Achtsam durchs Leben gehen – ein Projekt für die 8. Klassen

Staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium mit
staatlich anerkannter katholischer Regelschule

Achtsam durchs Leben gehen – ein Projekt für die 8. Klassen

Achtsam durchs Leben gehen – ein Projekt für die 8. Klassen

Am Dienstag, den 06.10.2026, fand der Achtsamkeitstag der 8. Klassen der ESS statt. Hierzu hatten sich die Schülerinnen und Schüler in eins von acht Projekten eingewählt und erfahren, dass Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu leben und deine innere Balance zu finden. Selbstakzeptanz ist der erste Schritt dazu. Erlaube dir, so zu sein, wie du bist, ohne dich zu vergleichen oder zu verurteilen. Jeder Mensch ist einzigartig, und gerade diese Einzigartigkeit macht dich stark. Erfolg und Zufriedenheit müssen nicht immer mit Hektik und Stress einhergehen. Oft sind es gerade die ruhigen Momente, in denen wir klare Gedanken fassen und kreativ werden. 
Die verschiedenen Angebote gaben unterschiedliche Impulse, wie :
Die *Portraitfotografie, wo der Mensch hinter dem Bild betrachtet wurde und man erkannte, dass jede und jeder mehr ist, als sie oder er auf den ersten Blick zu sein scheint.
Doch auch in alten Dingen, wie Stoffresten oder Kleidung, steckt oft mehr, als man denkt und hier kann das *Upcycling das Leben dieser alten Schätze verlängern und dazu beitragen, dass wir nachhaltiger mit Rohstoffen umgehen.
*Meditation verbindet Körper, Geist und Seele. Durch bewusste Bewegungen und Atemübungen kann man Stress abbauen und die Flexibilität steigern. Doch auch ganz ruhiges und bewusstes Essen hilft dabei, dem Körper etwas mehr Ruhe zu gönnen.
Daneben sind es manchmal die kleinen Strategien und Gewohnheiten, die uns im stressigen Schulalltag Gelassenheit geben, uns entschleunigen oder uns wieder fokussierter an die Arbeit gehen lassen, denn oft kommt man *mit Ruhe zum Erfolg.
Dies gilt nicht zuletzt für die von uns, die nur wenig Zeit haben und gefühlt dauernd von A nach B hetzen. Auf Schule folgt die Nachhilfe, dann kommt ein Hobby und abends stehen Hausaufgaben auf dem Plan. Durch mehr *Achtsamkeit im Schulalltag ist dieser Teufelskreis jedoch mit kleinen, ganz persönlichen Ruhemomenten unterbrechbar und sorgt damit für ein Aufatmen im Alltagsstress.
In der Hektik des Alltags vergessen wir oft, uns selbst Zeit zu schenken. Zeit, in der man nur für sich da ist – sei es durch künstlerisches Gestalten (*In Stein gehauen), Lesen, Spaziergänge in der Natur oder einfach nur durch das Genießen einer Tasse Tee – das sind wertvolle Momente. Diese kleinen Auszeiten tun uns gut und helfen uns, Kraft zu tanken.
Achtsamkeit heißt auch, auf unsere Mitmenschen zu achten und Zivilcourage zu zeigen, *sich zu trauen und über den eigenen Schatten zu springen, ohne dabei sich selbst zu gefährden.
Und nicht zuletzt sind da sogar Orte in der Schule selbst, wo wir uns wohl fühlen, wo wir *Dinge sehen, die andere (nicht) sehen und die uns selbst „auf Arbeit“ ein kleines Bisschen Zeit geben, abzuschalten und Schönes zu erleben.

Mit einem gemeinsamen Abschluss im Foyer der Schule wurde dieser besondere Tag abgerundet. Es zeigte sich, dass jede und jeder etwas mitnehmen kann. Seien es nun ein beeindruckendes Portrait, Techniken zur Stressbewältigung, Stressbälle, Erfahrungen im Umgang mit Mitmenschen oder aber die Erkenntnis, dass es gegen Stress und Angst Mittel und Wege gibt.
Ein besonderes Dankschön geht an die Kolleginnen und Kollegen, die durch die Gestaltung ihrer Projekte diesen Achtsamkeitstag ermöglicht haben und an die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen, die sich auf die Angebote eingelassen und sich kreativ, offen und mutig gezeigt haben.

Ina Seiler

 

Joachim Schindler

Edith-Stein-Schule Erfurt