Welche Gründe sprechen dafür, Französisch zu lernen?
Von allen Ländern hat Deutschland mit Frankreich die intensivsten Beziehungen. Das zeigt sich auf politischer Ebene, aber auch in den vielen Städtepartnerschaften und Austauschprogrammen. Das Beherrschen der Sprache des Nachbarlandes ist Voraussetzung dafür, dass die Menschen in beiden Ländern sich besser kennen und verstehen lernen.
Auch außerhalb von Frankreich wird Französisch als Muttersprache, Amtssprache oder Unterrichtssprache gesprochen, insgesamt von 180 Mio. Sprechern. Das ist weltweit gesehen zwar nur der 13. Rang, Franzöisch spielt aber besonders in Europa eine wichtige Rolle und gehört in vielen weltweiten Organisationen (z.B. UNO, UNESCO) zu den Hauptverkehrssprachen.
Englischkenntnisse gehören heute in der Berufswelt zum vorausgesetzten Standard. Da Frankreich und Deutschland einander der wichtigste Handelspartner sind, können Französischkenntnisse bei der Bewerbung um eine Arbeitsstelle zur entscheidenden Qualifikation werden.
An den Universitäten werden in vielen geisteswissenschaftlichen Fächern, z.B. im geschichtlichen und sprachlichen Bereich, Kenntnisse in zwei lebenden Fremdsprachen, häufig Englisch und Französisch, verlangt. Auch in naturwissenschaftlichen Studiengängen ist Französisch hilfreich, da bisweilen die benötigte Spezialliteratur nur in der Fremdsprache vorhanden ist.
Französisch ist eine gesprochene Sprache und somit Kommunikationsfähigkeit das wichtigste Lernziel. Da in der 7. Klasse die Spontaneität und Unbefangenheit der Schüler noch stärker gegeben ist als zu späteren Zeitpunkten, ist Französisch als zweite Fremdsprache besonders geeignet. Ebenso wie Latein bildet es eine gute Grundlage für das spätere Erlernen weiterer romanischer Sprachen.