Benefizlauf des Abijahrgangs

Benefizlauf des Abijahrgangs

Du willst endlich wieder draußen laufen und dabei noch etwas Gemeinnütziges tun? Wir machen‘s möglich! Seid dabei und startet mit uns am 25.04.2026 in die Outdoor Laufsaison.
Startnummern gibt es.

Ihr könnt zusammen mit Familie oder Freunden in einer 2er- bzw. 4er-Staffel starten, oder euch alleine durchkämpfen. Die Startnummern kosten 10€ p.P. und sind jeden Donnerstag in der ersten großen Pause im Foyer erhältlich.

50% der Einnahmen werden an Siyabonga gespendet und der Rest landet in der Abikasse des Zwölferjahrgangs, die den Lauf veranstalten.

Start ist um 10 Uhr beim Nüßle in Hochheim (Krautland 68, 99094 Erfurt). Dann heißt es für 1,5 Stunden so viele Runden sammeln wie möglich, bis wir gegen 12 Uhr eine Siegerehrung veranstalten. 

Preise gibt es für: 

  • den besten Teamnamen
  • die besten Einzelpersonen (U14, U20, Ü20)
  • die besten 2er-Staffeln (U14, U20, Ü20)
  • die besten 4er-Staffeln (U14, U20, Ü20)

Während des gesamten Laufes ist für Verpflegung gesorgt, also bringt gerne eure Familien zum Anfeuern mit.

Wir freuen uns auf euch!

Radiogottesdienst – Ein bewegender Auftakt in die Karwoche

Radiogottesdienst – Ein bewegender Auftakt in die Karwoche

Mit dem Aufleuchten der roten Aufnahmelampe eröffnete Subregens Egon Bierschenk den festlichen Gottesdienst zum Palmsonntag in der Severikirche und zugleich startete die Live-Übertragung ins Radio. Bereits zu Beginn des Gottesdienstes wurden die Buchsbaumzweige, eine regionale Variante der sonst üblichen Palmwedel, gesegnet. Dieses traditionelle Zeichen des Palmsonntags erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Die liturgischen Texte der Karwoche wurden unter anderem vom 11er DUG-Kurs vorgetragen. Für die besondere musikalische Gestaltung sorgten das orch.ESS.ta unter der Leitung von Herrn Habermann sowie der Jugendchor VoicESS. Die Leitung des Chores lag in den Händen von Herrn Fellner, Herrn Geiger und Frau Kirsch. Immer wieder wurde der Gottesdienst von der Gemeinde klangvoll mitgetragen – darunter viele Ehemalige, Eltern, Verwandte, Freunde sowie Lehrer- und Schüler*innen der Edith-Stein-Schule. Herr Fellner verdiente sich dabei besonderes Kilometergeld, wechselte er doch mehrfach zwischen der Orgel auf der Empore und dem Keyboard im Voraltarbereich zur Begleitung des Chores.

Für alle Beteiligten war dieser Gottesdienst eine spannende Erfahrung, zumal war es für die meisten der erste Live übertragene Gottesdienst. Insofern machte sich auch Erleichterung breit, als die rote Lampe ausging. Gemeinsam kam man zu einem Abschlussbild zusammen und ließ den gelungenen Gottesdienst Revue passieren.

Auch die organisatorisch Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden: Frau Wilke von der Pressestelle des Bistums sowie die Schulseelsorgerin Frau Hennig-Schönemann, die die Vorbereitung maßgeblich koordiniert hatten, freuten sich über den reibungslosen Ablauf und das gelungene Gesamtbild dieses besonderen Radiogottesdienstes.

Wir danken allen Beteiligten und Gottesdienstbesuchern für ein gutes gemeinsames Erlebnis der Schulgemeinschaft. Alle, die den Radiogottesdienst verpasst haben, können ihn in voller Länge beim Deutschlandfunk nachhören oder ihn aus der Mediathek herunterladen.

https://www.deutschlandfunk.de/katholischer-gottesdienst-aus-der-st-severikirche-in-erfurt-100.html
https://share.ard-zdf-box.de/s/Kyx8H6maWTJyb6M

 

 

 

 

MEP 2026 in Berlin

MEP 2026 in Berlin

Wir, eine Gruppe von neun Schüler*innen und einer Lehrkraft, sind vom 14.03. bis zum 18.03. vier Tage im Rahmen des deutschlandweiten Modells Europa Parlament in Berlin gewesen.

In diesen fünf Tagen haben wir viele unvergessliche Erfahrungen gesammelt und viel Neues gelernt. Nicht nur über die Funktionsweise der EU und einige der wichtigsten Themen, mit denen Sie sich beschäftigt, sondern auch über gemeinsames Arbeiten, Kompromissbereitschaft und Zusammenhalt in den Ausschüssen.

Nach guter Vorbereitung seit Januar, kamen wir Samstag Mittag in Berlin an. Mit den ersten Ausschusssitzungen und der abendlichen Vorstellung jedes Bundeslandes und Ausschusses begann das 27. nationale MEP. 

Während wir Sonntag in der Jugendherberge unsere ICs verfassten, durften wir Montag (nach einer offiziellen Begrüßung im Pressezentrum) zum Beenden der Resolution in verschiedene Landesvertretungen. Im gemeinsamen Lobbying am Abend besprachen wir die Resolutionen und bereiteten bis spät in die Nacht Reden vor. 

Dienstag ging es dann los. Über die ersten fünf von acht Resolutionen debattierten wir im Bundesrat. Mit dem bekannten Tagesschau-Gong wurde jede Resolution eingeleitet und ging über Eröffnungsreden, Änderungsanträge, vielen Angriffsreden und Verteidigungen zur Abstimmung im Plenum. Nach dem ersten Plenardebattentag stand das Essen in den Deligationen an. Dank Herrn Burckhardt konnten wir, nach einem schönen gemeinsamen Essen, ebenfalls am Dienstag Abend in die Bundestags Kuppel, um den Blick über Berlin bei Nacht zu genießen.

Nach dem wir Mittwoch wieder im Bundesrat über die letzten drei Resolutionen debattiert haben, unsere Urkunden bekamen und Abschlussreden gehört haben, mussten wir nach vier anstrengenden allerdings sehr schönen Tagen Abschied von allen nehmen.

Mit vielem neu Gelernten, einem neuen Verständnis für die Wichtigkeit der Europäischen Union und vor allem unvergesslichen Erinnerungen und neuen Freundschaften blicken wir dankbar auf unsere Zeit zurück.

Wir appellieren an alle, diese einmalige Möglichkeit wahr zu nehmen und sich für Demokratie und Politik einzusetzen, durch Engagement sowohl beim schulinternen als auch im nationalen MEP. Denn der Weg endet eben nicht in Berlin, sondern geht weiter zum Beispiel nach Brüssel, Straßburg, Wien, Prag oder Luxemburg, um dort im internationalen Raum Deutschland zu vertreten.

Wir bedanken uns bei allen, die diese Erfahrung möglich gemacht haben, insbesondere bei Herrn Burckhardt und dem Organisationsteam des MEP dafür, dass wir bei diesem 27. Nationalen Modell Europa Parlament dabei sein durften. Besonderer Dank geht auch an den Förderverein der Edith-Stein-Schule, der die Fahrtkosten der Gruppe getragen hat.

von Imke Mantel

 

Eine Woche voller Flair

Eine Woche voller Flair

Samstagmorgen im März 2026: Eine aufregende Woche des kulturellen Austauschs geht zu Ende. Die französischen Gäste steigen in den ICE. Au revoir, les amis. A la prochaine fois. Die Türen schließen. Schön war’s! Gestern noch die Abschlussfeier im Foyer unserer Schule. Lachen, Erinnerungsfotos, nette Gespräche unter Freunden, der Rost brennt und alle lassen sich die Köstlichkeiten vom liebevoll vorbereiteten Mitbringbuffet schmecken. 

Doch lasst uns die Woche noch einmal revue passieren. So viele bewegende Momente und Erinnerungen, Zeit der Freundschaft und des Austauschs. 

Montagnachmittag: Die französische Gäste reisten dieses Jahr erstmals mit dem Zug an: 18 Schülerinnen und Schüler, 3 LehrerInnen, 800 km in 11 Stunden. Alles hat gut geklappt und so konnten die deutschen Gastfamilien ihre Gäste am Nachmittag am Bahnhof in Empfang nehmen. An dieser Stelle wollen wir noch einmal ein großes Dankeschön an die Familien aussprechen, die sich bereit erklärt haben, SchülerInnen aus unserer Partnerschule in Nordfrankreich aufzunehmen. 

Dienstag: Es ist schon zur Tradition geworden, dass unser Schulleiter, Herr Dr. Voigt, ein Grußwort an die Projektgruppe richtet. Anschließend ging es auf Entdeckungstour durch unser Schulgebäude. Die Französischlerner aus Klasse 9 hatten die Schulhaustour geplant und sprachlich umgesetzt. Dafür gab es sogar einen Quizbogen, den die Gäste in ihrer Muttersprache ausfüllen sollten. Das Highlight – wie in jedem Jahr – das Vivarium mit all seinen beeindruckenden Tieren, die angefasst und von ganz nah bestaunt werden konnten. Anschließend konnte jeder in einem Kahootspiel sein neues ESS-Wissen unter Beweis stellen. Im Anschluss an diese Orientierungstour durften die französischen Gäste in den Englischunterricht der Klasse 12 gehen. Genau hier wird die Mehrsprachigkeit der gesamten Woche deutlich: wir arbeiten mit den Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch, wobei der Transfer in alle 3 Sprachen stets im Mittelpunkt steht. Dies ermöglicht die aktive Teilnahme eines jeden Projektschülers unabhängig vom Ausgangsniveau seiner fremdsprachlichen Kenntnisse. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein Besuch im Erfurter Landtag, bei dem unserer Gruppe interessante Einblicke in die politische Arbeit in Thüringen geboten wurden. Die Besichtigung des Plenarsaals sollte im Verlauf unserer gemeinsamen Woche noch einmal sehr wichtig werden.

Mittwoch: Wie an jedem Tag der Woche gab es einen Programmpunkt, der Projektzeit heißt. Wir waren in dieser Zeit stets in der deutsch-französischen Projektgruppe unter uns. Zeit zum Rückblick auf den vergangenen Tag, Planung der kommenden Programmpunkte, Fragen beantworten, Sprachtraining,… Am Mittwoch wartete ein ganz besonderer Programmpunkt auf unsere SchülerInnen. Unsere Schule nimmt seit 3 Jahren am 24-stündigen Modellautorennen an der Schule in Frankreich teil. Seit letztem Jahr gibt es in Erfurt an der Regelschule Stotternheim nun auch ein 4-Stundenrennen, das wir aktiv mitgestalten. Damit ist das Modellautoprojekt „24-Stunden-Rennen“ zu einem Schulübergreifenden und internationalen Projekt geworden, was immer mehr SchülerInnen der ESS fasziniert. Im Rahmen unseres Wochenprogramms nutzten wir die Chance, dass Teilnehmer von allen 4 beteiligten Schulen (St Jo Frankreich, RS Stotternheim, GFG Gotha und unsere Schule) zusammen kommen und sich über ihren Fortschritt im Projekt austauschen konnten. Wir freuen uns sehr, dass während der Versammlung auch unser Bischof, Herr Neymeyr, im Rahmen seines jährlichen Schulbesuchs bei uns mit anwesend war. Den Rest des Tages verbrachten wir bei schönstem Sonnenwetter außerhalb der Schule: wir machten uns mit dem Englischkurs Klasse 11 auf Stadterkundungstour und ließen den Tag im Kerzencafé ausklingen. 

Donnerstag: Auf nach Berlin in unsere Hauptstadt. Die Anreise im ICE war entspannt, kommunikativ, schnell. Am Hauptbahnhof angekommen suchten wir zuerst das Brandenburger Tor auf – als wichtiges Wahrzeichen für die Wiedervereinigung. Pariser Platz, französische Botschaft und ein bisschen Zeit zur individuellen Erkundung. Danach begann unser Programm im Bundestag. Ein großes Erlebnis für die deutschen und französischen ProjektteilnehmerInnen gleichermaßen. Strenge Sicherheitskontrolle am Einlass, Taschen ablegen, Handys aus und ab jetzt nur noch zuhören, entdecken, beobachten, vergleichen, fragen, Schweigen aushalten, … Unser Besuch in einer Plenarsitzung unseres Bundestag und die anschließende Fragestunde mit dem Abgeordneten Herrn Hose aus Erfurt waren beeindruckende Momente, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben werden. Dazu zählt sicher auch unser Restaurantbesuch des Bundestags. Den Ausklang des Tages erlebten wir gemeinsam am Alexanderplatz. Fernsehturm, Weltzeituhr, Straßenmusik, U-Bahn, Abendstimmung, Rathaus,… Ein rundum gelungener Tag und sicher eine weitere Reise mit unseren zukünftigen Projektgruppen wert.

Freitag: Ja, das war dann auch schon der letzte Tag auf dem Programm. Wir hatten im Laufe der Woche Fotos von Erfurt gesammelt, die wir für ein 3-sprachiges Videoprojekt „CitySnaps – Erfurt“ zu einem Film zusammenfließen ließen. Regie und Schnitt des Erfurtvideos lag dabei völlig in den Händen der SchülerInnen, die Spracharbeit war auf verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt, sodass eine große Zahl von SchülerInnen wirklich aktiv die Verwirklichung des Film-Projektes mitgestalten konnte. Erste Ergebnisse aus dem Film konnten bereits abends zur Abschlussfeier den interessierten Eltern vorgestellt werden. Sie erhielten dabei Einblick in unser vielseitiges Wochenprogramm und konnten mit anderen Eltern und SchülerInnen ins Gespräch kommen. Eine sehr freundschaftliche und angenehme Stimmung breitete sich im Foyer unserer Schule aus. Es duftete nach Grillgut und die entspannte Livemusik am Klavier von unseren ProjektschülerInnen rundete den Abend ab. Abschließend noch auf der Austauschfahne eine Unterschrift setzen, das letzte Gruppenfoto und dann gingen alle wieder auseinander… Erleichtert, zufrieden, mit vielen Eindrücken, erschöpft, interessiert, satt gegessen, mit neuen Freunden und sicher auch ein bisschen traurig, dass die Woche nun schon vorbei war. 

Wir danken allen, die sich in der Vorbereitung und Durchführung der Woche mit viel Engagement und Enthusiasmus eingebracht haben. Vielen Dank an alle Gastfamilien, die sich allesamt sehr rührend um die französischen SchülerInnen gekümmert haben. Danke an die SchülerInnen der Projektgruppe, die mit Neugier und Interesse die Woche mit Leben und Liebe gefüllt haben. Es hat uns als Betreuern der beiden Schulen viel Spaß gemacht, die Gruppe zu begleiten und zu beobachten, wie sich jeder individuell mit seinen Stärken in das Kulturaustauschprojekt eingebracht hat. Wir freuen uns schon auf die 4. Edition im kommenden Schuljahr. 

Euer Betreuungsteam der ESS + StJo

Erfolgreich vorgelesen!

Erfolgreich vorgelesen!

Martha aus der Klasse 6c hat unsere Schule in diesem Jahr beim Vorlesewettbewerb mit großem Erfolg vertreten. Bereits am 28.02.2026 nahm sie als Schulsiegerin am Stadtausscheid teil, bei dem sie sich nach zwei Durchgängen – einer eigenen Buchvorstellung und dem Lesen eines unbekannten Textes – den ersten Platz sichern konnte. Für ihre Präsentation wählte sie den Roman „Das Mädchen Wadjda“ von Hayfa Al Mansour.

Durch diesen Erfolg qualifizierte sich Martha für den Bezirksausscheid, der am 21.03.2026 in der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt Erfurt stattfand. Auch dort überzeugte sie mit einem lebendigen Lesevortrag aus dem Buch „Wunder“ von R.J. Palacio und vertrat unsere Schule erneut sehr würdig.

Wir gratulieren Martha herzlich zu ihren großartigen Leistungen, danken ihr für ihr Engagement und wünschen ihr weiterhin viel Freude beim Lesen.

 
 

Lesung beim Bezirksausscheid
 


Martha beim Stadtfinale


Siegerbild vom Schulfinale

Bericht WEMEP 2026

Bericht WEMEP 2026

Anfang Februar 2026 erhielten wir, zehn Jugendliche aus ganz Deutschland, die Möglichkeit, beim Western European Model European Parliament Deutschland zu vertreten. Unsere Reise führte uns nach Luxemburg, wo wir politische Dialoge mit Jugendlichen aus ganz Europa führten, kulturellen Austausch erlebten und mit Expertinnen und Experten in Kontakt kamen. Die Woche begann mit einer feierlichen Eröffnung in Anwesenheit des Großherzogs Guillaume, bei der ich als Delegationssprecher eine Rede hielt. Insgesamt sammelten wir viele prägende Erfahrungen für unser zukünftiges Engagement.
Die Ausschusssitzungen bildeten einen zentralen Bestandteil des Programms. Dort erarbeiteten wir gemeinsam Resolutionen zu verschiedenen Themen. Ich war im Ausschuss ENVI tätig, der sich mit Klimakatastrophen beschäftigte. Die intensive Zusammenarbeit mit Delegierten aus unterschiedlichen Ländern führte zu vielfältigen Perspektiven und Ergebnissen. Neben den Diskussionen sorgten auch gemeinsame Aktivitäten für eine besondere Atmosphäre.
Trotz der langen Sitzungen konnten wir Luxemburg erkunden. Besonders eindrucksvoll war der Stadtteil Grund im Alzettetal mit seiner historischen Architektur. Auch Orte wie das Kloster Neumünster sowie die alten Festungsanlagen hinterließen einen bleibenden Eindruck. Neben Besichtigungen verbrachten wir auch gemeinsame Abende mit anderen Delegierten.
Ein Highlight war der Culture Evening, bei dem verschiedene Delegationen Länder repräsentierten. Beiträge reichten von Tanzeinlagen bis zu humorvollen Sketchen. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Tanz und stärkte das Gemeinschaftsgefühl.
Auch die Mehrsprachigkeit Luxemburgs war beeindruckend. Neben Luxemburgisch werden Deutsch und Französisch gesprochen, viele Menschen beherrschen zusätzlich Englisch. Diese sprachliche Vielfalt spiegelte sich auch in den Gastfamilien wider, bei denen wir untergebracht waren. Die Familien nahmen uns herzlich auf und ermöglichten uns tiefe Einblicke in ihren Alltag.
Durch die Begegnungen mit Teilnehmern aus ganz Europa konnten wir zahlreiche neue Kontakte knüpfen. Diese internationalen Verbindungen eröffnen auch für die Zukunft neue Möglichkeiten und erweitern unseren Horizont.
Der Höhepunkt war die General Assembly, bei der die erarbeiteten Resolutionen diskutiert und abgestimmt wurden. Unsere Resolution wurde angenommen und wird dem Europäischen Parlament vorgelegt. Die professionelle Atmosphäre und die intensiven Debatten machten dieses Erlebnis besonders eindrucksvoll.
Das WEMEP hat uns nicht nur neue Erfahrungen und Freundschaften gebracht, sondern auch wichtige Kompetenzen vermittelt. Die Unterstützung durch Erasmus+ ermöglichte die Teilnahme und bietet zudem Vorteile für unsere zukünftige Laufbahn. Insgesamt war die Teilnahme eine einzigartige Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.

Raphael Nolte (gekürzte Fassung)

Die Seminarfachpreise 2026

Die Seminarfachpreise 2026

Auch in diesem Jahr gab es zum Tag der offenen Tür im Februar 2026 wieder ein ganz besonderes Ereignis, welches Eltern, Großeltern und Freunde unserer Zwölftklässler in die Edith-Stein-Schule lockte. In zwei Räumen konnten auch weitere Interessierte den interessanten Ausführungen der Schülerinnen und Schüler lauschen.

Insgesamt hatten sich die SuS für anderthalb Jahre ernsthaft, kreativ und mit hervorragenden Ergebnissen in ihren Kolloquien mit ganz verschiedenen Themen auseinandergesetzt. So wurde über Prüfungsangst geforscht, das Vermächtnis der BUGA aus dem Jahre 2021 überprüft, untersucht, ob psychische Traumata heilbar sind, evaluiert, ob Stammzellspende genauso wichtig ist wie Blutspende sowie der Einsatz von Robotik in der Medizin genauer betrachtet und erwägt, ob und wie NS-Aufklärung in der Unterstufe möglich ist. Gemeinsam mit ihren innerschulischen und außerschulischen Betreuern, den Seminarfachlehrern und mit der Unterstützung ihrer Familien hatten alle SuS viel Kraft, Zeit und Arbeit investiert und das letztlich mit herausragenden Präsentationen im Kolloquium Ende Januar.

Die Mühen und das Erreichte wurden am Ende des Tages unter großem Beifall und mit individueller Würdigung durch Mitglieder des Fördervereins mit dem Seminarfachpreis ausgezeichnet.

Ein herzlicher Dank geht an alle, die dies ermöglicht haben.

 

Wenn Kinder zur „großen Plage“ werden – Theateraufführung der 6b in der Schotte

Wenn Kinder zur „großen Plage“ werden – Theateraufführung der 6b in der Schotte

Mit viel Kreativität, Witz und Spielfreude präsentierte die Klasse 6b ihr Theaterstück „Die große Plage“ im Rahmen der Schultheatertage im Theater Die Schotte.
Das Stück überzeugte vor allem durch seine originelle Perspektive: Statt wie gewohnt Kinder als Leidtragende darzustellen, rückten die Schüler*innen die Erwachsenen in den Mittelpunkt – und zeigten, wie diese unter der „Plage“ der Kinder leiden. Inspiriert von der Sage des Rattenfängers von Hameln entwickelte die Klasse eine humorvolle und zugleich nachdenkliche Inszenierung, die das Publikum gleichermaßen zum Lachen und Reflektieren brachte.
In abwechslungsreichen Szenen stellten die jungen Darsteller*innen gestresste Eltern, utopische Vorstellungen einer schülerlosen Schule sowie Erwachsene dar, die von einer kinderfreien Stadt träumen. Mit viel Ironie und satirischem Feingefühl wurden dabei gesellschaftliche Sichtweisen auf Kinder und Erziehung hinterfragt.
Die Klasse 6b beeindruckte durch ihr engagiertes Spiel, ihre Ausdrucksstärke und die sichtbare Freude am Theater. Das Publikum honorierte die Leistung mit Applaus.

ESS ist our Vibe – Olympische Winterspiele 2026

ESS ist our Vibe – Olympische Winterspiele 2026

Die Sportfachschaft der Edith-Stein-Schule hat für die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt: die Olympischen Winterspiele der ESS. In zwei Durchläufen verwandelte sich die Turnhalle in eine olympische Arena, in der Teamgeist, Fairness und Begeisterung für Bewegung im Mittelpunkt standen. Die Klassen traten dabei als Nationen mit ihrem Anfangsbuchstaben an und erlebten einen sportlichen Tag voller Höhepunkte.
Den Anfang machten die 5. Klassen, die für Argentinien, Bulgarien, Chile und Dschibuti an den Start gingen. Im zweiten Durchlauf folgten die 6. Klassen als Australien, Bulgarien, Kanada und Dschibuti. Schon die feierliche Eröffnungszeremonie sorgte für echte Olympia-Atmosphäre: Beim stimmungsvollen Athleteneinlauf präsentierten sich die Teams stolz mit ihren Fahnen, bevor der Präsident des EOK – Ediths Olympisches Komitee – Dr. Voigt die jungen Sportler*innen begrüßte und die Olympischen Winterspiele der ESS mit einer motivierenden Rede offiziell eröffnete. Der Athletenschwur, das Hissen der olympischen Fahne sowie der Fackeleinlauf mit dem Entzünden der Olympischen Flamme machten den Auftakt perfekt.
Anschließend starteten die Wettkämpfe in kreativen Wintersportdisziplinen, die von der Sportfachschaft ideenreich umgesetzt wurden. Beim Skeleton auf Rollerboards, der Skilanglaufstaffel auf Teppichski, Curling mit Ringen und dem Biathlon mit Teppichlangläufern und Softbällen waren Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamarbeit gefragt. Alle Teilnehmenden absolvierten alle Disziplinen, sodass ein abwechslungsreicher und spannender Wettkampf garantiert war. Eine professionelle Erwärmung bereitete die Teilnehmenden optimal vor, präzise Kampfrichter sorgten für faire Bewertungen, und immer wieder kam es zu Führungswechseln und knappen Entscheidungen.
Die Atmosphäre in der Halle war geprägt von lautstarken Motivationsrufen, Jubel und mitreißenden Emotionen. Die Schüler*innen unterstützten sich gegenseitig, feuerten ihre Teams an und wuchsen über sich hinaus. Am Ende konnten sich bei den 5. Klassen die Vertreter Bulgariens durchsetzen. Bei den 6. Klassen gewann überraschend der Wintersportgigant Dschibuti und sorgte damit für große Begeisterung. Die Nationen, die in beiden Altersklassen ein Team schicken konnten, hatten offensichtlich ihre Kräfte und Ressourcen besser bündeln können. Auf dem Siegertreppchen landeten dennoch alle durch weitere geteilte Plätze und somit gab es auch die verdiente Stärkung für alle Teilnehmenden.

Ein großer Dank gilt der Sportfachschaft für die Planung und Durchführung dieses Tages sowie den Klassenleitungen für die Unterstützung, aber vor allem den jungen Athleten*innen für ihren Einsatz.

 

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Dass Demokratie von fair geführten Debatten lebt, haben Mathilda (9b), Mathilde (8c), Remy und Raphael (beide 11c) als Debattenteilnehmende und Malou (9c), Mika und Leopold (beide 9a) sowie Melina und Niklas (beide 10d) als Jurorinnen und Juroren bei den Regionalfinals des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ eindrucksvoll gezeigt. Ein schöner Nebeneffekt: Mit Engagement, Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis und Überzeugungskraft waren sie damit auch erfolgreich.

Die Debatten für die Jahrgänge 8 und 9 fanden im Evangelischen Ratsgymnasium, für die Jahrgänge 10 bis 12 im Heinrich-Mann-Gymnasium statt. Dort bewiesen die Teilnehmenden ihre besonderen Debattierfähigkeiten. Nach zwei spannenden Qualifikationsdebatten konnten sich schließlich Mathilda (9b) und Remy (11c) für die Finalrunde qualifizieren. Mathilde (8c) und Raphael (11c) hatten ebenfalls überzeugende Beiträge geliefert und den Einzug ins Finale nur knapp verpasst.

Im Finale debattierte Mathilda (9b) zur Frage, ob in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel bei schriftlichen Prüfungen zugelassen werden sollen. Mit ihrer fundierten Argumentation konnte sie die Jury überzeugen und belegte den ersten Platz. Damit löste sie ein Ticket für die Landesqualifikation Ende März in Jena. Remy (11c) erreichte im Finale einen sehr guten vierten Platz und hat die Chance, eventuell als Nachrücker in die Landesqualifikation einzuziehen.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Jury: Mika, Leopold, Malou, Melina und Niklas wurden für ihre kompetente und verantwortungsbewusste juristische Arbeit ausdrücklich gewürdigt.

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Bundesweit nehmen jährlich rund 2.000 Schüler/-innen, 7.500 Lehrkräfte und 1.400 Schulen teil. Die Debatte als Wettbewerb schult insbesondere die Fähigkeit, Entscheidungen auf der Grundlage unterschiedlicher Standpunkte argumentativ zu begründen, aufeinander einzugehen und aktiv zuzuhören – entscheidende Kompetenzen für demokratisches Handeln und Meinungsvielfalt.

Stefan Borrmann


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Edith-Stein-Schule Erfurt