Köszönöm Magyarország

„Danke Ungarn“, das war sicherlich eine Gefühl, das viele auf der Heimfahrt von der diesjahrigen Studienreise nach Ungarn beschlich. Die Gruppe mit ihren Lehrern Herrn Döring und Herrn Bartsch erlebte in der Zeit vom 23.-28. August 2026 sonnige und erlebnisreiche Tage. Unser Domizil, das Csaszar-Hotel in der Nähe der Margareteninsel, bot nicht nur gut eingerichtete Zimmer, sondern mit zwei großen Schwimmbecken jederzeit Abkühlung bei Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad. Die Ausflüge waren sehr vielfältig: Budapest erkundete die Gruppe per Bus und zu Fuß. Wir besuchten das ungarische Parlament, das mit seinen Abmaßen von 268m Länge und 96m Höhe sowie 691 Räumen beeindruckende Dimensionen hat. Das wichtigste in diesem imposanten Gebäude ist allerdings die Stefanskrone, die im Kuppelsaal streng bewacht wird. Der Heldenplatz als nationales Gedächtnis der Stadt, die wunderbar sanierte Zitadelle hoch über der Stadt und die Markthalle waren weitere Ziele des ersten Tages. An allen Tagen gab es für die Schülerinnen und Schüler auch Freizeit, um die Stadt selbst zu erkunden.
Dass Ungarn nicht nur Budapest ist, wurde an den nächsten beiden Tagen deutlich. Wir besuchten am ersten Ausflugstag mit der gewaltigen Kathedrale in Esztergom, der historischen Burg in Visegrad und der Künstlerstadt Szentendre – wo es den besten Langos Ungarns gibt – drei lohnenswerte Orte im Norden Ungarns sowie am Folgetag die „Badewanne Ungarns“, den Balaton. In Tihany statteten wir der Benediktinerabtei einen Besuch ab und hörten bei einer Führung viel über die ungarische Geschichte und spürten die Ruhe, die diese Region des Balatons ausmacht. Den Nachmittag verbrachten wir im modernen Strandbad von Balatonfüred, wo Sonnenbad, Sport und ungarisches Essen angesagt waren.
Der letzte Tag führte uns nach steilem Aufstieg auf den gewaltigen Burgberg auf der Budaer Seite. Wir besuchten die Matthiaskirche, wo uns auch die Heilige Elisabeth von Thüringen begegnete und wir von der Verbindung zwischen Ungarn und Thüringen erfuhren, sowie die Fischerbastei, die einen wunderbaren Blick über die gesamte Stadt eröffnet. Viele sagten, dass sie bestimmt wiederkommen werden und z.B. die Ungarische Nationalgalerie auf der Burg oder das Ferenc-Puskas-Stadion besuchen werden.
Ein beeindruckender Gottesdienst in der St. Istvan-Basilika und ein gemeinsames traditionelles ungarisches Essen beschlossen den letzten Tag. Mit vielen guten Erinnerungen im Gepäck vergingen die 14 Stunden Heimreise fast wie im Fluge.
„Köszönöm Magyarorszag“ für eine gute Zeit!
Thomas Bartsch












































Edith-Stein-Schule Erfurt
