Staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium mit staatlich anerkannter katholischer Regelschule

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Lebendige Erinnerungskultur für Edith-Stein-Schüler

„Lauf weg“ waren die letzten Worte, die die 6-jährige Henrietta Kretz von ihrem Vater hörte, bevor dieser gemeinsam mit ihrer Mutter bei der Festnahme durch die Deutschen erschossen wurde. Vom bewegenden Ende ihrer jüdischen Familie und ihrem Überlebenskampf während des Krieges berichtete die Holocaust-Überlebende den Edith-Stein-Schülern der Klassen 9 - 11 im Rahmen eines Zeitzeugengespräches. Das Maximilian-Kolbe-Werk hatte den Besuch in Erfurt organisiert. Seit 1973 kümmern sie sich um KZ-Überlebende und treten für Versöhnung und Verständigung insbesondere zwischen Polen und Deutschen ein. Darüber hinaus werden immer wieder Begegnungen zwischen Zeitzeugen und jungen Menschen organisiert. Durch die individuellen Schicksale, so zeigte es sich auch wieder in der Nachbesprechung mit den Schülern, werden historische Ereignisse auch für die nachkommenden Generationen emotional erlebbar und einprägsam vermittelt. In einer abschließenden Fragerunde mit der Klasse 9b mahnte Henrietta Kretz die 15-jährigen gleichwohl, dass sich die Gräueltaten der Vergangenheit auch in der heutigen Zeit wiederholen. Selbst wenn dies anderen Orten auf der Welt und unter anderen Vorbedingungen geschieht, so sei Ausgrenzung immer die Wurzel von Verfolgung und Zivilcourage das notwendige Gegenmittel.

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