MEP 2026 in Berlin

Staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium mit
staatlich anerkannter katholischer Regelschule

MEP 2026 in Berlin

MEP 2026 in Berlin

Wir, eine Gruppe von neun Schüler*innen und einer Lehrkraft, sind vom 14.03. bis zum 18.03. vier Tage im Rahmen des deutschlandweiten Modells Europa Parlament in Berlin gewesen.

In diesen fünf Tagen haben wir viele unvergessliche Erfahrungen gesammelt und viel Neues gelernt. Nicht nur über die Funktionsweise der EU und einige der wichtigsten Themen, mit denen Sie sich beschäftigt, sondern auch über gemeinsames Arbeiten, Kompromissbereitschaft und Zusammenhalt in den Ausschüssen.

Nach guter Vorbereitung seit Januar, kamen wir Samstag Mittag in Berlin an. Mit den ersten Ausschusssitzungen und der abendlichen Vorstellung jedes Bundeslandes und Ausschusses begann das 27. nationale MEP. 

Während wir Sonntag in der Jugendherberge unsere ICs verfassten, durften wir Montag (nach einer offiziellen Begrüßung im Pressezentrum) zum Beenden der Resolution in verschiedene Landesvertretungen. Im gemeinsamen Lobbying am Abend besprachen wir die Resolutionen und bereiteten bis spät in die Nacht Reden vor. 

Dienstag ging es dann los. Über die ersten fünf von acht Resolutionen debattierten wir im Bundesrat. Mit dem bekannten Tagesschau-Gong wurde jede Resolution eingeleitet und ging über Eröffnungsreden, Änderungsanträge, vielen Angriffsreden und Verteidigungen zur Abstimmung im Plenum. Nach dem ersten Plenardebattentag stand das Essen in den Deligationen an. Dank Herrn Burckhardt konnten wir, nach einem schönen gemeinsamen Essen, ebenfalls am Dienstag Abend in die Bundestags Kuppel, um den Blick über Berlin bei Nacht zu genießen.

Nach dem wir Mittwoch wieder im Bundesrat über die letzten drei Resolutionen debattiert haben, unsere Urkunden bekamen und Abschlussreden gehört haben, mussten wir nach vier anstrengenden allerdings sehr schönen Tagen Abschied von allen nehmen.

Mit vielem neu Gelernten, einem neuen Verständnis für die Wichtigkeit der Europäischen Union und vor allem unvergesslichen Erinnerungen und neuen Freundschaften blicken wir dankbar auf unsere Zeit zurück.

Wir appellieren an alle, diese einmalige Möglichkeit wahr zu nehmen und sich für Demokratie und Politik einzusetzen, durch Engagement sowohl beim schulinternen als auch im nationalen MEP. Denn der Weg endet eben nicht in Berlin, sondern geht weiter zum Beispiel nach Brüssel, Straßburg, Wien, Prag oder Luxemburg, um dort im internationalen Raum Deutschland zu vertreten.

Wir bedanken uns bei allen, die diese Erfahrung möglich gemacht haben, insbesondere bei Herrn Burckhardt und dem Organisationsteam des MEP dafür, dass wir bei diesem 27. Nationalen Modell Europa Parlament dabei sein durften. Besonderer Dank geht auch an den Förderverein der Edith-Stein-Schule, der die Fahrtkosten der Gruppe getragen hat.

von Imke Mantel

 

Joachim Schindler

Edith-Stein-Schule Erfurt