Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium mit
staatlich anerkannter katholischer Regelschule

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Starke Argumente für die Demokratie: Erfolge beim Regionalfinale „Jugend debattiert“

Dass Demokratie von fair geführten Debatten lebt, haben Mathilda (9b), Mathilde (8c), Remy und Raphael (beide 11c) als Debattenteilnehmende und Malou (9c), Mika und Leopold (beide 9a) sowie Melina und Niklas (beide 10d) als Jurorinnen und Juroren bei den Regionalfinals des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ eindrucksvoll gezeigt. Ein schöner Nebeneffekt: Mit Engagement, Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis und Überzeugungskraft waren sie damit auch erfolgreich.

Die Debatten für die Jahrgänge 8 und 9 fanden im Evangelischen Ratsgymnasium, für die Jahrgänge 10 bis 12 im Heinrich-Mann-Gymnasium statt. Dort bewiesen die Teilnehmenden ihre besonderen Debattierfähigkeiten. Nach zwei spannenden Qualifikationsdebatten konnten sich schließlich Mathilda (9b) und Remy (11c) für die Finalrunde qualifizieren. Mathilde (8c) und Raphael (11c) hatten ebenfalls überzeugende Beiträge geliefert und den Einzug ins Finale nur knapp verpasst.

Im Finale debattierte Mathilda (9b) zur Frage, ob in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel bei schriftlichen Prüfungen zugelassen werden sollen. Mit ihrer fundierten Argumentation konnte sie die Jury überzeugen und belegte den ersten Platz. Damit löste sie ein Ticket für die Landesqualifikation Ende März in Jena. Remy (11c) erreichte im Finale einen sehr guten vierten Platz und hat die Chance, eventuell als Nachrücker in die Landesqualifikation einzuziehen.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Jury: Mika, Leopold, Malou, Melina und Niklas wurden für ihre kompetente und verantwortungsbewusste juristische Arbeit ausdrücklich gewürdigt.

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Bundesweit nehmen jährlich rund 2.000 Schüler/-innen, 7.500 Lehrkräfte und 1.400 Schulen teil. Die Debatte als Wettbewerb schult insbesondere die Fähigkeit, Entscheidungen auf der Grundlage unterschiedlicher Standpunkte argumentativ zu begründen, aufeinander einzugehen und aktiv zuzuhören – entscheidende Kompetenzen für demokratisches Handeln und Meinungsvielfalt.

Stefan Borrmann

Joachim Schindler

Edith-Stein-Schule Erfurt