engagement für unser Technik-Design-Projekt!

Teresa Rumph im Namen der Projektbetreuer des Technik-Design-Projektes „Das 24-Stunden-Rennen“

 

Voller Einsatz mit Erfolg

Voller Einsatz mit Erfolg

Am 5.2.26 waren Mannschaften der 5. und 6. Klasse im Rahmen der Projekttage am Ratsgymnasium zu einem Fußballturnier eingeladen. Unsere beiden Teams schlugen sich sehr gut und erreichten in ihren Staffeln über die Plätze 1 und 2 das Halbfinale. Team 2 gewann beide Vorrundenspiele (5:1 und 1:0), Team 1 gewann 1:0 und verlor 0:2.
Im Halbfinale mussten unsere Teams leider gegeneinander spielen, was mit einem 5:1 für Team 2 endete. Sehr unterschiedlich verliefen die Platzierungsspiele: Team 1 gewann das Spiel um Platz 3 mit 1:0 und Team 2 verlor mit dem gleichen Resultat ein spannendes und gutklassiges Finale.
Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren im Ratsgymnasium für die Einladung und die reibungslose Organisation. Ein großes Lob für unsere Fußballer, die mit hohem Einsatz spielten und mit Platz 2 und 3 erreichten.

 

Schluss im Schulamtsfinale für Handballteams

Schluss im Schulamtsfinale für Handballteams

Nach Siegen im Stadtfinale war für die Handballteams das Schulamtfinale bei Jugend trainiert für Olympia leider die Endstation. Trotz tollen des tollen Einsatzes und einzelnen Siegen reichte es weder für die Jungs noch die Mädchen für ein Weiterkommen. Immerhin wurden letztere Dritte. Mit einer Mannschaft, welche zu großen Teilen nächstes Jahr noch einmal spielen darf haben sich insbesondere die Mädchen der U16 sehr gut verkauft. Einzig die Durchschlagskraft vor dem Tor reichte noch nicht aus. Es wurde dennoch viel gelacht und die Motivation nächstes Jahr wieder anzugreifen ist riesengroß!

Sternsingeraktion zum Jahresstart mit tollem Spendenergebnis

Sternsingeraktion zum Jahresstart mit tollem Spendenergebnis
Am 1. Schultag des Jahres fand in unserer Schule das Sternsinger-Projekt statt.
„Schule statt Fabrik“ lautet das Motto der Sternsinger 2026. Kinderarbeit ist weltweit weiterhin ein sehr großes Problem. Die Sternsinger unterstützen mit den Spenden Projekte, die Kindern eine Schulausbildung ermöglichen.
Unserer 5. Klassen zogen von Raum zu Raum, trugen ihre Gebete und Lieder vor und baten um den Sternsingersegen für die Räume und Klassen. Durch die abschließende Sammelaktion kamen unglaubliche 2.408,16 Euro zusammen.
 
Auch der Jugendchor VoicESS hat im Rahmen eines Kurzkonzertes in der Seniorentagesstätte Haus Martin der Caritas den Gruß der Sternsinger vorbeigebracht und Spenden gesammelt. Auch hier kamen noch einmal 252,90 Euro zusammen.

Ganz herzlichen Dank allen Sternsingenden und Spendenden.
 
 

>>> mehr Informationen zur diesjährigen Spendenaktion

Schülerstipendium

Schülerstipendium

Liebe Schülerinnen und Schüler, am 15. Januar ist Bewerbungsschluss für das Schülerstipendium 2026 des Fördervereins unserer Schule. Diese erfolgreiche Aktion läuft schon einige Jahre und verknüpft individuelle Neigungen bzw. Interessen mit unserer Schulgemeinschaft. Die Förderung sollte nachhaltig positiv für die Edith-Stein-Schule sein. Dies könnte die Durchführung eines Projekts oder die Leitung einer Arbeitsgemeinschaft sein. Konkrete Beispiele aus den letzten Jahren findest du hier. Also, sei mutig und bewirb dich.

Europapolitik hautnah erlebt: MEP-Planspiel begeistert Schülerinnen und Schüler

Europapolitik hautnah erlebt: MEP-Planspiel begeistert Schülerinnen und Schüler

 „Beteiligen Sie sich!” – Mit diesem eindringlichen Appell wandte sich Präsidentin Sofia Sergan an alle Teilnehmenden des Modell Europa Parlaments, das am 17. und 18. Dezember 2025 an der Edith-Stein-Schule stattfand. Gemeinsam mit ihren Co-Präsidentinnen Elisabeth Bogoslawski und Milène Berndt leitete sie zwei Tage lang das Planspiel, bei dem Schülerinnen und Schüler in die Rolle von EU-Abgeordneten schlüpften und erlebten, wie europäische Politik wirklich funktioniert – mit allen Herausforderungen, Kompromissen und Erfolgserlebnissen.

Vier Ausschüsse, vier brennende Themen

In vier Ausschüssen wurde an Lösungen für aktuelle europäische Herausforderungen gearbeitet:

  • Der FEMM-Ausschuss entwickelte Strategien zum besseren Schutz von Frauen vor geschlechtsspezifischer Gewalt
  • Der INTA-Ausschuss suchte Antworten auf die wirtschaftlichen Spannungen zwischen EU und USA
  • Der ITRE/SEDE-Ausschuss befasste sich mit dem Ausbau europäischer Verteidigungs- und Rüstungsfähigkeiten
  • Der IMCO-Ausschuss erarbeitete Konzepte zum Jugendschutz in sozialen Medien angesichts der Risiken durch KI

Von der Ausschussarbeit zur großen Debatte

Am ersten Tag wurde in den Ausschüssen intensiv gearbeitet: recherchiert, diskutiert und an Resolutionen gefeilt – und das ohne digitale Endgeräte, nur mit analogen Mitschriften. Nachmittags ging es ins Lobbying, wo die verschiedenen Länderdelegationen ihre Positionen abstimmten und Kompromisse suchten.

Der zweite Tag gehörte dem großen Plenum in der Aula. In förmlicher Kleidung präsentierten die Delegierten ihre Resolutionen, hielten Eröffnungs-, Angriffs- und Verteidigungsreden und debattierten über die besten Lösungen für Europa. 

Mehr als nur ein Planspiel

Das MEP zeigte eindrucksvoll, wie komplex demokratische Entscheidungsprozesse sind, wie wichtig Kompromisse sind und dass jede Stimme zählt. Die Teilnehmenden haben gelernt, wirkungsvoll zu debattieren, Lösungen zu verhandeln und ihre Meinung überzeugend zu vertreten.

„Wenn Sie etwas aus diesem MEP mitnehmen, dann hoffentlich den Mut und den Glauben daran, dass Engagement etwas bringt!” – Mit diesen Worten verabschiedete Präsidentin Elisabeth Bogoslawski die Delegierten. Ein Wunsch, der hoffentlich nachwirkt, denn genau solche Haltungen braucht unsere Demokratie.

Ein großer Dank geht an alle Ausschussvorsitzenden, Factadviser, das Präsidium und natürlich alle Delegierten, die diese beiden Tage zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben!

Konrad Burckhardt

 

Praxis trifft Schule – Einweihung der CNC-Fräse

Praxis trifft Schule – Einweihung der CNC-Fräse

Praxis trifft Schule – Technikbegeisterung, Engagement und Teamarbeit über Schularten hinweg

Mit einer feierlichen Veranstaltung in der Aula der Edith-Stein-Schule wurde am 16. Dezember 2025 die neue CNC-Fräse offiziell eingeweiht. Die Maschine ist ein zentraler Bestandteil des Projekts „Praxis trifft Schule – vom 3D-Modell zum CNC-gefrästen Bauteil“ und stellt einen bedeutenden Meilenstein für die technische Bildungsarbeit an der Schule dar.
Nach einem musikalischem Auftakt von Emilia am Klavier übernahmen die Eröffnung der Veranstaltung Schulleiter Dr. Voigt sowie die Vorsitzende des Fördervereins, Frau Dr. Quaiser, die in ihren Begrüßungsworten die große Bedeutung des Projekts für die schulische Praxis, die Nachwuchsförderung und das außerunterichtliche und ehrenamtliche Engagement hervorhoben.
Zu den Gästen zählten unter anderem Herr König, Staatssekretär der Thüringer Staatskanzlei, Herr Wassmann als Vertreter des Thüringer Landtags sowie der Vorstand des Fördervereins der Edith-Stein-Schule, die gemeinsam die Förderung der CNC Fräse auf die Beine gestellt haben.
In ihrer Einführungsrede schilderte Frau Rumph, Initiatorin des gesamten Projekts, eindrucksvoll die Entwicklung des internationalen Technik- und Designprojekts rund um Modellautorennen 24h-St JO in Saint-Martin-Boulogne in Frankreich,  an dem die Edith-Stein-Schule teilnimmt. Aus einer Einladung der französischen Partnerschule entwickelte sich ein komplexes, schulartübergreifendes Projekt, das inzwischen rund 50 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 aus dem Regelschul- und Gymnasialzweig begeistert und miteinander verbindet.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Präsentationen der Schülerinnen und Schüler, die ihre vielfältigen Projektgruppen vorstellten. Dazu gehörten unter anderem die Bereiche Bildproduktion, PR & Gestaltung, Löten & Lichtanlage, Fahrer & Technik, 3D-Gestaltung sowie die Buggy-Gruppe um Herrn Scheibe mit eigenen Fahrern, Technikern und Gestaltern. Ergänzt wurde das Projekt durch eine Projektarbeitsgruppe der Klasse 10d, die mit einer mobilen Werkbank den nächsten Einsatz beim 24-Stunden-Rennen in Frankreich vorbereitet. Eine Videobotschaft kam von Magnus, der inzwischen als Informatikstudent weiter in die Materie eingedrungen ist und mit seinem Expertenwissen weiter das Team unterstützen wird. 
Als zweiter Projektleiter stellte Herr Sander, Technikfachmann und Ideengeber für die CNC-Fräse, die neuen Möglichkeiten der Maschine vor. Er erläuterte, wie mithilfe der CNC-Fräse die gesamte Entwicklung im Modellbau professionalisiert und eng mit der 3D-Gestaltung verzahnt werden kann. Darüber hinaus eröffnen sich neue Perspektiven für den schulischen Einsatz moderner Fertigungstechnologien und für die nachhaltige technische Befähigung der Lernenden.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Förderurkunde: Staatssekretär Herr König stellte das Förderprojekt zur Stärkung des bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements im Freistaat Thüringen vor und überreichte gemeinsam mit Herrn Weber-Liel vom Förderverein die Urkunde an das Projektteam. Die Bläsergruppe rundete die vorbereitenden Präsentationen und Reden ab und schließlich wurde die CNC-Fräse feierlich enthüllt.
In den abschließenden Gesprächen betonten viele Gäste ihre große Anerkennung für das vielseitige Engagement, das technische Know-how und die gelebte Zusammenarbeit an der Edith-Stein-Schule. Die Einweihung machte deutlich, wie erfolgreich schulische Bildung, internationaler Austausch, Praxisbezug und ehrenamtliche Unterstützung miteinander verbunden werden können.

Advenstliedersingen 2025

Advenstliedersingen 2025

„Mache dich auf und werde licht …“, schallte es froh durch die frühen Morgenstunden der Edith-Stein-Schule. An jedem Montag im Advent kamen die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen im Foyer zum Adventsliedersingen zusammen.
Rund 20 Minuten lang wurde unter der Leitung von Ekkehard Fellner vor dem Unterricht kurz innegehalten: Die Adventskerzen wurden entzündet, gemeinsam gebetet und miteinander gesungen – so begann die Woche auf besondere Weise singend und besinnlich.
Beim ersten Adventsliedersingen gestaltete zudem der Kinderchor ESS-Kids den Morgen mit und sang Teile seines Konzertprogramms – ein stimmungsvoller Auftakt, der vielen in Erinnerung bleiben wird.

Ekkehard Fellner

 


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Edith-Stein-Schule Erfurt